Am Meer auf Alnö und über die Surströmming-Premiere in Schweden

Weiter geht´s mit unserem Urlaubsbericht aus Schweden. Am Donnerstag letzter Woche waren wir noch in Sundsvall und sind auf die vorgelagerte Insel Alnö gefahren.

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Das ist eine kleine vulkanische Insel in der Ostsee, mit schönen Sandstränden und Klippen und auch einem Hafen mit Fischerbooten. Leider war es ziemlich bewölkt. Der Sommer liegt hier oben einfach schon in den letzten Zügen: Sandbuddeln und Stricken ging zwar gut, aber Baden nicht so wirklich…zumindest nicht für uns Deutsche. Ein paar abgehärtete schwedische Kiddies sprangen zwar im Wasser rum, aber die sind dann auch bald nach Hause gegangen.

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Sofia und Oskar hatten trotzdem ihren Spaß, wie man sieht.

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Und ich konnte ein bisschen an meinen Kindersöckchen stricken. Die durften auch etwas im Sand modeln, mit Rettungsreifen im Hintergrund und dann sind wir auch schon wieder nach Sundsvall zurückgefahren.

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Wir hatten noch ein Date mit dieser Dose. Am Donnerstag war nämlich Surströmming-Premiere in Schweden, ihr wisst ja, dieser vergorene Fisch in den ausgebeulten Dosen, um den sich viele, viele Geschichten ranken. Da es schon fast 10 Jahre her war, daß ich ihn zuletzt gegessen hatte, hatten wir eine Dose gekauft.

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Und so sehen sie aus, die Filets – recht unschuldig eigentlich.

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Marie, bei der wir in Sundsvall gewohnt haben, hat die Dose übrigens mit Handschuhen unter Wasser im Spülbecken geöffnet und dann gleich den Sud entfernt. Es roch trotzdem – zum Glück war es nicht allzu warm – wie eine Mischung aus Misthaufen und Fisch, aber erträglich.

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Und so habe ich ihn gegessen. Zuerst hartes Tunnbröd, dann gekochte heiße Kartoffeln darauf, in Scheiben, Creme fraiche und rote Zwiebeln und ganz oben die Filets, kleingehackt und verteilt. Also einen ganzen Fisch so, würde ich mir jetzt auch nicht in den Mund stecken. Es schmeckt eigentlich in dieser Kombi ganz gut, aber der Geruch kommt halt irgendwann durch und dann bin ich doch lieber auf normalen Abba Sill umgestiegen. Die Männer am Tisch haben übrigens gar nicht mitgegessen und Stefan musste plötzlich gaaaaanz lange Oskar ins Bett bringen und erschien erst nach dem Essen wieder unten.

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Am Freitag hat es geregnet. Wir haben einen Abstecher zu einem Flohmarkt (Loppis) nach Timrå gemacht. Sofia fand, es gab dort nur Schrott (weil kein Kinderspielzeug) und hat das auch lauthals verkündet. Ich hoffe nur die Ladeninhaber haben kein Deutsch verstanden… Auf dem Rückweg haben wir noch das Schloß Merlo angeschaut. Ein klitzekleines Sommerhäuschen (!) eines vermögenden Holzhändlers Friedrich Bünsow, übrigens ursprünglich aus Deutschland stammend aus dem 19 Jh.

Und am Samstag ging es dann auch schon wieder südwärts, nach Småland.

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In Sundsvall

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Am Sonntag kamen wir in Sundsvall an, dem nördlichsten Punkt unserer Reise. Und ich warne euch, die ersten paar Tage waren sehr pferdelastig hier…es kommen einige Pferdebilder.

Am Montag sind wir erst einmal in die Stadt gefahren, haben uns einen Überblick verschafft, was in der Woche so passiert… nämlich äh, nichts (Für die Schweden ist der Sommer vorbei und damit auch die meisten Programmpunkte.) und ein bisschen eingekauft. Sofia hat uns dann so lange in den Ohren gelegen, bis sie am Montag dann noch eine kleine Abendreitrunde im Garten bekommen hat.

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Die Glückliche!

