Märchenhafte Einladungskarten zum Prinzessinnen-Geburtstag

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Wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, nämlich der 6. Geburtstag von Sofia. Nachdem im Januar die ganze Familie kontinuierlich abwechselnd krank waren, bis auf ich …ich warte noch auf das dicke Ende… kann ich nun endlich wieder vom Zweitberuf Krankenschwester zum Bloggen wechseln.

Leider fällt Sofias Geburtstag in diesem Jahr spät aus- nach Aschermittwoch und damit ist die obligatorische Faschingsparty aus dem Rennen.

Nichts desto trotz wurden bei mir Schloß-Einladungskarten in Auftrag gegeben und ich habe diese süßen Rapunzeltürme auf Pinterest gefunden und nachgebastelt. Da Rapunzel Sofias Lieblingsmärchen ist, waren alle anderen Schloß-Burg-Turm-mit-Zinneneinladungen sofort zweitrangig.

Also los:

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Für die Türme habe ich eine Schablone gezeichnet, die ihr euch *hier herunterladen könnt. Je nach Größe, könnt ihr sie verkleinern und ausdrucken (ich habe meine hochkant und mit 60% Größe ausgedruckt, dann sind die Türme ca 20 cm lang). Das Dach ist mit einer Silberfolie abgeklebt und das Gras einfach aus grünem Buntpapier ausgeschnitten.

Für den Zopf Wollreste flechten und mit einem passenden “Haarband” umwickeln. Wegen diesem Schritt habe ich die Einladungen überhaupt ausgesucht…alles mit Wollverwertung macht doch einfach gleich viel mehr Spaß.

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Den Text auf die Rückseite schreiben… und fertig!

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Passen auch gut zum Anna-Kleid – dem neuesten zugang in unserer Verkleidekiste.

Das neue Jahr und erste Januarprojekte: Der Birkin Pullover!

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Ihr Lieben, ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

Das Jahr 2018 gestaltet sich – bis jetzt -nach gut einer Woche als sehr abwechslungsreich… nicht nur wettermäßig. Wir hatten schon so ziemlich alles von +10 Grad und Sonnenschein über Schnee und Eis, Sturm und 2 Tage grauester Dauerregen.

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Diese Bilder stammen vom letzten Schneetag, bevor alles getaut ist- eigentlich während es getaut ist. Wir fuhren einen Waldweg entlang und plötzlich lag dieses Szenario vor uns: Strahlende Sonne, Dampf auf dem Asphalt, Schnee- und Eisbröckchen, die von den Ästen tauten… eine einfach magische Neujahrsstimmung und zum Glück hatte ich die Kamera dabei.

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Es war so, so schön, daß ich einfach schnell aus dem Auto gehüpft bin und 15 min später war schon alles vorbei und die Sonne hinter dem Berg verschwunden.

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Seht ihr die kleinen Schneeflocken von den Ästen… wie im Märchenwald. So toll! Und so passend mit diesem Weg, der kleinen Kurve direkt in die Sonnenstrahlen hinein zum neuen Jahr. Hach!

Jetzt weiß ich nicht so ganz, wie ich die Überleitung von diesem Naturschauspiel zum Stricken hinbekommen soll, aber eigentlich wollte ich euch von meinem ersten großen Projekt im neuen Jahr berichten: Dem Birkin Pullover von Boyland Knitworks!

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Da ist er! Seit Berlin Knits spukt er mir im Kopf herum. Es gab da auch schon ein Instabild Anfang Oktober!! aber irgendwie hat er es nicht auf den Blog geschafft. Ich schiebe das mal auf den Umzug.

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Jedenfalls habe ich jetzt endlich alle Farben beisammen und kann starten. UND mit meiner ganzen Hin- und Her-Überlegerei von Garn und Farben habe ich wohl Carina von Häkelmonster angesteckt, denn sie strickt jetzt auch mit. Was mich wirklich sehr, sehr freut, denn was kann einem Besseres passieren, als ein kleiner MiniKAl zum Jahresanfang.

Sie hat auch schon ganz fleißig darüber gebloggt und zwar *hier.

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Aber jetzt zu den Farben. Ich habe versucht, sie möglichst naturgetreu dazustellen und nicht zu verändern… ist bei diesem Januarlicht aber gar nicht so einfach.

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Wir haben hier: Drops Alpaca natur 100 als Hauptfarbe und dann dunkelbraun 601 und dunkeloliv 7238, sowie das tollste rostbraun 3355 und das kühlste (grün-etwas-zitronig) maisgelb 2015  Mini Alpakka von Sandnes.

