Plätzchenrezept: Schwedische Zuckerkringel

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Als ich letztens in meinen schwedischen Backbüchern geblättert habe, hat mich dieser Zuckerkringel doch sehr angelacht. Ursprünglich für die ganz normale Kaffeetafel vorgesehen, finde ich doch, daß diese Zuckerkringel extrem weihnachtlich aussehen – ein bißchen wie diese rot-weiß gestreiften Zuckerstangen.

Das Rezept ist etwas friemelig und auch zeitintensiv, aber das Auge isst ja bekanntlich mit und hübsch anzusehen (und auch sehr lecker) sind diese Kringel allemal.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem ICA-Kochbuch “Sju sorters kakor”. Ich übersetze nur und ihr wisst ja Bescheid: Bei Schwedenrezepten immer den Meßbecher parat halten, denn es wird in dl gemessen.

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Schwedische Zuckerkringel

 

Zutaten:

2 dl Weizenmehl

1/2 dl Zucker
1/2 Tl Vanillezucker
100 g Butter oder Margarine
1/2 kleines Ei

Belegkirschen und Zucker zum Garnieren

 

Und so wird es gemacht:

1. Mehl, Zucker und Butter zu einem Teig arbeiten. Das Ei hinzufügen und alles gut verkneten.

2. Den Teig 1 h im Kühlschrank ruhen lassen

3. Den Teig zu haselnußgroßen Kugeln formen (kleine Haselnüsse) und 8 Kugeln zu einem Kringel zusammenlegen. Am Besten direkt auf ein Blech mit Backpapier, den die Kränze sind ziemlich unstabil. Dazwischen einen schmalen Halbmond von den Belegkirschen legen.

4. Die Kringel ca 10 min bei 175° Ober- Unterhitze backen und noch warm in Zucker rollen. (Vorsicht, sie sind etwas zerbrechlich. Am besten die Kugeln vor dem Backen noch einmal schön aneinanderdrücken)

5. Fertig. Eigentlich ganz einfach. Nur das Kugeln rollen und das Kirschenstreifchen schneiden dauert durchaus seine Zeit.

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Lecker Ökokiste zum Probieren & Giveaway

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Am letzten Mittwoch habe ich eine Ökokiste zum Probieren vom Biohof Lecker bekommen. So, sah sie aus. Also nicht genau SO, denn die Kühlware war vorbildlich in einer  extra Kühlbox verpackt. Da sich aber eine schwarze Styroporbox einfach nicht gut auf dem Bild macht, habe ich alles schön in einer Kiste drapiert.

Danach habe ich erst einmal alles ausgepackt, um mir den Inhalt genauer anzuschauen. Hier die Obst- und Gemüsefraktion, inklusive einem Vollkornbrot.

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Und hier die Milchwaren und die Eier.

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Und weil das ganze so Spaß gemacht hat und auch der Oskar gerade brav seinen Mittagsschlaf gehalten hat, hier noch ein Bild mit Allem:

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Ein schöner Querschnitt durch das Sortiment. Man kann sich so eine Kiste auch nur mit vorgepacktem Obst oder Gemüse bestellen oder zum Beispiel eine Mutter-Kind-Kiste (ohne blähendes Gemüse) oder auch eine selbst zusammengestellte Kiste. Aber ich wollte von jedem etwas probieren – deshalb war in meiner Schnupperkiste auch Brot, Eier und Milch dabei.

Ich muss erhlicherweise sagen, das Brot und den Aufstrich haben wir direkt mit dem Salat als Brotzeit verputzt. Der Aufstrich war sehr lecker (und dezent knoblauchig, also so, daß man den Frischkäse noch durchgeschmeckt hat).

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Aus dem Blumenkohl und den Karotten gab es Ofengemüse. Das ist im Moment eines unserer Lieblingsrezepte.

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Einfach alles in die gewünschte Größe schneiden. Bei uns gab es ein Blech mit Kartoffeln und Möhren und Rosmarin und ein Blech mit Blumenkohl und Pilzen. Das zweite Blech war etwas schärfer gewürzt mit smoked Paprika (das ergibt eine wunderbar leichte Schärfe und Rauchnote, die sehr gut zum Blumenkohl passt). Ab damit für ca 30 min bei 200 Grad Umluft in den Ofen ( Je nachdem wie groß die  Gemüsestücke sind. Wenn die Familie schon Hunger schreit, einfach etwas kleiner schnippeln und ihr spart euch 10 min Backzeit) und dazu einen Kräuterquark. Fertig!

