Von meinem Geburtstag…

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So sah unsere Kaffetafel am letzten Dienstag aus, als wir meinen Geburtstag gefeiert haben.

Es gab schwedische Himbeer-Zitrone-Schnecken und Erdbeer-Rhabarber-Crumble im Glas und gekaufte Donauwellen.

Da ich langsam schon für den Herbst vorarbeite, wenn Oskar in die Kinderkrippe kommt, war ich am Montag noch an meiner neuen Arbeitsstelle zum Einarbeiten und bin wirklich, wirklich spät nach Hause gekommen. Deswegen wurde der Crumble und die Hefeteilchen schon am Wochenende vorgebacken und eingefroren, was auch sehr gut geklappt hat.

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Oma und Opa kamen zum Kaffetrinken und ich habe von Stefan einen wunderschönen Sommerstrauß bekommen. Schau mal:

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Mit Brombeeren, Hirtentäscherl und Kamille.

Und am Vormittag hatten wir einen geheimen Termin, von dem ich euch vielleicht bald (Daumen drücken ist erwünscht!) erzählen kann…vielleicht sogar schon Ende dieser Woche.

Über meine Pelargonien…

Im letzten Jahr habe ich mir ja eine ganze Anzahl Pelargonien zugelegt (falls ihr nochmal nachlesen möchtet *HIER). Deswegen dachte ich, es wäre Zeit für ein kleines Geranien-Update. Ich habe alle über den Winter bekommen und sie sind richtig groß geworden, manche sind geradezu gewuchert.

Inzwischen habe ich das Stecklinge ziehen auch ganz gut raus und vielleicht möchtet ihr ja ein paar Tips hören.

Also los: Meine Lieblingsgeranie ist die Mårbacka-Geranie aus Schweden. Sie ist ganz hellrosa mit orangenen Staubgefäßen und sieht so aus. Der Name stammt vom Elternhaus von Selma Lagerlöf und auch bei dem Maler Carl Larsson stand sie auf der Fensterbank, also ein absolutes Muß für einen Schwedenfan wie mich.

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Da die Mårbacka wohl gerade sehr beliebt und nicht überall zu haben ist, lohnt es sich durchaus, Ableger von ihr zu ziehen. Wenn ich zum Beispiel die Triebe kürze, damit sie sich mehr verzweigen und nicht zu lang werden, stelle ich die Spitzen einfach in ein Glas mit Wasser.

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Das sieht dann ungefähr so aus. Sobald kleine Wurzeln da sind, setzte ich sie in Anzuchterde. Man kann sie auch direkt in Erde setzen, aber erstens finde ich die Fläschchen so schön und zweitens ist es einfacher für mich: Zack, Wasser rein, fertig, als jedes Mal extra die Töpfe und die Erde rauszuholen. Bei manchen wird es auch nix und sie faulen oder schimmeln, aber ca 2/3 der Spitzen gehen ganz gut an.

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Eingepflanzt sehen sie dann so aus. Und immer schön kürzen, damit sie sich verzweigen. Geranien müssen regelmäßig gegossen und ein Mal wöchentlich gedüngt werden, mögen aber keine nassen Füße – also nicht im Wasser stehen lassen.

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Die Schweden stellen sich die Geranien übrigens innen auf die Fensterbank. Und da ich keinen kalten Platz zum Überwintern in der Wohnung habe, mache ich das auch über den ganzen Herbst, winter und Frühling. Im Sommer dürfen sie auf der Dachterrasse stehen und Sonne tanken.

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Meine zweiten Lieblinge sind übrigens die Duftpelargonien. Ich habe verschiedene Sorten, die in Schweden unter dem Trivialnamen Dr. Westerlund laufen. Nur sind die etwas empfindlicher, was das wässern angeht, habe ich festgestellt. Sie lassen sich aber auch alle prima in der Wohnung überwintern und riechen soooo gut.