Das Mini Alpakka könnt ihr übrigens bei Sophia alias Stichfest *hier bestellen.

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Nach dieser ewiglangen Vorgeschichte gibt es jetzt nur ein kleines Problem. Ich wollte es im neuen Jahr eigentlich schön ruhig und gemütlich angehen lassen, aber einerseits stricke ich ja jetzt mit Carina und muss irgendwie mithalten, andererseits schleicht daheim das Fräulein Tochter seit Tagen um meinen Strickkorb herum und versucht mir die Banderolen zu klauen, um an die süüüüüßen Alpakas ranzukommen.

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Das hier ist Lina… es gab auch schon Milla, aber die ist tränenreich verschollen. Dafür schläft Lina jetzt in ihrem Bett in einem kleinen Stoffbeutel, damit sie nicht auch noch verschwindet und ungefähr 10 x am Tag werde ich gefragt: “Mama hast du schon ein neues Knäul verstrickt, damit ich noch ein Alpaka haben kann…” Seufz! Also es hilft nichts-  ich MUSS jetzt wirklich anfangen.

Nach tagelangen Diskussionen über die Goldigkeit von Alpakas (im Diskutieren ist Sofia nämlich ganz, ganz groß und äußerst hartnäckig) bin ich auch schon fast gänzlich weichgekocht, um zur nächsten Alpakka-Farm zu fahren und eine Familienwanderung zu buchen. Also Leute: Tips für Alpakkawanderungen rund um den Chiemsee werden gerne angenommen… ich schlag jetzt mal die Maschen an, bevor diese Birkin-Idee noch weitere Kreise schlägt… schließlich haben wir ja nun einen Garten, nicht wahr?

Verlinkt mit den maschenfeinen “Auf den Nadeln” im Januar

Die schönsten gestrickten Wichtelmützen und unser kleiner Kinderzimmer-Weihnachtsbaum

Schon im letzten Jahr standen Wichtelmützen auf meiner Strickliste. Weil ich aber nicht an die richtige Anleitung gekommen bin und letztendlich auch die Zeit fehlte, wurde irgendwie nichts daraus.

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Gesehen hatte ich meine Wunsch-Wichtelmütze auf dem Instagramaccount von Sanna, einer fantastischen finnischen Strickerin, deren Bilder ich immer voller Staunen bewundere. Wunderschöne Stricksachen in finnischer Natur, mit ganz tollen Farben, die aber nie grell wirken… ansonsten kann es ja in der skandinavischen Strickszene recht entsättigt zugehen, insofern ein echter Follower-Tip.

In diesem Herbst bekam ich dann heraus, daß die Anleitung von Gustaf & Berta stammt, also aus Norwegen UND daß man das “Julehefte”  sogar digital bestellen kann und damit konnte ich letztendlich losstricken. (Ich verlinke euch das betreffende Heft *hier, falls sich jemand an Norwegisch rantraut)

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Inzwischen sind auch beide Mützen fertig. Ich lieeeebe die lange Spitze mit der Quaste, die bei den Kindern so lässig über der Schulter hängt.

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Auch sonst weihnachtet es schon gewaltig im ganzen Haus.

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Unsere Minifichte im Kinderzimmer steht schon (natürlich selbstgeschmückt von Sofia) und verbreitet weihnachtlichen Glanz zum Einschlafen. Ich weiß, ich wiederhole mich jedes Jahr, aber auch in diesem Jahr die absolut beste Investition: Für 4 Euro ganz viel Weihnachten im Kinderzimmer.

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Dieses Minibäumchen wird einfach immer heiß und innig geliebt. Geschmückt mit Strohsachen, Filzherzen und ein paar gebastelten Engeln.

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Verlinkt mit “Auf den Nadeln” von Maschenfein und Kiddikram.

Unser Advent: Vom Nikolaustag und in der Weihnachtsbäckerei

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Auch bei uns ist der Weihnachtsschmuck pünktlich zum ersten Advent eingezogen. Das Fräulein Tochter braucht gerade viele Rehe um sich und deshalb wohnt auf der Fensterbank hinter dem Eßtisch gleich eine ganze Familie und schaut in den verschneiten Garten hinaus.

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Unser Adventskranz: Natürlich mit ein bißchen Silberglitter und Sternen.

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Am 6. Dezember kam der Nikolaus auch zu uns und hat die Stiefel gefüllt.