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Und Oskar durfte auch. Er war so begeistert und wusste nicht wohin mit seiner Freude, daß er gleich ein paar Mal von oben abgesprungen ist…puh. Er fand das auch superwitzig nur ich nicht, weil ich ihn immer auffangen musste.

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Also ab mit ihm, wieder mit festem Boden unter den Füßen, im Garten rumflitzen.

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Am Dienstag haben wir dann eine Reittour durch den Wald gemacht. 1,5 h puuuuh und die Mama durfte nebenher laufen, weil Sofia zum ersten Mal mit Sattel geritten ist und noch nicht so sicher war. Manchmal wurde ich abgehängt, aber dann konnte ich schnell ein paar Fotos schießen.

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Danke, lieber Kråkan, für die schöne Tour!

Auf der Fahrt nach hier oben sind auch noch zwei Mützchen entstanden, die ich hier oben verschenkt habe. Sofia durfte zwischen Weidenröschen modeln, bevor sie am Donnerstag an ihre neuen Besitzerinnen gegangen sind.

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Ansonsten ist nicht viel passiert hier. urlaubsmodus eben. Ein bisschen Shoppen (Garn und Momin-Tassen für die Mama, Süßigkeiten für die Tochter, Clas Ohlson für Stefan) Kaffe trinken und Fika machen, die Kids bespaßen, Hunde spazierenführen, was man halt so macht im Urlaub.

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Wir ziehen um!

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Wenn man am Stadtplatz in Traunstein wohnt, ist es ein bißchen so, wie wenn man auf ein Wimmelbild von Ali Mitgutsch schaut, direkt vor dem Wohnzimmerfenster. Gegenüber ist das Eis Cortina und neben uns ist das Hofbräuhaus. Samstags ist Wochenmarkt, manchmal wir auf dem Stadtplatz musiziert und getanzt und ab und zu kommt die Feuerwehr vorbeigefahren. Im Sommer hört man die Leute in den Straßencafés sitzen und reden und kommt sich vor, wie im Süden von Italien und im Winter riecht es drei Wochen lang nach gebrannten Mandeln und Bosna, wenn der Weihnachtsmarkt direkt vor der Tür stattfindet.

Oskar liebt es, auf die Sofalehne zu klettern, aus dem Fenster zu schauen und die Autos zu zählen. Brmmm…brmmm.

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Wir haben eine kleine, feine Dachterrasse mit einem tollen Blick über die Unterstadt im Sonnenuntergang. Ich habe einen Topf-Dachgarten mit Tomaten, Minze, Basilikum, vielen Geranien, einen Feengarten und einem Miniteich.

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Was wir auch haben, ist eine Wohnung im 4. Stock ohne Aufzug, einen Autostellplatz 400m von der Wohnung entfernt, EIN kleines Kinderzimmer und müde Eltern, die nicht mehr alles hochtragen möchten, was eine 4-köpfige Familie so täglich braucht.

Als Stefan und ich vor 7 Jahren beschlossen, zusammenzuziehen haben wir nur eine einzige Wohnung angeschaut – eigentlich hat sie sogar Stefan alleine angeschaut. Wir waren auf dem Weg in einen Winterurlaub in Schweden und haben auf dem Weg zum Flugplatz zugesagt. Jetzt mit zwei kleinen Kindern wird es einfach Zeit für etwas Neues.

Deshalb ziehen wir um und tauschen unsere Stadtplatzwohnung gegen das hier:

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Ein Haus zum Wohnen und Arbeiten für Stefan, fast im Zentrum von Traunstein. Mit ganz viel Platz, zwei Kinderzimmern, einem Parkplatz vor der Tür und einem großen verwilderten Garten. Die Einladung zur Hausbesichtigung bekamen wir ganz überraschend an meinem Geburtstag. Es war die einzige Annonce auf die wir geantwortet haben und das einzige Haus, welches wir besichtigt haben.

Das Haus ist alt und hat Charakter, um es mal höflich zu umschreiben, aber ich habe Neubauten noch nie gemocht… zu glatt, zu steril. Stattdessen, werde ich mir eine ganze Ladung Vintagekleider zulegen und die Flohmärkte nach 70er-Jahre-Schätzen durchforsten.