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Falls es bei euch übrigens gar keine Mårbacka oder Duftgeranien gibt, die Gärtnerei Angermaier versendet auch. Dort habe ich meine gekauft, allerdings auf der Gartenmesse hier vor Ort.

Ein neuer Snøløvgenser…

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Erinnert ihr euch noch an meinen Marygenser vom Januar? Er hat Zuwachs bekommen: Es gibt nämlich nicht nur eine Anleitung für den Erwachsenen-Pullover, sondern auch für Kinder und Mützen und Jacken…eine richtige Familie. Das Muster heißt dann übrigens “Snøløv” oder auch “Winterbud”.

Und weil Sofia auch so einen Flauschepulli haben wollte und ich nicht nein sagen konnte, habe ich Anfang Mai einen Winterbud-Pullover für Sofia angenadelt.

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Ich weiß auch nicht, was an diese Anleitung für ein Geheimnis hat, aber nach einer Woche war ich schon oben am Muster. Dann gab es eine kleine Verzögerung, weil mir die Musterfarbe nicht gereicht hat und ich nachbestellen musste, aber…trotzdem, war ich nach gut 3 Wochen fertig.

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Er ist genauso toll, wie sein großer Bruder geworden und darf auch mit in den Sommerurlaub nach Schweden. Da kann man einen warmen Pulli bestimmt gut gebrauchen.

Gestrickt mit Drops Air und Nadeln Nr 5.

Anleitung von Marianne J. Bjerkmann von Ravelry

Verlinkt mit “Auf den Nadeln Juni” und “Kiddikram

Sonntagsausflug zum Kloster Seeon mit einer Janosch Ausstellung und Biergarten stricken

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Heute waren wir in Seeon, weil es hier alles gab, was sich die Familie an diesem Sonntag gewünscht hat. Sofia mag das Kloster Seeon, weil sie hierher mal einen Kindergartenausflug gemacht hat und die Janosch- Ausstellung sehen wollte, die hier gerade stattfindet.

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Stefan wollte Biergarten und Kaffee trinken.

Ich wollte Outdoor- Stricken und hübsches Fotomilieu und Oskar…wurde nicht gefragt, denn wer noch nichts reden kann, der muß eben einfach so mit. (Hilfe! Ich glaube ich habe zuviele Janosch-Bücher vorgelesen…der Stl färbt schon ab!) Nur die Tigerente haben wir daheim gelassen.

Zuerst waren wir in der Ausstellung mit Original-Radierungen von Janosch. Die war klein und fein!

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Tigerenten weisen den Weg vom Eingang zur Ausstellung.

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Oskar ist dann gleich mal hinter die Vitrinen gekrabbelt und hat es sich in der Fensternische gemütlich gemacht. Was ich bei DER Aussicht in den Innenhof auch gut verstehen kann.

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Also ging es weiter nach draußen.

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Hübsche Deko an der Klosterkirchentreppe…da hat wohl jemand Hochzeit gefeiert, gestern.

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Sofia macht Quatsch auf dem hölzernen Steg über den Klostersee.

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Die Mama macht Fotos und wird fotografiert…Ahhh, Sonne. Sorry, Leute für`s Augen zukneifen, aber es war einfach zu hell.

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Der Papa bekommt endlich Kaffee und Apfelstrudel, die Tochter Apfelschorle und die Mama Strickzeit.

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Richtige Urlaubsstimmung hier!

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Und kurz vor dem Heimfahren noch schnell ein paar Wiesenblumen gepflückt. Schee war´s!

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Eine unendliche Geschichte oder… Ballettjäckchen für Sofia

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Die unendliche Geschichte vom Ballettjäckchen für Sofia. Das Kind wollte einen Ballettbolero aber die gekauften waren der Frau Mama nicht recht, weshalb sie beschloss, das Jäckchen einfach selbst zu stricken. Das war ungefähr Ende Januar und zu diesem Zeitpunkt kam auch die Wolle an: Brushed Alpaca Silk in der Farbe lavendel.