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Die Ballettochter hat ein wunderschönes Buch vom Nußknacker inkl. Musikcd bekommen und Oskar, wie sollte es auch anders sein, eine Holzfeuerwehr für die Holzeisenbahn.

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Und pünktlich zum zweiten Advent habe ich dann einen Schwung Lussebullar gebacken (das rezept habe ich hier* schon einmal gepostet) Mit tatkräftiger Untestützung von beiden Kindern… hähmmm…ich denke die Bilder sprechen für sich… rohen Hefeteig haben sie nämlich gefuttert.

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Und am Tag danach gab es eine richtige Adventsfika-Pause. Mit Chaitee und Lussekatter. Lecker!

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Der erste Schnee in unserem Garten

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Am letzten Donnerstag fiel bei uns der erste Schnee. Am Freitagmorgen war dann das allerschönste Sonnen-Winterwetter und bevor die Hälfte vom Schnee wieder weggetaut war, habe ich schnell ein paar Fotos gemacht.

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Hier der Magnolienbaum in unserem Garten in voller Pracht. Ich kann es kaum erwarten bis er blüht- er ist einfach gigantisch groß.

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Hier sieht man sogar schon die Knospen für den Frühling. Ich bin schon sehr gespannt, welche Blüten letztendlich herauskommen.

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Ganz ungefährlich war es nicht. Ich habe nämlich ein paar Mal eine Schneedusche unter den Bäumen abbekommen, weil in der Sonne alles gleich geschmolzen ist.

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Aber das war es absolut wert.

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Hier der hintere Teil vom Garten mit Schaukel am Apfelbaum und dem Gartenhäuschen.

Unser November: Von Weckmännern, einem verregneten St. Martin und Novemberstrickereien

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Der November begann mit einem Paar Babysöckchen für einen neuen Erdenbürger. Und weil ich mir in den Kopf gesetzt hatte, daß sie richtig, richtig klein werden sollten, habe ich eine Anleitung von Sandnes abgewandelt – die Herzchensocken.

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Diese lustigen Weckmänner nach einem Rezept von Frollein Klein von Klitzeklein sind mir im November im Netz überall begegnet und auch wir haben sie nachgebacken (das Rezept findet ihr *hier)

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St. Martin war bei uns allerdings so verregnet, daß der Zug abgekürzt werden musste und selbst dann hat es die Laternen noch aufgeweicht. Aber die Feier mit Kaffee und Kuchen und verschiedenen Basteleien in der Kita war trotzdem schön.

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Ich habe mir in den Kopf gesetzt, für die Kinder passende Wichtelmützen für Dezember zu stricken. Die, für mich perfekte, Anleitung habe ich dazu bei Gustav och Berta in einem Weihnachtsheft gefunden.

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Ich stricke mit Drops Alpaka, weil es dort einen tolles weihnachtlichen Melange-Rotton gibt.

Und auch mein Pieceful-Cardigan ist ein ganzes Stück gewachsen. Ich bin jetzt in der 4. Reihe und man sieht die Farbgebung jetzt sehr schön. Leider geht es nicht so schnell, wie ich möchte, aber langsam und stetig wächst er. Bald komme ich an die Ärmellöcher.

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Verlinkt mit “Auf den Nadeln” von Maschenfein.

 

 

Oktoberstrickereien…

*immer noch Werbung für Schachenmayr , da dieselbe Wolle für den #mixandknitkal…

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Der Oktober ist eigentlich einer meiner liebsten Strickmonate und jetzt sitze ich hier am Halloween-Abend, am LETZTEN Oktobertag und kann nur auf eine konstant lange Strickliste schauen – gar nichts wirklich abgehakt…puhh!

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Immerhin kann euch vielleicht die schöne Herbstdeko im Hintergrund vom Fräulein Tochter davon ablenken, daß ich beim Piecefulcardigan (Anleitung hier) erst in der dritten Reihe angekommen bin. Das ist auch fast das Einzige, was ich abends noch zustande bringe… insofern ist die Anleitung mit den kleinen Rechtecken schon sehr praktisch.

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Hier sehr ihr jetzt auch meine Reihen, abwechselnd in Indigo und Indigo Degrade, so daß mein Cardigan letztendlich gestreift wird, obwohl er ja eigentlich aus lauter kleinen Rechtecken besteht. Meine Wollauswahl in Blautönen findet ihr übrigens in diesem Blogbeitrag.