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Und die Eier? Die habe ich mir für meinen Geburtstagskuchen aufgespart. Falls ihr euch übrigens über das Etikett wundert: Da steht Bruderhahn-Eier drauf und sie kosten 4 ct mehr als die “normalen” Eier, weil nämlich auf dem Biohof Lecker auch die männlichen Brüder der Legehennen überleben dürfen und als Mastgockel aufgezogen werden. Das heißt sie dürfen langsam wachsen und bekommen viel Grünauslauf. Da sich die Gockelmast aber wirtschaftlich nicht lohnt, wird das Projekt über die Eier querfinanziert und jedes Ei trägt mit 4 ct dazu bei. Ein sehr schönes Projekt, das unterstützt werden sollte, finde ich.

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Insgesamt war die Probierkiste eine gute Sache und sie kommt zu uns in den 4. Stock direkt vor die Tür. Allein das! Wir haben alles restlos aufgegessen und besonders lecker ( ja, ich weiß, aber ich kann das Wortspiel einfach nicht lassen) fand ich persönlich das Brot, den Aufstrich und die Tomaten.

Das Beste ist aber: Du kannst bis zum 26.06.2016 auch eine Probierkiste vom Biohof Lecker gewinnen. Hinterlass dazu einfach hier oder auf meiner Facebookseite einen Kommentar, warum du diese Kiste gewinnen solltest! Wohnort nicht vergessen, denn der sollte im Liefergebiet der Ökokiste liegen (Siehe Diagramm). Viel Glück!

 

Liefergebiet

* Die Probierkiste wurde mir zur Verfügung gestellt vom Biohof Lecker.

Brauner Lebkuchen

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Ich habe Lebkuchen gebacken. Aber nicht irgendeinen Lebkuchen, sondern weichen Lebkuchen nach einem Dr. Oetker Rezept (das ihr übrigens hier findet). Dieser spezielle Lebkuchen, manche sagen auch klassisch langweilig, aber ich nenne es traditionell soll genauso schmecken, wie die Backmischung, die in den 80er-Jahren unter diesem Namen auf dem Markt war. Der trauere ich ja schon ein bißchen hinterher.

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Meine Mutter hat sich damals immer geweigert, Lebkuchen zu backen mit der Begründung, daß man da so ewig viele verschiedene Gewürze verwenden müsse, aber in dieses Rezept kommt einfach eine Packung Lebkuchengewürzmischung und das ist fast so easy-peasy wie eine Backmischung.

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Und der Geschmackstest: Ja, durchaus zu vergleichen! Saftig, würzig und sehr lecker. Der kommt jetzt noch ein paar Tage in die Keksdose zum Durchziehen und ich glaube dann ist er perfekt!

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Mini-Quarkstollen mit Schokotropfen

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Ich bin ein traditionsbewußtes Gewohnheitstier und wenn ich jährlich im Advent alle meine Lieblingsrezepte gebacken habe, bleibt meist nicht viel Zeit Hunger oder Stauraum in Plätzchendosen für Neues. Mein Lieblings-Schummel-Stollenrezept habe ich euch letztes Jahr schon einmal vorgestellt. Geschummelt, da kein richtiger Stollenteig verwendet wird, sondern ein Quark-Ölteig und Schokotröpfchen anstatt Rosinen, aber soo lecker. Und frei nach dem Motto ” never change a winning concept” ist meine Gefriertruhe jetzt gefüllt mit Mini-Stollen – ich hoffe sie reichen bis Weihnachten.

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Schwedisches Polarbrot selbst backen

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Schweden ist ja eigentlich nicht für sein Brot berühmt, wenn man jetzt einmal vom Knäckebrot absieht. Aber es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Inzwischen ist es “in” sein Sauerteigbrot selbst zu machen und es gibt auch viele sehr leckere Cafés und Bäckereien mit entsprechendem Angebot.

Aber dann gibt es auch noch das ganz normale  abgepackte Supermarktbrot und genau eine Sorte davon, helle Fladen mit dem Namen “polarkakor”, haben es meiner Familie besonders angetan. Es gibt sie im 10er-Pack und dann abgestuft bis zu Großfamilienerpackungen “am-laufenden-Meter” und genau solche haben wir am Ende unseres Schwedenurlaubs in wenigen Tagen verdrückt. Sie sind naja… weder vegan, noch gluten-free, sugar-free oder in sonst irgendeiener Weise superfood-mäßig-gesund, aber eben einfach lecker.