Das ist aufregend und auch etwas beängstigend zugleich. Und wenn schon Veränderungen, dann aber auch richtig: Ab 1. August kehre ich auch nach der Babypause in meinen Job zurück, als Tierärztin und zwar hier. Darauf freue ich mich schon sehr, aber spannend wird es auch.

Vor dem Umzug werden wir aber erst noch unseren bereits gebuchten Schwedenurlaub genießen, sozusagen als Ruhe vor dem stürmischen Herbst.

Auf dem Erdbeerfeld

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Was macht man, wenn der Kindergarten an einem Freitag Ende Juni einen Schließtag hat? Man geht auf das Erdbeerfeld und schlägt sich den Bauch voll… gesagt, getan.

Das Wetter war heiß und dann schwül und gewittrig, aber wir haben letztendlich nur ein paar Regentropfen abbekommen.

Das Fräulein Tochter musste sich erst noch umziehen, um Erdbeer-Pflückerinnen-mässig auszusehen, was ihr auch hervorragend gelungen ist: Second-Hand-Kleidchen, Strohhut und zwei Zöpfe, dann konnte es endlich losgehen.

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Oskar war als erster im Feld und fleissig am Futtern. Man konnte ihn immer hinter mir hören. Bei einem begeisterten: “Mhhhh!” hatte er wieder eine Erdbeere gepflückt und ich musste schnell kontrollieren, daß er keine angefaulte erwischt hatte…die Büsche hingen nämlich übervoll!

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Hier die Erdbeer-Pflückerin im Erdbeerfeld:

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Während Oskar eher für die Qualitätskontrolle zuständig war und immer in der Nähe der Körbe zu finden war und die Mama gleichzeitig noch mir dem Foto rumgeturnt ist und versucht hat, im prallen Sonnenlicht einigermaßen taugliche Fotos zu schießen.

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Vier kg haben wir gepflückt, dann ging es schnell heim und in den Schatten.

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Von meinem Geburtstag…

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So sah unsere Kaffetafel am letzten Dienstag aus, als wir meinen Geburtstag gefeiert haben.

Es gab schwedische Himbeer-Zitrone-Schnecken und Erdbeer-Rhabarber-Crumble im Glas und gekaufte Donauwellen.

Da ich langsam schon für den Herbst vorarbeite, wenn Oskar in die Kinderkrippe kommt, war ich am Montag noch an meiner neuen Arbeitsstelle zum Einarbeiten und bin wirklich, wirklich spät nach Hause gekommen. Deswegen wurde der Crumble und die Hefeteilchen schon am Wochenende vorgebacken und eingefroren, was auch sehr gut geklappt hat.

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Oma und Opa kamen zum Kaffetrinken und ich habe von Stefan einen wunderschönen Sommerstrauß bekommen. Schau mal:

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Mit Brombeeren, Hirtentäscherl und Kamille.

Und am Vormittag hatten wir einen geheimen Termin, von dem ich euch vielleicht bald (Daumen drücken ist erwünscht!) erzählen kann…vielleicht sogar schon Ende dieser Woche.

Sonntagsausflug zum Kloster Seeon mit einer Janosch Ausstellung und Biergarten stricken

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Heute waren wir in Seeon, weil es hier alles gab, was sich die Familie an diesem Sonntag gewünscht hat. Sofia mag das Kloster Seeon, weil sie hierher mal einen Kindergartenausflug gemacht hat und die Janosch- Ausstellung sehen wollte, die hier gerade stattfindet.

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Stefan wollte Biergarten und Kaffee trinken.

Ich wollte Outdoor- Stricken und hübsches Fotomilieu und Oskar…wurde nicht gefragt, denn wer noch nichts reden kann, der muß eben einfach so mit. (Hilfe! Ich glaube ich habe zuviele Janosch-Bücher vorgelesen…der Stl färbt schon ab!) Nur die Tigerente haben wir daheim gelassen.

Zuerst waren wir in der Ausstellung mit Original-Radierungen von Janosch. Die war klein und fein!

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Tigerenten weisen den Weg vom Eingang zur Ausstellung.

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Oskar ist dann gleich mal hinter die Vitrinen gekrabbelt und hat es sich in der Fensternische gemütlich gemacht. Was ich bei DER Aussicht in den Innenhof auch gut verstehen kann.