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Ich stricke dann mal weiter, alle Geister, Hexen und Mumien aus der Unterstadt waren inzwischen auch an unserer Tür und hoffe auf einen etwas ruhigeren November, der meine Liste schrumpfen lässt.

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Am Meer auf Alnö und über die Surströmming-Premiere in Schweden

Weiter geht´s mit unserem Urlaubsbericht aus Schweden. Am Donnerstag letzter Woche waren wir noch in Sundsvall und sind auf die vorgelagerte Insel Alnö gefahren.

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Das ist eine kleine vulkanische Insel in der Ostsee, mit schönen Sandstränden und Klippen und auch einem Hafen mit Fischerbooten. Leider war es ziemlich bewölkt. Der Sommer liegt hier oben einfach schon in den letzten Zügen: Sandbuddeln und Stricken ging zwar gut, aber Baden nicht so wirklich…zumindest nicht für uns Deutsche. Ein paar abgehärtete schwedische Kiddies sprangen zwar im Wasser rum, aber die sind dann auch bald nach Hause gegangen.

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Sofia und Oskar hatten trotzdem ihren Spaß, wie man sieht.

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Und ich konnte ein bisschen an meinen Kindersöckchen stricken. Die durften auch etwas im Sand modeln, mit Rettungsreifen im Hintergrund und dann sind wir auch schon wieder nach Sundsvall zurückgefahren.

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Wir hatten noch ein Date mit dieser Dose. Am Donnerstag war nämlich Surströmming-Premiere in Schweden, ihr wisst ja, dieser vergorene Fisch in den ausgebeulten Dosen, um den sich viele, viele Geschichten ranken. Da es schon fast 10 Jahre her war, daß ich ihn zuletzt gegessen hatte, hatten wir eine Dose gekauft.

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Und so sehen sie aus, die Filets – recht unschuldig eigentlich.

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Marie, bei der wir in Sundsvall gewohnt haben, hat die Dose übrigens mit Handschuhen unter Wasser im Spülbecken geöffnet und dann gleich den Sud entfernt. Es roch trotzdem – zum Glück war es nicht allzu warm – wie eine Mischung aus Misthaufen und Fisch, aber erträglich.

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Und so habe ich ihn gegessen. Zuerst hartes Tunnbröd, dann gekochte heiße Kartoffeln darauf, in Scheiben, Creme fraiche und rote Zwiebeln und ganz oben die Filets, kleingehackt und verteilt. Also einen ganzen Fisch so, würde ich mir jetzt auch nicht in den Mund stecken. Es schmeckt eigentlich in dieser Kombi ganz gut, aber der Geruch kommt halt irgendwann durch und dann bin ich doch lieber auf normalen Abba Sill umgestiegen. Die Männer am Tisch haben übrigens gar nicht mitgegessen und Stefan musste plötzlich gaaaaanz lange Oskar ins Bett bringen und erschien erst nach dem Essen wieder unten.

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Am Freitag hat es geregnet. Wir haben einen Abstecher zu einem Flohmarkt (Loppis) nach Timrå gemacht. Sofia fand, es gab dort nur Schrott (weil kein Kinderspielzeug) und hat das auch lauthals verkündet. Ich hoffe nur die Ladeninhaber haben kein Deutsch verstanden… Auf dem Rückweg haben wir noch das Schloß Merlo angeschaut. Ein klitzekleines Sommerhäuschen (!) eines vermögenden Holzhändlers Friedrich Bünsow, übrigens ursprünglich aus Deutschland stammend aus dem 19 Jh.

Und am Samstag ging es dann auch schon wieder südwärts, nach Småland.

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In Sundsvall

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Am Sonntag kamen wir in Sundsvall an, dem nördlichsten Punkt unserer Reise. Und ich warne euch, die ersten paar Tage waren sehr pferdelastig hier…es kommen einige Pferdebilder.

Am Montag sind wir erst einmal in die Stadt gefahren, haben uns einen Überblick verschafft, was in der Woche so passiert… nämlich äh, nichts (Für die Schweden ist der Sommer vorbei und damit auch die meisten Programmpunkte.) und ein bisschen eingekauft. Sofia hat uns dann so lange in den Ohren gelegen, bis sie am Montag dann noch eine kleine Abendreitrunde im Garten bekommen hat.

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Die Glückliche!

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Und Oskar durfte auch. Er war so begeistert und wusste nicht wohin mit seiner Freude, daß er gleich ein paar Mal von oben abgesprungen ist…puh. Er fand das auch superwitzig nur ich nicht, weil ich ihn immer auffangen musste.