Ich habe mich ein bißchen schlau gemacht und tatsächlich ein Rezept gefunden (und zwar hier von der Zeitschrift “hembakat”), das sich übersetzen und nachbacken ließ. Was tut man nicht alles, um seine Familie glücklich zu maschen?

Kleine Bemerkung noch: Im Rezept wird eine Mehlsorte namens “rågsikt” verwendet, die es in Deutschland so meines Wissens nicht gibt. Sie besteht aus 60% Weizenmehl und 40% Roggenmehl und weil ich zu ungeduldig war, mir extra original  “rågsikt” zu bestellen, habe ich es einfach selbst gemischt.

 

Los geht´s:

für ca 16 St Polarbrote braucht man:

1 Würfel frische Hefe
500 ml fingerwarme Milch
75 g Butter, Zimmertemperatur
3/4 dl heller Sirup (alternativ Invert-Zucker, leicht angewärmt und flüssig)
1,5 TL Salz
6 dl rågsikt
4-6 dl Weizenmehl

 

Und so wird´s gemacht:

1. Die Hefe in einer Schüssel zerbröseln, mit warmer Milch auflösen und nach und nach Butter, Sirup, Salz, rågsikt und zuletzt das Weizenmehl unterrühren. Alles zu einem glatten Hefeteig verkneten und unter einem Tuch 50-60 min ruhen lassen.

2. Den Teig auf einer bemehlten Unterfläche ca 1 cm dick ausrollen. Zuletzt mit einer Gabel dicht an dicht Löcher einpieksen, wenn man dafür nicht ein professionelles Reliefnudelholz besitzt.

3. Ca 13-14 cm große runde Fladen ausstechen (am besten mit einer kleinen Müslischüssel).

4. Die Fladen auf einem mit Backpapier belegtem Backblech noch einmal 30 min gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

5. Auf der mittleren Schiebeleiste 6-9 min goldbraun backen.

Lätt som en plätt! (Kinderleicht also)

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Wir haben die nicht benötigten Polarbrote frisch eingefroren und tauen sie je nach Bedarf auf. Sie schmecken sowohl mit süßem, als auch mit salzigem Belag und haben mir auf sehr einfache Weise unglaublich viele Pluspunkte auf der Mama-Beliebtheitsskala eingebracht!

Frühlings-Quiche mit Spargel und Mangold

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Am letzten Wochenende habe ich diese Frühlings-Quiche gebacken. Eine leckere Quiche mit Käse und viel Gemüse. Innendrin und obendrauf- gekrönt ist sie nämlich mit einem Bund grünem Spargel und sie ist kinderleicht zu backen, weil man Teig, Füllung und Topping in 3 Schritten nacheinander machen kann…und nebenher noch genug Zeit hat, das Portal vom Lindo Wing in London im Auge zu behalten um die neue Babyprinzessin zu sehen.

Das braucht man:

Für den Teig:
3 dl Mehl
50 gr Butter (zimmerwarm)
250 gr Quark (10 % Fett)
eine Prise Salz

Für die Füllung:
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
300 gr Spinat
150 gr ger. Käse z.B. Gruyere oder Emmentaler
3 Eier
200gr Creme fraiche
Salz und Pfeffer

Zum Garnieren:
1 Bund grüner Spargel
1 Handvoll Mangoldblättchen
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Und so wird´s gemacht:

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Aus Mehl, Butter, Quark und Salz einen Teig kneten und in eine gefette Springform drücken.

2. Im Ofen ca 20 min vorbacken. Danach die Wärme auf 170 Grad senken.

3. Für die Füllung: Den Knoblauch in Öl anbraten. Den Spinat zugeben und alles braten, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Salzen und pfeffern.

4. Den Spinat in die Quicheform geben. Käse darüberstreuen. Eier und Creme fraiche verrühren, mit Salz und pfeffer würzen und alles auf die Quiche geben. Ca 25-30 min backen.

5. In Der Zwischenzeit den grünen Spargel putzen, teilen und in leichtgesalzenem kochendem Wasser 4 min blanchieren. Danach kurz die Mangoldblättchen zugeben. Alles in einer Schüssle mit etwas Olivenöl und Salz mischen und oben auf der Quiche garnieren.

