Throwback Thursday: Urlaubsbilder aus dem Hohen Vogelsberg

Ich habe noch ein paar Bilder aus unserem Urlaub gefunden, die ich euch noch zeigen möchte. Also, los!

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Am letzten Urlaubstag bin ich im hohen Vogelsberg unterwegs gewesen. Da, wo der alte erloschene Vulkan präsenter ist, die Gegend hügeliger und die Natur noch ursprünglicher. Hier der Ausblick von Groß-Felda Richtung Stumpertenrod – mein alter Schulweg. Immer wieder schön.

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vogelsberg_3Das mit dem Heimatgefühl ist ja schon eine komische Sache, aber bei so einer Vogelsbergwiese kann einfach kein bayrisches Bergapanorama mithalten.

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Und schaut euch nur mal die Straßengräben an. wenn es nicht 30 Grad gewesen wäre, hätte ich mir glatt einen Blumenstraß mitgenommen, aber der hätte die Fahrt wohl leider nicht überlebt.

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Wieder zu Hause (im Häuschen) habe ich es dann doch noch geschafft, den abendlichen Starenschwarm zu fotografieren, die sich jeden Abend hinter unserem Haus zusammengerottet haben.

Erst sitzen alle auf der Stromleitung.

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Und auf einmal geht´s los:

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Dieses Mal direkt über meinen Kopf hinweg.

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Das Märchenhaus in Alsfeld

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Hier kommt ein “Stadtausflug” nach Alsfeld vom letzten Wochenende. Oben das Alsfelder Rathaus, weil es ein so schöner Fachwerkbau ist und den Alsfelder Marktplatz einfach dominiert aber unser eigentliches Ziel war das Alsfelder Märchenhaus. Alsfeld liegt schließlich an der Märchenstrasse und angeblich soll ja bei Rotkäppchen die rote Kopfbedeckung der Schwälmer Tracht gemeint sein. Sofia war jedenfalls schon ganz gespannt und hat uns die ganze Woche in den Ohren gelegen: ” Wann sehen wir und endlich da Märchenhaus an?” Und da es am letzten Wochenende immer mal wieder geregnet hat und wir vom Räumen im Garten auch ein bißchen müde waren, kam so ein Museumsbesuch gerade recht.

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Das Märchenhaus von außen sieht schon mal schmuck aus. Oben hängt Rapunzels Zopf aus dem Fenster und Frau Holle schüttelt ihre Betten aus.

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Innen sind verschiedene Märchenszenen nachgebaut. Die sind alle wirklich liebevoll gestaltet, aber insgesamt fand ich doch alles ein bißchen kunterbunt zusammengewürfelt. Hier Puppen, dort geschnitzt und es war auch recht viel Goldlametta, z. B. bei der Goldmarie, im Spiel. Sofia hat es aber gefallen.

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Hier das Innere vom Hexenhäuschen.

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Im oberen Stockwerk gab es noch eine Puppenstubenausstellung mit antiken Puppenstuben, Kaufläden und Spiel-Bauernhöfen.

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Die war wirklich sehr schön und mit Liebe zum Detail nachgebaut, obwohl Sofia die Märchen unten besser fand, fand ich es oben deutlich interessanter.

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Wenn man ein bißchen mit der Kamera reinzoomt, könnten die Möbel fast auch als “groß” durchgehen…

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Urlaubsprojekte – oder es gibt immer etwas zu tun

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Das ist der Garten von unserem Häuschen. Ein Vorher-Bild! Vorne hui, hinten pfui sozusagen! Auf diesem Bild habe ich schon einen Riesenberg Brennesseln ausgerissen um rechts und links am Haus vorbei überhaupt in den Garten zu kommen und unter der Veranda durchzugehen, aber das sieht man auf dem Bild nicht, deswegen lasse ich es mal als Vorher-Bild durchgehen. Unten rechts liegt ein alter abgerissener Holzschuppen und noch diverser anderer Bauschutt…seufz.

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Wir haben uns für diesen Urlaub einen Container bestellt, sowie ein paar Freunde mit einem leistungsstarken Rasentrimmer und geschuftet.

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Hier einer der malerischen Brennesselhäufen (es gab davon 3) und trotz Handschuhen habe ich mich so oft verbrannt, Mensch!

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Hier siehts schon langsam besser aus. Immerhin sieht man die Erde und keinen Dschungel mehr.