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Also ab mit ihm, wieder mit festem Boden unter den Füßen, im Garten rumflitzen.

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Am Dienstag haben wir dann eine Reittour durch den Wald gemacht. 1,5 h puuuuh und die Mama durfte nebenher laufen, weil Sofia zum ersten Mal mit Sattel geritten ist und noch nicht so sicher war. Manchmal wurde ich abgehängt, aber dann konnte ich schnell ein paar Fotos schießen.

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Danke, lieber Kråkan, für die schöne Tour!

Auf der Fahrt nach hier oben sind auch noch zwei Mützchen entstanden, die ich hier oben verschenkt habe. Sofia durfte zwischen Weidenröschen modeln, bevor sie am Donnerstag an ihre neuen Besitzerinnen gegangen sind.

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Ansonsten ist nicht viel passiert hier. urlaubsmodus eben. Ein bisschen Shoppen (Garn und Momin-Tassen für die Mama, Süßigkeiten für die Tochter, Clas Ohlson für Stefan) Kaffe trinken und Fika machen, die Kids bespaßen, Hunde spazierenführen, was man halt so macht im Urlaub.

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Wir ziehen um!

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Wenn man am Stadtplatz in Traunstein wohnt, ist es ein bißchen so, wie wenn man auf ein Wimmelbild von Ali Mitgutsch schaut, direkt vor dem Wohnzimmerfenster. Gegenüber ist das Eis Cortina und neben uns ist das Hofbräuhaus. Samstags ist Wochenmarkt, manchmal wir auf dem Stadtplatz musiziert und getanzt und ab und zu kommt die Feuerwehr vorbeigefahren. Im Sommer hört man die Leute in den Straßencafés sitzen und reden und kommt sich vor, wie im Süden von Italien und im Winter riecht es drei Wochen lang nach gebrannten Mandeln und Bosna, wenn der Weihnachtsmarkt direkt vor der Tür stattfindet.

Oskar liebt es, auf die Sofalehne zu klettern, aus dem Fenster zu schauen und die Autos zu zählen. Brmmm…brmmm.

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Wir haben eine kleine, feine Dachterrasse mit einem tollen Blick über die Unterstadt im Sonnenuntergang. Ich habe einen Topf-Dachgarten mit Tomaten, Minze, Basilikum, vielen Geranien, einen Feengarten und einem Miniteich.

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Was wir auch haben, ist eine Wohnung im 4. Stock ohne Aufzug, einen Autostellplatz 400m von der Wohnung entfernt, EIN kleines Kinderzimmer und müde Eltern, die nicht mehr alles hochtragen möchten, was eine 4-köpfige Familie so täglich braucht.

Als Stefan und ich vor 7 Jahren beschlossen, zusammenzuziehen haben wir nur eine einzige Wohnung angeschaut – eigentlich hat sie sogar Stefan alleine angeschaut. Wir waren auf dem Weg in einen Winterurlaub in Schweden und haben auf dem Weg zum Flugplatz zugesagt. Jetzt mit zwei kleinen Kindern wird es einfach Zeit für etwas Neues.

Deshalb ziehen wir um und tauschen unsere Stadtplatzwohnung gegen das hier:

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Ein Haus zum Wohnen und Arbeiten für Stefan, fast im Zentrum von Traunstein. Mit ganz viel Platz, zwei Kinderzimmern, einem Parkplatz vor der Tür und einem großen verwilderten Garten. Die Einladung zur Hausbesichtigung bekamen wir ganz überraschend an meinem Geburtstag. Es war die einzige Annonce auf die wir geantwortet haben und das einzige Haus, welches wir besichtigt haben.

Das Haus ist alt und hat Charakter, um es mal höflich zu umschreiben, aber ich habe Neubauten noch nie gemocht… zu glatt, zu steril. Stattdessen, werde ich mir eine ganze Ladung Vintagekleider zulegen und die Flohmärkte nach 70er-Jahre-Schätzen durchforsten.

Das ist aufregend und auch etwas beängstigend zugleich. Und wenn schon Veränderungen, dann aber auch richtig: Ab 1. August kehre ich auch nach der Babypause in meinen Job zurück, als Tierärztin und zwar hier. Darauf freue ich mich schon sehr, aber spannend wird es auch.

Vor dem Umzug werden wir aber erst noch unseren bereits gebuchten Schwedenurlaub genießen, sozusagen als Ruhe vor dem stürmischen Herbst.