 

Schwedische Osterhasenschnecken mit Pistazien und Marzipan

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Dies ist ein abgewandeltes Rezept der berühmt-berüchtigten schwedischen Zimzschnecken. Ich habe mich ja schon letztens beim Hefeteig backen an einem Häschenmotiv versucht, aber die Angelegenheit war mir dann doch etwas zu trocken (ohne Butter und Marmelade). Hier also die Weiterentwicklung. Im Prinzip sind es Zimtschnecken mit Hasenohren, ich habe das Rezept nur etwas österlicher abgewandelt und gemahlene Pistazien für die grüne Farbe und Marzipan in die Füllung getan. Wer es lieber klassisch mag, nimmt einfach stattdessen einen Eßlöffel Zimt.

Und das braucht man (ihr wisst ja inzwischen: schwedisches Rezept = Dezimalangaben):

Für den Teig:
3 dl Milch
1 Würfel frische Hefe
150 gr Butter (Zimmertemperatur)
1,5 dl Zucker
10-12 dl Weizenmehl
1 Ei
1 Prise Salz
1 Tl Kardamonkerne gemörsert

Für die Füllung:
100g Butter (Zimmertemperatur)
1 dl Zucker
60 g gemahlene Pistazienkerne
200 g Marzipan grob gerieben

Zum Garnieren:
Rosinen
ein verquirltes Ei
Hagelzucker

Und so geht´s:

1. Die Milch auf 37° erwärmen und mit der Hefe, dem Zucker und etwas Mehl verrühren. Die weiche Butter, das Ei, Salz, Kardamon und nach und nach das Mehl untermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. 1 h gehen lassen
2. Währenddessen die Zutaten für die Füllung verrühren
3. 2/3 des Hefeteigs zu einem Rechteck ausrollen. Die Füllung gleichmäßig mit einem Teigschaber darüberstreichen. Alles an der Längsseite zusammenrollen und ca 2-3 cm dicke Scheiben abschneiden. Aus dem restlichen Drittel Teig ovale Hasenköpfe formen. Mit der Schere Ohren einschneiden. Aus den Schnecken und den Köpfen Häschen basteln und aucf ein Backblech setzten (beim Kopf befestigen die Schnecke mit etwas Wasser an der Stelle bepinseln, dann hält es besser)
4. 45 min gehen lassen. Mit verquirltem Ei bestreichen. Eine Rosine als Auge eindrücken und mit etwas Hagelzucker bestreuen.
5. Bei Ober-Unterhitze bei 220° ca 10-12 min backen.

Gebacken habe ich die Häschen noch zu Hause. Inzwischen bin ich in Osterferien in Hessen und mal wieder total vom Internet- und fast vom Telefonnetz abgeschnitten. Die Fotos entstanden bei Sturm Niklas auf der Haustreppe. Die Weidenkätzchen sind fast davongeflogen. Und jetzt werde ich mal in die Stadt fahren um diesen Post online zu bringen. Ich hoffe wir wehen nicht davon.

Dieses Rezept macht mit bei der Aktion: Ich back´s mir von tastesheriff.

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Husarenkrapferl

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Meine Lieblings-Marmeladenplätzchen sind Husarenkrapferl. Hier kommt das Rezept:

Das braucht man:

200 g Butter
100 g Zucker
2 Eigelbe
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Mehl
80 g geriebene Haselnüsse
Puderzucker
150 g Johannisbeermarmelade

Und so wird´s gemacht:

1. Butter, Zucker, Eigelbe, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel verkneten. Mit Mehl und den geriebenen Haselnüssen zu einem Mürbeteig verarbeiten.

2. Den Teig in Alufolie gewickelt 2 h im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen

4. Aus dem Teig eine Rolle formen, Scheiben abschneiden und diese zu kleinen Kugeln formen. In jede Kugel mit dem Stiel eines Holzlöffels eine kleine Vertiefung drücken und auf ein Backblech legen.

5. Auf der mittleren Schiebeleiste 15-20 min backen.

6. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Die Johannisbeermarmelade in einem Topf erhitzen und wenn sie flüssig ist, die Vertiefungen der Krapferl damit füllen.

Saffransbullar, Julbock und Adventskranz

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Meine Saffransbullar sind fertig. Wieder einmal ein  schedisches Hefeteigbrötchenrezept, aber diesmal mit weihnachtlichem Touch und an Weihnachten wird in Schweden eben ziemlich viel mit Safran gebacken. Gerade noch rechtzeitig vor dem 13. Dezember, denn morgen ist Lucia und da braucht man unbedingt Saffransbullar oder auch Lussekatter ( Lucia-Ketzen), wie sie genannt werden.