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Ich war von dem Garn begeistert und habe gleich ein Märchenbuchshooting mit ihm gemacht. Hach, einfach fotogen – dieses brushed Alpaca. Leider hat es mit der Anleitung gehapert, denn irgendwie war alles in 4 Teile für den Körper und dann noch extra Arme aufgeteilt und nachdem ich angefangen hatte zu stricken hatte ich überhaupt keine Lust auf ewiges Nachmessen und nachher Zusammenstricken und, dazu noch Umrechnen…

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habe deshalb erst einmal Stulpen gestrickt, während ich über die Ballettjäckchen-Anleitung weiter gegrübelt habe. Dann gab es noch ein fotogenes Shooting, diesmal grau in grau und mit neuem Tonpapier in der Fotoecke. Habe ich schon erwähnt, daß die wolle unglaublich fotogen ist – hach.  Inzwischen schreiben wir übrigens Mitte März, wie man an den Weidenkätzchen im Hintergrund sehen kann….hüstel, räusper.

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Im März waren dann auch die Stulpen fertig, das Kind glücklich und die Mama hatte sich noch etwas Zeit verschafft, um endlich das Jäckchen anzugehen.

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Und im April kam mir dann endlich ein Geistesblitz. Es wurde ein Raglanjäckchen mit einfachen Abnahmen an der Vorderseite und mit einem I-Cord-Abschluss, der im Bindebändchen endet (nicht von mir, die Idee, die habe ich in meinem Paelas-Buch gefunden und einfach geklaut!)

Und schwupps, war das Ballettjäckchen fertiggestrickt. Mit 5er-Nadeln geht es auch (eigentlich) wirklich ratz-fatz.

Fertig!

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Falls ich noch eines stricke, würde ich den Körperteil noch etwas schmaler machen und ich liebäugele auch mit einem anderen Garn, nämlich der neuen Premia von Lamana, die würde da hervorragend dazu passen..und es gibt sie auch in einem herrlichen puderrosa. Aber bis dahin bin ich einfach froh, daß diese unendliche Geschichte ein Ende gefunden hat.

Verlinkt mit Maschenfein “Auf den Nadeln im Mai”

Der Instagram Shadowban hat mich eiskalt erwischt

Ich mag meinen Instagram Account, er ist zwar klein, macht mir aber viel Spaß. Ich mag den Austausch mit meinen (hauptsächlich) Strickmädels und (ja, ich gebe es zu) gerade jetzt mit zwei kleinen Kindern daheim, postet sich ein Instagrambild einfacher und schneller, als ein Blogbeitrag geschrieben ist…. bis jetzt.

Denn seit März habe ich festgestellt, daß meine Followerzahlen stagnieren und daß meine Likes und Kommentare ausschließlich von Usern stammen, die mir bereits folgen. Als ich dann auf Instagram gehört habe, daß man Bilder zum Teil nur noch eingeschränkt sehen kann, habe ich nachgeforscht und JA mein Account war seit Anfang März “geshadowbanned”.

Für alle die, die das Wort jetzt zum ersten Mal hören:

Was ist der Instagram Shadowban?

Der Begriff Shadowban stammt eigentlich aus anderen Medien, wurde aber von Instagram Usern auf Instagram übertragen und übrigens von Instagram nie öffentlich bestätigt. Ziel des Shadowbans ist es eigentlich Spam und Fake-Accounts auf Instagram einzuschränken, was ja zunächst eigentlich eine gute Sache ist. Leider sind wohl im Zuge dieses “neuen Algorithmus” oder was auch immer Instagram verändert hat, auch viele unschuldige Instagrammkonten betroffen.

Die Auswirkungen sind eine massive Einschränkung der Reichweite. Wenn ihr also zum Beispiel den Hashtag #stricken verwendet, wird euer Bild von allen Usern, die euch nicht folgen NICHT zu finden sein, während alles für euch selbst und eure Follower ganz normal aussieht. Das ist auch der Grund, warum man, so wie ich, wochenlang gebannt sein kann, bevor man schließlich dahinterkommt was los ist.

