Salt & the City- Mein erstes Bloggercamp in Salzburg

Salt & the City. Ein Bloggercamp in Salzburg, na das hört sich doch spannend an, dachte ich mir im Februar und – schwupps  – war ich angemeldet. Auf was ich mich da nun wirklich eingelassen hatte, habe ich erst so nach und nach erfahren.

Claudia, Caro, Sonja, Sabina und Minnnie, die Organisatorinnen des ersten Bloggercamps in Salzburg, haben alles mit viel Liebe zum Detail vorbereitet, Sponsoren aufgetrieben und insgesamt einen  Mega-Evemt auf die Beine gestellt. Je näher das Datum rückte desto länger wurde die Teilnehmerliste und die Aktivitätenliste… bis wir schließlich an die 120 Blogger waren.

Am Freitag, den 29. Mai ging es los mit einem Insta-Walk. Ich fuhr also nachmittags im schönsten Vorsommerwetter zu unserem Treffpunkt, dem Schloß Mirabell. Das war schon mal eine großartige Kulisse zum Anfang.

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Die Begrüßung fand im Marmorsaal statt. Die Vize-Bürgermeisterin war anwesend und auch sonst war die Stadt Salzburg an allen Tagen mit vertreten.

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Und schon ging´s in kleinen Gruppen und mit unseren Kameras bewaffnet los, um die Salzburger Altstadt zu erkunden. Unser Insta-Walk-Guide Eva von Fräulein Flora führte uns als erstes in die Orangerie vom Schloß Mirabell. Genau meins, wie auch schon die ganze wundervoll barocke Gartenanlage.

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Und es war wirklich Multitasking gefragt. Gleichzeitig 15 neue Leute kennenzulernen, Fotos zu knipsen, zu redigiern und hochzuladen und gleichzeitig noch der Stadtführung zuzuhören und den Anschluß an die Gruppe nicht zu verpassen, war gar nicht so einfach, aber ich habe fleißig gepostet. Alle Bilder vom Instawalk findet ihr übrigens unter #sbgatc15 auf Instagram.

Zweite Station war das altehrwürdige Hotel Sacher. Wir durften uns eine Luxussuite anschauen und bekamen eine beeindruckende Apfelstrudel-Vorführung der Hauptpatissière, die ihr Handwerk wirklich beherrscht. Übrigens: Als heiratsfähig gilt man in Österreich erst, wenn man den papierdünnen Teig handhaben kann, ohne ihn zu zerreißen! Strenge Sitten habt ihr, liebe Nachbarn!

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Mit einem Sacherttortenwürfel gestärkt ging es weiter in die Getreidegasse. Ziel war die traditionsreiche Schirmmanufaktur Kirchtag. Dort war es herrlich gerümpelig und sehr blogfotogen. Schaut euch nur die Mengen an gestapelten und beschrifteten Schirmstielen an.

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Nach einem Eistee im Afro Cafe kam dann der krönende Abschluß. Wir durften auf den alten Rathausturm, der nur zu besonderen Gelgenheiten besichtigt werden kann. Es war gigantisch. Toller Aufstieg und toller Aublick über die Dächer der Stadt.

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Hier ein Rathausturmselfie unserer Gruppe (Danke an Alexandra von: Meins- Mit Liebe selbstgemacht für das Bild)

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Im schönsten Sonnenuntergang ging es dann über die Staatsbrücke zurück in den Johannes-Keller zum Abendessen. Ich landete an einem hessisch-bayrisch-österreichischem Tisch und hatte sehr viel Spaß mit all dem Sprachgemisch. * Hier ein spezieller Dank an Lilli von viermalvier für ihre unermüdlichenen Österreichisch-Dolmetscher-Dienste, die sie eisern bis Samstag abend durchgehalten hat. Was haben wir gelacht!

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Am Samstag fand dann das Barcamp statt. In den Räumen der Paracelsius Privatklinik statt und ein bißchen fühlte ich mich auch in Unizeiten zurückversetzt. Nach der Anmeldung und dem Eintragen für die Workshops, gab es ein leckeres Frühstück von Verival. Und los gings: Das Moodboard war schnell gefüllt und ich in meiner ersten Session.

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Auf den Workshop über Pflanzenhydrolate mit der Kräuterexpertin Karin Buchart vom Verein TEH habe ich mich wirklich gefreut und es war auch sehr informativ. Wir haben ein sommerlich frisches Zitronenvernene-Hydrolat hergestellt und durften zwischendurch noch an zahlreichen anderen kostproben schnuppern.