Mein Rezept habe ich vor 8 Jahren von Therese, einer ehemaligen Arbeitskollegin bekommen und ich backe immer nach diesem Rezept. Wie immer bei schwedischen Rezeptangaben 1 dl = 100 ml. Also:

Thereses´ Saffransbullar

Zutaten:

für 30-35 bullar

42 g Hefe
200-250 g Butter
5 dl Milch
2 dl Vollkornmehl
12-13 dl Weizenmehl
1 Tl Salz
2 Pakete Safran
1,5 dl Zucker
250 g Sahnequark
1 Ei

Zum Garnieren:
1 Ei
Rosinen

Und so wird´s gemacht:

1. Die Hefe in einer Rührschüssel zerbröseln. Die Butter schmelzen, Milch dazugeben und alles auf 37 ° erwärmen. Die Mischung über die Hefe geben.

2. Das Vollkornmehl und kanpp die Hälfe vom Weizenmehl dazugeben. Alles verrühren.

3. Salz, Safran, Zucker, Ei, Quark und den Rest Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren (Am besten verteilt sich der Safran , wenn man ihn im Mörser mit 1-2 Tl Zucker mischt und dann unterrührt).

4. Den Teig 30 min ruhen lassen

5. Danach Figuren formen (traditionell sind zum Beispiel die an beiden Enden aufgerollten Schnecken mit je 1 Rosine am Ende, oder einfach unter Saffransbullar goggeln, es gibt ewig viele Formen) und 20 min auf dem Blech gehen lassen.

6. Mit verquirltem Ei bestreichen und  mit Rosinen verzieren.

7. Im Ofen bei 220 Grad Ober-Unterhitze ca 10 min backen.

Passen perfekt zum Adventsfrühstück oder zum Nachmittagskaffee. Manchmal esse ich sie mit Butter und Quittengelee. Da das Rezept eine ziemliche Menge ergibt und ich nicht alles in 2-3 Tagen aufessen kann, friere ich meine Saffransbullar ein und taue sie in der Mikrowelle bei Bedarf frisch auf. Leicht warm sind sie nämlich besonders lecker.

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Hier mein alter schmiedeeiserner Adventskranz vom Flohmarkt. Vier Kerzenhalter und 4 Spieße für Äpfel. Schlicht und einfach. In der Mitte steht ein kleiner schwedischer Julbock aus Stroh.

Mein Adventskranz macht mit bei der Adventskranzblogparade von kebo homing.

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Mein neuer Lieblingskaffee

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So! Megadienst überstanden. Alltag hat mich wieder, wenn auch noch nicht so ganz. Dazu brauche ich dann doch noch ein paar Tassen Kaffee… apropos Kaffee.

Diesen Kaffee oben hat Stefan von der Photokina mitgebracht und er stammt aus Israel. Ich weiß ja nicht warum man auf eine der größten (DIE größte?) Fotomesse nach Köln fährt, um dann Kaffee mitzubringen, aber naja. Er lag bei uns ein paar Wochen in der Küche rum… bis letztens der Kaffee alle war, also so richtig alle. Panik am Morgen…. also habe ich mir notgedrungenermaßen eine Tasse dieses Kaffees gemacht. Und… er schmeckt vorzüglich. Gar nicht bitter, nicht zu stark und irgendwie nach … Kardamon. Kardamon? Naja, wer häufiger schwedisches Backwerk backt, weiß Bescheid. Da ist ja irgendwie in jedem zweiten Rezept Kardamon drin ( s. hier und hier ) aber im Kaffee?

Dazu möchte ich sagen, ich hab ja mit Kaffee so meine Probleme. Bis vor ein paar Jahren, habe ich überhaupt keinen Kaffee getrunken. Ich mag kein Eis mit Kaffegeschmach und keine Mokkatorte – den Geruch von frischgemahlenem Kaffe mag ich allerdings sehr gern. Heute trinke ich nur Milchkaffe, am liebsten mit Espresso. Filterkaffee geht gar nicht – in unbekannten Cafés muss ich immer erst Stefans Kaffee probieren, bevor ich mir einen eigenen bestelle und der Kaffee in manchen Läden geht gar nicht. Soviel dazu.

Also flugs an der Quelle nachgefragt. Der Kaffee war also ein Mirbringsel von Stefans Kumpel Udi Tirosh von DIY Photography und er enthält wirklich Kardamonn auch hel genannt, sogenannter hel coffee, Beduinenkaffee, arabischer Kaffee… Phantastisch. Mein neuer Lieblings-Kaffee!

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