Manchmal habe ich mich zwar gewundert, daß bei einzelnen Hashtags eine so geringe Anzahl Bilder angezeigt werden, wenn insgesamt viel mehr Beiträge rechts oben mit der grauen Schrift gelistet sind, aber ich dachte, das hat etwas mit dem neuen Algorithmus zu tun.

Wie kann man feststellen, ob man betroffen ist?

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Es gibt eine Webseite, mit der ihr euer Konto, oder mit der URL auch einzelne Bilder testen könnt… diese Seite hat leider bei mir nicht richtig funktioniert, aber einen Versuch ist es wert. Dafür wurden mir bei den einzeln getesteten Bildern genau angezeigt, welche Hashtags Instagram im Moment gar nicht mag, aber mehr dazu später…

Oder ihr bittet einen Bekannten mit einem Account, der euch nicht (!) auf Instagram folgt, nach den letzten verwendeten Hashtags von euch zu suchen und prüft, ob eure Bilder unter neueste Beiträge auftauchen. Falls nicht, dann seid ihr höchstwahrscheinlich auch vom Shadowban betroffen.

Die nächste Frage ist dann:

OMG, warum bin ausgerechnet ich betroffen?

Ab hier kursieren nur noch Spekulationen, da Instagram sich selbst ja noch nicht dazu geäußert hat, aber das hier habe ich gefunden:

– ihr verwendet Hashtags von der schwarzen Liste / Blacklist

Manchmal setzt Instagram gewisse, an sich unschuldige, Hashtags auf eine schwarze Liste, weil sie von Seiten der Sparte “Erwachsenenunterhaltung” oder Spammern missbraucht wurden. Wenn ihr (unbewusst) diese Hashtags verwendet, seid ihr automatisch mitgebannt.

Falls ihr auf der sicheren Seite sein wollt, eine Liste gibt es hier:

Und ja, während die meisten Hashtags nicht ohne Grund auf dieser Liste sind, es stehen auch #easter und #valentinesday mit darauf. Hashtags, die Instagram bei mir nicht mochte waren #nordicknitting…. ich vermute, wegen dieser zufälligen Buchstabenkombination #norDICKnitting?

-Ihr verwendet Bot Apps, die für euch liken, folgen oder entfolgen oder ihr habt Follower oder likes gekauft

– ihr verwendet zu viele Hashtags

Ich gebe es ja zu, auch ich packe gerne alles an Hashtags in einen Post hinein, aber Instagram mag das nicht. Auch habe ich durch die Shadowban-Test-App festgestellt, daß zum Teil Hashtags, die ich noch in die Kommentare geschrieben hatte, gebannt wurden. Außerdem mag es Instagram nicht, wenn ich dieselben Hashtags immer wieder verwende. Irgendwann, sind sie dann einfach gebannt und damit das ganze Bild mit ALLEN verwendeten Hashtags.

Also zu viele und immer dieselben Hashtags, sieht Instagram auch als Spamaktivität an!

– ihr habt zuviel gelikt und kommentiert

Wieder könnte euch Instagram mit Spamaktivitäten gleichsetzen und ihr werdet gebannt

– ihr habt einen Bussiness-Account

Die Wahrscheinlichkeit für einen Shadowban steigt wohl um ein Vielfaches, wenn ihr einen Bussiness-Account besitzt.

Was ich getan habe, um den Shadowban wieder aufzuheben:

Ich habe nicht wirklich viel Ahnung davon, was den Bann letztendlich aufgehoben hat, aber dies habe ich gemacht:

-ich habe mein Instagramkonto vom Bussiness-Account auf privaten Account zurückgestuft

– ich habe mein Passwort und meine Biographie geändert

– ich habe Instagram mein Problem gemeldet, mehrfach, auch wenn ich natürlich keinerlei Reaktion darauf bekommen habe, aber trotzdem!

