Mein Feengarten

Neulich bin ich auf Pinterest über diesen entzückenden Trend aus den USA (woher auch sonst) gestoßen. Er nennt sich “fairy garden”, das heißt, daß man in möglichst kunstvoll kaputten Tontöpfen, alten Shabby-Schubladen oder kleinen gläsernen Gewächshäusern Miniaturgärten anfertigt. Die richtigen Feengärtner statten das Ganze dann noch mit Mini-Sitzplätzen und passenden Gartengarnituren, Briefkästen, Schaukeln und allem möglichen Schnick-Schnack aus. Natürlich gibt es dort in den Gartenfachmärkten auch die passenden kleinwüchsigen Pflanzen und reihenweise Zubehör dafür. Wenn man im Internet einfach unter “fairy garden” sucht, wird man schier überschwemmt mit Bildern. Es gibt einfach alles, von der nachgebauten Hobbit-Höhle aus dem Auenland bis zu mit Fenstern und Türen ausgestattete Baumstümpfe à la “Die Mäuse vom Brombeerhag” (die habe ich ja schon früher wirklich gerne gelesen). Die Bandbreite reicht von wirklich-total-entzückend-und-sofort-haben-will bis zu superkitschig mit passenden Plastikfeen. Naja, Plastikfeen sind ja nicht so meins- aber einen Feengarten will ich auch haben! Also habe ich flugs meine Bestände gescannt und bin fündig geworden.

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Hier kommt also mein allererster Feengarten! Da ich ein etwas ungeduldiger Mensch bin, habe ich etwas geschummelt und mit einem bereits bewachsenen Tontopf von meiner Dachterasse gearbeitet. Mein Sauerampfer wächst schon seit ein paar Jahren im Schatten des Pflanzregals und hat schon richtig schön Moss angesetzt. Perfektes Feengarten-Material. Dazu habe ich Äste und Steine von einem Waldspaziergang verwendet. Den getöpferten Fliegenpilz habe ich als Gartendeko vor einigen Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen. Der musste auch noch dazu.

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Die Ästchen habe ich auf die passende Länge gekürzt und mit Blumendraht einen Gartenzaun gezaubert. Ein Stück Borke mit Holzkleber wurde zum Tisch und  dazu passenden Stuhl. Mit den Kieselsteinen habe ich einen  Weg gepflastert und aus zwei Stöckchen, einer Schnur und winzigen Leinenresten wurde eine Wäscheleine.

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Fazit: Feengärtnern macht total Spaß – deshalb RUMS ich heute zum allerersten Mal mit. Außerdem bin ich noch bei CRAFTSwoMAN dabei.
Dadurch, daß alles im Miniformat hergestellt wird, wird man unglaublich schnell fertig. Jetzt muss ich gleich noch ein paar rumstehende Töpfe bepflanzen, damit ich mir irgendwann noch einen Feengarten anlegen kann – nur dauert das dann ein bißchen, bis sie so richtig schön zugewachsen sind. Und meine Ableger von der Hauswurz-Sammlung lassen sich da doch bestimmt auch prima unterbringen.

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  1. Dein Feengarten ist so knuffig, da will man am liebsten selbst – wenn man doch nur etwas kleiner wäre – einziehen! Eine wirklich schöne Idee und einen Trend, den ich bis heute noch gar nicht kannte!
    Dein Projekt würde auch ganz toll zu meiner CRAFTSwoMAN Linkparty passen! Vielleicht schaust du mal vorbei??

    Liebe Grüße vom Hauptstadtmonster

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