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Am Nachmittag hatte ich dann noch einen Workshop von Dr Oetker  zum Thema Torten verzieren. DAs Arbeiten mit Fondant finde ich wirklich etwas tricky. Vielen Dank für das wirklich geduldige Erklären der Rose, die dann auch im dritten Anlauf ganz gut geklappt hat. Aber sonst… naja, mein Kunstwerk seht ihr unten. Ich werde allerdings nicht aufgeben und mit dem Inhalt des umfangreichen Goodybags demnächst etwas tortenmäßiges zaubern. Bin schon ein bißchen aufegregt…

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Dazu kamen noch Sessions über Fotographie und Blogger-Relations.

Am Abend gab es ein tolles 5- Gänge-Menü mit Craft Beer Verkostung in der Trumerei mit einer einmaligen Biersommeliere, die uns nicht nur das Bier in blumigen Worten erklärt hat, sondern auch gleich noch feministische Lebnesweisheiten an unserem Tisch mit eingetreut hat.  Aber ich war wirklich müde und bin dann bald nach Hause gefahren.

So müde, daß ich am Sonntag Morgen kurz überlegte habe, die Landpartie einfach zu schwänzen und auszuschlafen, aber ich bin letztendlich sofroh, daß ich mitgefahren bin. Es war ein perfekter Ausflugstag. Sorry Leute, jetzt kommt etwas kitschiger Alm-Bilder-Spam, aber da müsst ihr jetzt einfach durch.

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Nach einer abenteuerlichen Auffahrt mit zwei großen Reisebussen sind wir auf der Sonnleit’n Alm in Abtenauangekommen. Das Wetter war super. Wir durften die Käserei und den Holzofen besichtigen, den Käse probiern und haben es uns dann zum Mittagessen (die Kasnocken waren der Hammer) auf der Alm gemütlich gemacht.

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Ein Miniaufstieg zur hauseigenen Kapelle und endlich gab´s auch mal Tiere zu Fotografieren: ein obligatorisches Kuhbild! Da lacht das Tiermedizinerherz.

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Ein kleines Gruppenbild mit Gyöngyi von Das Süße und der bittere Rest, Melli von msiemund, Alice von Aliciouslog und meiner Wenigkeit.

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Danach ging es unter die Erde, und zwar in die Salzwelten nach Hallein – ein altes, stillgelegtes Salzbergwek. Wir durften unter der Erde riesige Holzrutschen runtersausen, mit einem Holzboot über einen Sole-See schippern und haben zwei Mal unterirdisch die Bundesgrenze überquert.

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Hier angeleuchtetes seltenes blaues Salz in der Stollendecke.

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Dann ging es zurück nach Salzburg und es hieß Abschied nehmen.

Mein Fazit des Wochenendes: Ich habe Salzburg von einer ganz neuen, liebenswerten Seite kennengelernt und werde bestimmt öfter und nicht nur zum Einkaufen rüberfahren.

Das Barcamp hat mir viel Spaß gemacht und ich weiß, daß es noch viel zu lernen gibt. Und da ich jetzt Blut geleckt habe, habe ich mich gleich für das nächste Barcamp angemeldet (Danke, Gyöngyi für den Tip).

Es war toll, so viele Blogger im wirklichen Leben kennzulernen, außer den oben genannten noch liebe Grüße an Fanny von Fannys Liebste und Silvia von Volle Lotte und an Tanja von Life of Larimare .

Danke an die Organisatoren und an die Sponsoren , auch für die tollen Goodie-Bags *.

*Mein persönlicher Hit sind ja die kleinen Gemüsemesserchen von Wüstkamp: Täglich im Einsatz und soo scharf, wie es meine Besteckschublade schon lange nicht mehr gesehen hat. Habe mir schon den Daumen beim Erdbeerschnippeln angeritzt.

Falls es ein Salt and the City 2016 gibt, ich bin gerne wieder dabei!

 

  1. Grüss Gott liebste Kathi,

    es war mir ebenfalls ein außerordentliches Vergnügen, Dich kennenzulernen. Das war voi guad!
    Es war so schön das Wochenende nochmal durch Deinen Post Revue passieren zu lassen. Den einen oder anderen Seufzer konnte ich mir kaum verkneifen. Das blau pinke Bild im Salzbergwerk ist ja der Hammer geworden.
    Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen in Hessen oder einem anderen Camp! Gern geschehen für den Tipp! ;)

    Firti
    Gyöngyi

    PS: Feile weiterhin fleissig an meinem bayerischen/österreichischen Dialekt, wie Du vielleicht bemerkt hast!

  2. Plötzlich ist das Wochenende wieder so präsent, schön war es, so viele Eindrücke. Du hast auch die Kuh entdeckt, die hat sich bestimmt über so viel Aufmerksamkeit gefreut!
    Liebe Grüße
    Cora

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