– und schließlich, das Wichtigste: ich habe meinen Account 48 Stunden ruhen lassen! Komplett ruhen – nicht mal eingeloggt habe ich mich – und ich glaube, das hat letztendlich auch geholfen.

(Angeblich hilft es, weil Instagram merkt, daß ihr kein Spamaccount seid oder gehackt worden seid und hebt den Bann auf)

Und jetzt?

Tja, jetzt ist alles irgendwie beim Alten, aber auch nicht.

Während ich früher fröhlich mit vollen Händen Hashtags unter meine Bilder gesetzt habe, fühle ich mich jetzt irgendwie gehemmt. Niemand weiß ja so richtig was los ist und natürlich möchte ich, daß meine Bilder auch zu sehen sind…oder sage ich einfach: Sch… drauf und begnüge mich mit den Followern, die ich bin jetzt habe?

Was denkt sich Instagram als nächstes aus? Muss man dann auch für Reichweite bezahlen, wie bei Facebook? Irgendwie mag ich den Gedanken auch nicht, daß mir Instagram vorschreibt, dass ich meine Strickhashtags von nun an nicht auf norwegisch, deutsch und englisch posten darf, weil das die unsichtbare vorgeschriebene Optimalmenge übersteigt und überhaupt was ist mit all den Linkpartys, die zum Teil schon jahrelang bestehen? Werden die nun alle gebannt, weil der Hashtag zu oft verwendet wurde, oder darf man ihn nur noch jedes zweite Mal verwenden oder…

Ehrlich gesagt habe ich noch keine Ahnung!

Aber eine Lehre, die ich aus dem ganzen Dilemma gezogen habe ist die, daß ich einfach wieder mehr auf meinem Blog schreiben muss, weil hier kann ich schreiben was ich will und so viele Hashtags drunter setzen oder einbauen, wie ich mag.

Das hier ist ein Teil meiner Bilder, die immer noch gebannt sind.

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Seid ihr auch betroffen? Wisst ihr mehr dazu oder habt ihr selbst Erfahrungsberichte? Nur her damit…

Karfreitag im Gasthaus Schellenberg

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Da wir ja nun ganz ungeplant Ostern in Bayern verbringen mussten und das Wetter (kalt, Regen und Schnee!!! …argh) auch eher bescheiden angekündigt war, haben wir am Karfreitag nachmittag – vor dem ganzen Schnee!- spontan das neueröffnete Gasthaus Schellenberg besucht.

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Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Oskar hat im Biergarten sein Nachmittagsschläfchen gehalten.

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Sofia hat Blumen gepflückt… mit tollem Bergpanorama im Hintergrund.

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Und wir haben einen sehr leckeren Vorspeisenteller und Käsespätzle gegessen.

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Und dann habe ich noch ein kleines Strickstündchen eingelegt, bevor wir für den Kuchen nach drinnen umgezogen sind, weil es draußen zu kalt wurde. Natürlich in gelb – es war ja schließlich Ostern!

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Osterferien… alles anders als geplant

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Eigentlich wollten wir am Dienstag in den Vogelsberg fahren und eine Woche Osterferien im Häuschen verbringen. Eigentlich…

Am Sonntag kam der Anruf, daß beim Heizung anstellen ein Wasserschaden gefunden wurde. Irgendwann im Februar ist wohl die komplette Heizung, inklusive Frostschutz ausgefallen und die Leitungen aufgefroren. Letztendlich sind Stefan und ich am Dienstag alleine gefahren und haben nasse Rigipsplatten von der Decke im Flur und den Wänden gerissen… die Handwerker kommen nach Ostern.