Dann hat mir noch mein Cousin seine Hilfe mit der Motorsäge und dem Traktor angeboten – da sagt man natürlich nicht nein. Also haben wir die Büsche neben dem Haus auch noch umgehauen… unter anderem auch einen entzückenden 5m hohen Wildkirschbaum. Man sollte eben im Ferienhaus keine Kirschkerne aus dem Küchenfenster spucken, so vor ungefähr 8 Jahren. Ups!

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Eigentlich mag ich ja die Holunderbüsche. Aber sie stehen zu nah am Haus und machen mir das Mauerwerk und die Fassade kaputt. Also ab und irgendwann mal etwas Nettes pflanzen…trotzdem seufz!

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Der Container ist auch voll!

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Oskar konnte absolut nicht im Wagen liegen. Er hat mit 6 Monaten bereits eine beunruhigende Vorliebe für große Motoren (Traktoren, Mähdrescher…) und musste chefmässig im Maxi-Cosi aus einer erhöhten Position (Treppenabsatz) zuschauen, wie der Traktor die Äste abtransportiert hat.

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Eins noch: Dieses malerische Traktorbild mit aufgeladenen Brennesselhäufen. Jeah! Adios – Brennesseln. Die Hälfte Holz ist noch übrig, aber das ist trocken und kann hoffentlich verheizt werden. Dann muss im Herbst noch ein Erdaushub verteilt werden und wir können im Frühjahr hoffentlich Gras säen! So der Plan…mal sehen ob wir das dann auch schaffen.

Landleben

Hier Im Vogelsberg geht der Urlaub weiter. Faules Ferienleben gepaart mit Arbeiten am und um das Haus.

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Leckeres Frühstück aus handgetöpferten Müslischalen gehört definitiv zum faulen Ferienleben.

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Brotzeit für Sofia mit unserer Lieblingswurst: Hausmacher Blutwurst. So lecker!

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Stricken auf der Treppe in der Sonne, während Oskar im Wagen schläft.

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Kategorie Arbeit: Die alte Haustüre ölen. Das ist übrigens ein kombiniertes Streichpulli-Sommerkleid-Outfit.

Und abends noch schnell die Strohballen auf dem Feld fotografieren, bevor sie eingefahren werden.

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Endlich Sommerferien!

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Endlich Ferien! Wir sind im Ferienhäuschenurlaub in Hessen. Endlich! Sofia hat die Kindergartenferien mit einer Woche Sommergrippe gestartet, was mich auch ziemlich geschlaucht hat, aber seit dem Wochenende sind wir hier und genießen das Landleben in Hessen.

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Das Wetter ist perfekt. Warm und sonnig, abends aber schön kühl, so daß man trotzdem gut schlafen kann. Sofia ist im Straßen-Malkreide-Rausch und hat unseren gesamten Bürgersteig mit Hüpfkästchen vollgemalt und den Hof der Verwandtschaft mit diesem Kunstwerk (mit Hilfe von Tante Micha):

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Wahrscheinlich müssen wir bald neue Kreide kaufen gehen. Überhaupt klappt es mit beiden Kindern bis jetzt toi, toi, toi, sehr gut hier. Oskar ist super entspannt und hat (durch die Frischluft?) einen wahren Riesenappetit entwickelt…isst 2 Gläschen am Tag komplett weg + Milch und starrt bei jeder Mahlzeit auf meinen Teller- bzw reisst hoffnungsvoll den Mund auf, wenn ich mit der Gabel Richtung Mund gehe und schaut mich dann vorwurfsvoll an, wenn er nichts bekommt. Er hat bereits zermatschten Nudelsalat, Kartoffeln und Fleisch probiert und will mehr, mehr, mehr!

Das Dorf ist buzy, buzy in Erntestimmung. Überall fahren die Mähdrescher bis spät in die Nacht. Das gibt dem Dorfeingang einen leichten Touch von Prärie bzw, kann man im Mähdrescherstaub schöne Stimmungsbilder schießen.

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Das ist die Wiese hinter unserem Haus. Manchmal erwischt man auch die Nachbarspferde beim abendlichen Grasen dort.

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Das Häuschen befindet sich übrigens seit Anfang der 80er-Jahre im “Familienbesitz”. Damals wohnte dort eine türkische Familie, die in die Türkei zurückgegangen ist. Es gab ein Straßenfest zum Abschied mit einem Fäßchen Bier und einem Spanferkel und am nächsten Tag hatte mein Papa das Haus gekauft. In den nächsten 10 Jahren wurde es kernsaniert und war unser Baustellen-Wochenendhaus, unser Kindheitsparadies, unsere Villa Kunterbunt. Fertig wurde es nie. Anfang der 90er zogen wir schließlich von Wiesbaden komplett in den Vogelsberg, daß heißt es wurde seitdem nicht mehr genutzt und nach dem Tod meiner Eltern habe ich es übernommen. 2008 wurde es soweit saniert, daß man es nutzen kann (sprich eine Heizung eingebaut usw) – aber es gibt noch viel zu tun.