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Also ging es weiter nach draußen.

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Hübsche Deko an der Klosterkirchentreppe…da hat wohl jemand Hochzeit gefeiert, gestern.

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Sofia macht Quatsch auf dem hölzernen Steg über den Klostersee.

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Die Mama macht Fotos und wird fotografiert…Ahhh, Sonne. Sorry, Leute für`s Augen zukneifen, aber es war einfach zu hell.

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Der Papa bekommt endlich Kaffee und Apfelstrudel, die Tochter Apfelschorle und die Mama Strickzeit.

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Richtige Urlaubsstimmung hier!

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Und kurz vor dem Heimfahren noch schnell ein paar Wiesenblumen gepflückt. Schee war´s!

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Der Instagram Shadowban hat mich eiskalt erwischt

Ich mag meinen Instagram Account, er ist zwar klein, macht mir aber viel Spaß. Ich mag den Austausch mit meinen (hauptsächlich) Strickmädels und (ja, ich gebe es zu) gerade jetzt mit zwei kleinen Kindern daheim, postet sich ein Instagrambild einfacher und schneller, als ein Blogbeitrag geschrieben ist…. bis jetzt.

Denn seit März habe ich festgestellt, daß meine Followerzahlen stagnieren und daß meine Likes und Kommentare ausschließlich von Usern stammen, die mir bereits folgen. Als ich dann auf Instagram gehört habe, daß man Bilder zum Teil nur noch eingeschränkt sehen kann, habe ich nachgeforscht und JA mein Account war seit Anfang März “geshadowbanned”.

Für alle die, die das Wort jetzt zum ersten Mal hören:

Was ist der Instagram Shadowban?

Der Begriff Shadowban stammt eigentlich aus anderen Medien, wurde aber von Instagram Usern auf Instagram übertragen und übrigens von Instagram nie öffentlich bestätigt. Ziel des Shadowbans ist es eigentlich Spam und Fake-Accounts auf Instagram einzuschränken, was ja zunächst eigentlich eine gute Sache ist. Leider sind wohl im Zuge dieses “neuen Algorithmus” oder was auch immer Instagram verändert hat, auch viele unschuldige Instagrammkonten betroffen.

Die Auswirkungen sind eine massive Einschränkung der Reichweite. Wenn ihr also zum Beispiel den Hashtag #stricken verwendet, wird euer Bild von allen Usern, die euch nicht folgen NICHT zu finden sein, während alles für euch selbst und eure Follower ganz normal aussieht. Das ist auch der Grund, warum man, so wie ich, wochenlang gebannt sein kann, bevor man schließlich dahinterkommt was los ist.

Manchmal habe ich mich zwar gewundert, daß bei einzelnen Hashtags eine so geringe Anzahl Bilder angezeigt werden, wenn insgesamt viel mehr Beiträge rechts oben mit der grauen Schrift gelistet sind, aber ich dachte, das hat etwas mit dem neuen Algorithmus zu tun.

Wie kann man feststellen, ob man betroffen ist?

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Es gibt eine Webseite, mit der ihr euer Konto, oder mit der URL auch einzelne Bilder testen könnt… diese Seite hat leider bei mir nicht richtig funktioniert, aber einen Versuch ist es wert. Dafür wurden mir bei den einzeln getesteten Bildern genau angezeigt, welche Hashtags Instagram im Moment gar nicht mag, aber mehr dazu später…

Oder ihr bittet einen Bekannten mit einem Account, der euch nicht (!) auf Instagram folgt, nach den letzten verwendeten Hashtags von euch zu suchen und prüft, ob eure Bilder unter neueste Beiträge auftauchen. Falls nicht, dann seid ihr höchstwahrscheinlich auch vom Shadowban betroffen.

Die nächste Frage ist dann:

OMG, warum bin ausgerechnet ich betroffen?

Ab hier kursieren nur noch Spekulationen, da Instagram sich selbst ja noch nicht dazu geäußert hat, aber das hier habe ich gefunden:

– ihr verwendet Hashtags von der schwarzen Liste / Blacklist

Manchmal setzt Instagram gewisse, an sich unschuldige, Hashtags auf eine schwarze Liste, weil sie von Seiten der Sparte “Erwachsenenunterhaltung” oder Spammern missbraucht wurden. Wenn ihr (unbewusst) diese Hashtags verwendet, seid ihr automatisch mitgebannt.