Das Ganze hat mich erst einmal ziemlich umgeworfen. Erstens ist der schöne Urlaub flöten gegangen, zweitens der Schaden und die Extra-Arbeit und eine Stange Geld kostet es auch… aber es hilft ja nichts. Zum Glück ist nicht viel an Einrichtung dabei draufgegangen und in Zukunft müssen wir wohl einen Temperatursensor einbauen, wenn auf die Heizung alleine kein Verlass ist, aber ein paar schlaflose Nächte mit Herzklopfen hat es mich schon gekostet.

Die Kinder waren derweil bei der Oma, Oskar zum allerersten Mal für zwei Nächte von uns weg, aber sie haben es alle prima gemeistert.

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Puuuh. Deshalb gibt es jetzt ein improvisiertes Ostern in Bayern – ganz ohne Vorbereitungen. Am Donnerstag sind wir zurückgedüst gekommen und haben schnell noch das Wichtigste eingekauft. Am Freitag habe ich gebacken und mit Sofia Eier gefärbt.

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Das Wetter soll ja auch eher bescheiden sein…mal sehen, was wir uns alles so ausdenken.

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My Ling Shop – Mein eigener Blog-Flohmarkt

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Es gibt etwas Neues auf dem Blog, und zwar die Rubrik “My Ling Shop”. Mein eigener Blog-Flohmarkt.

Hier werde ich im Laufe der Zeit verschiedene Vintage-Flohmarktsachen einstellen, die ich auch selbst gerne in meinen Fotos verwende. Wie ihr wißt, packe ich ja gerne altes Nähzubehör, alte Bücher oder Silberlöffel in meine Fotos. Und da ich mit (überaus) zahlreichen Flohmarktkisten gesegnet bin, die hier zum Teil einfach nur Rumstehen und das Verkaufen auf dem realen Flohmarkt mit zwei kleinen Kiddies gerade nicht so einfach ist… probiere ich hiermit etwas Neues aus. Ich habe vorsortiert und stelle nur ein, was, meiner Meinung nach, Blogger für ihre Foodphotographie oder Strick-Photographie gut gebrauchen können.

Den Start machen altes Silberbesteck und antike kupferne Monogrammschablonen, auch Vintage-Papeterie wird noch dazukommen, sobald ich die Kiste ordentlich gesichtet habe.

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Wer also stöbern mag, oben unter Shop kommt ihr direkt zum Blog-Flohmarkt!

Frühlingsprojekte

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In meinem Strickkorb ist der Frühling ausgebrochen. Nachdem ich ja letztes Mal dänische Wolle bestellt habe, habe ich diesmal norwegische Wolle von Sandnes Garn in Schweden bestellt (man gönnt sich ja sonst nichts).

Aber ganz ehrlich, wenn Sandnes ein dünnes Sommergarn im Leinen-Baumwolle-Mix rausbringt in wunderschönen Farben, also wirklich toll (schau mal hier), von dem natürlich 10 Farben direkt vergriffen sind, dann muss ich einfach zuschlagen.

Das passende Heft habe ich mir auch gleich gekauft und diesen Pulli möchte ich gerne in hellblau-grau-grün für Sofia stricken.

Außerdem liegt noch eine Knitting for Olive Anleitung für ein Bohemeperletop herum, zu der ich die Tochter mit einem wunderschönen rostbraun überreden wollte, aber sie mag nicht.

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Also bekommt sie jetzt ein grau-lila Bohemetop. Ich finde ja es sieht etwas nach Steampunk aus, deswegen heißt es bei uns daheim nur noch Steampunk-Top. Dafür durfte ich sage und schreibe 420 Maschen anschlagen und darf jetzt gut 20 cm mit 3er-Nadeln hochstricken…puuuh…das zieht sich. Dafür wird das Schösschen/Röckchen auch richtig weit, was bestimmt toll aussieht und mit der richtigen Serie von Netflix geht das auch. Was schaut ihr denn gerade so? Bei mir ist gerade Nashville sehr angesagt …

Verlinkt mit “Auf den Nadeln” von Maschenfein