Schmetterlinge aus alten Leinenresten

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Ich stehe ja mit meiner Nähmaschine ein bißchen auf Kriegsfuß. Vor einem dreiviertel Jahr habe ich einen Anfänger-Nähkurs in der VHS belegt und wollte danach ganz enthuisiastisch loslegen, ABER… Ich muss ja auch noch Stricken und Häkeln und da ich das viel besser kann als dieses Anfänger-Nährumgefummel steht die Nähmaschine einfach auf verlorenem Posten und ich habe sie nur sehr, sehr wenig benutzt.

Bis ich dann vor einigen Wochen bei Nähmarie diese wunderschönen Kleidermotten gesehen habe. Da hat es mich gepackt. Aber da ich weder Filz vorrätig hatte, noch Motten soooo toll finde, habe ich auf Schmetterlinge umdisponiert. Ich wollte etwas haben, womit ich meine ganzen kleinen Leinenstücke verwerten konnte. Also los:

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Ich habe mir einfach eine passende Schmetterlingsform gesucht, sie beliebig vergrößert und dann mit Butterbrotpapier direkt vom Bildschirm abgepaust. Dann war es ein bißchen friemelig, bis ich die Form in drei Teile aufgeteilt hatte, aber so sah sie dann letztendlich aus.

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Dann habe ich die einzelnen Formen ausgeschnitten und auf einfarbige Leinenreste gelegt und mit einem kleinen Zick-Zackstich außenrum festgenäht. Der Unterstoff wurde dann dicht neben der Naht abgeschnitten und die einzelnen Teile mit einigen Stichen am Körper zusammengenäht. Noch ein paar kleine Fühler aus Nähgarn dran- fertig.

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Eingezogen sind die Schmetterlinge in einen uralten Schaukasten von IKEA, der bei mir daheim noch rumlag. Ich finde solche Schaukästen ja faszinierend, aber die Idee mit aufgespießten Schmetterlingen eher weniger. Deshalb dürfen jetzt meine Leinen-Schmetterlinge darin wohnen.

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