Falls ihr auf der sicheren Seite sein wollt, eine Liste gibt es hier:

Und ja, während die meisten Hashtags nicht ohne Grund auf dieser Liste sind, es stehen auch #easter und #valentinesday mit darauf. Hashtags, die Instagram bei mir nicht mochte waren #nordicknitting…. ich vermute, wegen dieser zufälligen Buchstabenkombination #norDICKnitting?

-Ihr verwendet Bot Apps, die für euch liken, folgen oder entfolgen oder ihr habt Follower oder likes gekauft

– ihr verwendet zu viele Hashtags

Ich gebe es ja zu, auch ich packe gerne alles an Hashtags in einen Post hinein, aber Instagram mag das nicht. Auch habe ich durch die Shadowban-Test-App festgestellt, daß zum Teil Hashtags, die ich noch in die Kommentare geschrieben hatte, gebannt wurden. Außerdem mag es Instagram nicht, wenn ich dieselben Hashtags immer wieder verwende. Irgendwann, sind sie dann einfach gebannt und damit das ganze Bild mit ALLEN verwendeten Hashtags.

Also zu viele und immer dieselben Hashtags, sieht Instagram auch als Spamaktivität an!

– ihr habt zuviel gelikt und kommentiert

Wieder könnte euch Instagram mit Spamaktivitäten gleichsetzen und ihr werdet gebannt

– ihr habt einen Bussiness-Account

Die Wahrscheinlichkeit für einen Shadowban steigt wohl um ein Vielfaches, wenn ihr einen Bussiness-Account besitzt.

Was ich getan habe, um den Shadowban wieder aufzuheben:

Ich habe nicht wirklich viel Ahnung davon, was den Bann letztendlich aufgehoben hat, aber dies habe ich gemacht:

-ich habe mein Instagramkonto vom Bussiness-Account auf privaten Account zurückgestuft

– ich habe mein Passwort und meine Biographie geändert

– ich habe Instagram mein Problem gemeldet, mehrfach, auch wenn ich natürlich keinerlei Reaktion darauf bekommen habe, aber trotzdem!

– und schließlich, das Wichtigste: ich habe meinen Account 48 Stunden ruhen lassen! Komplett ruhen – nicht mal eingeloggt habe ich mich – und ich glaube, das hat letztendlich auch geholfen.

(Angeblich hilft es, weil Instagram merkt, daß ihr kein Spamaccount seid oder gehackt worden seid und hebt den Bann auf)

Und jetzt?

Tja, jetzt ist alles irgendwie beim Alten, aber auch nicht.

Während ich früher fröhlich mit vollen Händen Hashtags unter meine Bilder gesetzt habe, fühle ich mich jetzt irgendwie gehemmt. Niemand weiß ja so richtig was los ist und natürlich möchte ich, daß meine Bilder auch zu sehen sind…oder sage ich einfach: Sch… drauf und begnüge mich mit den Followern, die ich bin jetzt habe?

Was denkt sich Instagram als nächstes aus? Muss man dann auch für Reichweite bezahlen, wie bei Facebook? Irgendwie mag ich den Gedanken auch nicht, daß mir Instagram vorschreibt, dass ich meine Strickhashtags von nun an nicht auf norwegisch, deutsch und englisch posten darf, weil das die unsichtbare vorgeschriebene Optimalmenge übersteigt und überhaupt was ist mit all den Linkpartys, die zum Teil schon jahrelang bestehen? Werden die nun alle gebannt, weil der Hashtag zu oft verwendet wurde, oder darf man ihn nur noch jedes zweite Mal verwenden oder…

Ehrlich gesagt habe ich noch keine Ahnung!

Aber eine Lehre, die ich aus dem ganzen Dilemma gezogen habe ist die, daß ich einfach wieder mehr auf meinem Blog schreiben muss, weil hier kann ich schreiben was ich will und so viele Hashtags drunter setzen oder einbauen, wie ich mag.

Das hier ist ein Teil meiner Bilder, die immer noch gebannt sind.

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Seid ihr auch betroffen? Wisst ihr mehr dazu oder habt ihr selbst Erfahrungsberichte? Nur her damit…

Karfreitag im Gasthaus Schellenberg

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Da wir ja nun ganz ungeplant Ostern in Bayern verbringen mussten und das Wetter (kalt, Regen und Schnee!!! …argh) auch eher bescheiden angekündigt war, haben wir am Karfreitag nachmittag – vor dem ganzen Schnee!- spontan das neueröffnete Gasthaus Schellenberg besucht.

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Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Oskar hat im Biergarten sein Nachmittagsschläfchen gehalten.

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Sofia hat Blumen gepflückt… mit tollem Bergpanorama im Hintergrund.

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Und wir haben einen sehr leckeren Vorspeisenteller und Käsespätzle gegessen.

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Und dann habe ich noch ein kleines Strickstündchen eingelegt, bevor wir für den Kuchen nach drinnen umgezogen sind, weil es draußen zu kalt wurde. Natürlich in gelb – es war ja schließlich Ostern!

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Osterferien… alles anders als geplant

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Eigentlich wollten wir am Dienstag in den Vogelsberg fahren und eine Woche Osterferien im Häuschen verbringen. Eigentlich…

Am Sonntag kam der Anruf, daß beim Heizung anstellen ein Wasserschaden gefunden wurde. Irgendwann im Februar ist wohl die komplette Heizung, inklusive Frostschutz ausgefallen und die Leitungen aufgefroren. Letztendlich sind Stefan und ich am Dienstag alleine gefahren und haben nasse Rigipsplatten von der Decke im Flur und den Wänden gerissen… die Handwerker kommen nach Ostern.

Das Ganze hat mich erst einmal ziemlich umgeworfen. Erstens ist der schöne Urlaub flöten gegangen, zweitens der Schaden und die Extra-Arbeit und eine Stange Geld kostet es auch… aber es hilft ja nichts. Zum Glück ist nicht viel an Einrichtung dabei draufgegangen und in Zukunft müssen wir wohl einen Temperatursensor einbauen, wenn auf die Heizung alleine kein Verlass ist, aber ein paar schlaflose Nächte mit Herzklopfen hat es mich schon gekostet.

Die Kinder waren derweil bei der Oma, Oskar zum allerersten Mal für zwei Nächte von uns weg, aber sie haben es alle prima gemeistert.

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Puuuh. Deshalb gibt es jetzt ein improvisiertes Ostern in Bayern – ganz ohne Vorbereitungen. Am Donnerstag sind wir zurückgedüst gekommen und haben schnell noch das Wichtigste eingekauft. Am Freitag habe ich gebacken und mit Sofia Eier gefärbt.

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Das Wetter soll ja auch eher bescheiden sein…mal sehen, was wir uns alles so ausdenken.

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My Ling Shop – Mein eigener Blog-Flohmarkt

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Es gibt etwas Neues auf dem Blog, und zwar die Rubrik “My Ling Shop”. Mein eigener Blog-Flohmarkt.

Hier werde ich im Laufe der Zeit verschiedene Vintage-Flohmarktsachen einstellen, die ich auch selbst gerne in meinen Fotos verwende. Wie ihr wißt, packe ich ja gerne altes Nähzubehör, alte Bücher oder Silberlöffel in meine Fotos. Und da ich mit (überaus) zahlreichen Flohmarktkisten gesegnet bin, die hier zum Teil einfach nur Rumstehen und das Verkaufen auf dem realen Flohmarkt mit zwei kleinen Kiddies gerade nicht so einfach ist… probiere ich hiermit etwas Neues aus. Ich habe vorsortiert und stelle nur ein, was, meiner Meinung nach, Blogger für ihre Foodphotographie oder Strick-Photographie gut gebrauchen können.

Den Start machen altes Silberbesteck und antike kupferne Monogrammschablonen, auch Vintage-Papeterie wird noch dazukommen, sobald ich die Kiste ordentlich gesichtet habe.

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Wer also stöbern mag, oben unter Shop kommt ihr direkt zum Blog-Flohmarkt!