Morgen kommt ein Container, um den Garten zu entrümpeln. Hach ja!

Pfingsten im Vogelsberg: Aprilwetter, Pfingstmarkt und Flieder

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Wir waren über Pfingsten eine knappes Wöchelchen im Häuschen und damit im Internet- und Telefonnetz-Entwicklungsland Hessen. Hier, der Ausblick aus dem Wohnzimmer: Blumenwiesen, vor der ersten Mahd, sind einfach die Allertollsten.

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Das Wetter war durchaus noch aprilhaft, aber zum Glück deutlich besser, als im Wetterbericht angekündigt.

 

Zum Glück war der Montag zuerst regenfrei und wir konnten auf den Pfingstmarkt gehen.

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Sofia zum Karussel fahren. Die Eltern zum Kartoffelworscht essen. Oskar zum Mittagsschläfchen in beruhigend dröhnender Fahrgeschäfts-Atmosphäre abhalten und ich zum Losekaufen am Blumen- und Pflanzen-Losestand, wo ich doch tatsächlich einen Hauptgewinn ergattert habe: Ein Mandarinenbäumchen. Da ich mich mit solchen Exoten aber gar nicht auskenne, habe ich es hier in Bayern erstmal unter dem Oberlicht im Warmen geparkt und werde sehen, wie ich es zum Überleben bringe (Ein paar Blätter hat es auf der Fahrt schon verloren! Falls irgendjemand Tips hat…)

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Hier auch ein paar seltene Bilder von Oskar: Bei seiner Lieblingsbeschäftigung – Trinken und in der Wiege rumschaffen. Der Gute hat über Pfingsten seine Hände entdeckt: Deswegen ist seine neue Lieblingsbeschäftigung jetzt: Bestaunen, Finger kneten oder geräuschvoll Finger ablutschen.

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Der Gute weigert sich außerdem weiterhin erfolgreich, fotogene Bilder für die Nachwelt zu hinterlassen, da er sich schon beim Anziehen von frischen Kleidern immer so anspuckt, daß einem jegliche Lust zum verwewigen sofort vergeht. Seufz!

Deshalb mussten in der Zwischenzeit ein paar Zweige Flieder als Fotoobjekt herhalten:

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Jetzt sind wir wieder in Bayern, alles ist ausgepackt, die Waschmaschine läuft und ich lade schnell ein paar Bilder hoch. Und auch, wenn heute schon Samstag ist, verlinke ich meinen Flieder noch schnell mit dem Friday-Flowerday vom Holunderblütchen.

Osterferien in Hessen mit Osterdisco im alten Fachwerkhaus und Ostereiersuche im Regen

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Wir waren an Ostern mit der ganzen Familie in Hessen. Hier stehen Sofia und ich vor dem österlich geschmückten Schwälmer Brunnen in Alsfeld.

Die Reise hat, auch mit Baby, was ja immer dann soch sehr spannend ist, sehr gut geklappt. Da Wetter war zwar durchwachsen und obwohl einige Besucher krankheitsbedingt absagen mussten, war doch immer etwas los und irgendwie…trotzdem viel Besuch da. Sofia hat vorher schon die Tage gezählt, bis sie wieder ins Häuschen darf. Am schönsten findet sie, hat sie mir anvertraut: ” Daß dort alle in einem Zimmer unter dem Dach schlafen und ich jetzt eine große Matratze neben der Elternmatratze liegen habe!” Ah ja!

Am Zweitschönsten war Sofias Einladung zur Oster-Kinderdisco (die eine Wiederholung der Sylvesterparty war: Knabberbox mit Salzgebäck und Kinder(Malz-) Bier). Aber diesmal gab es noch eine Richtige Discolampe von der Großcousine ausgeliehen und deshalb sah unser Eßzimmer im 260-Jahre-alten-Fachwerkhaus dann auch SO aus:

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Sofia war vorher mit ihrer Lieblingsgroßcousine – alleine! ein verspätetes Geburtstagsgeschenk shoppen. Als Stefan und ich noch in einen Laden mitwollten wurden wir mit den netten Worten: “Was wollt ihr denn noch hier. ich dachte ich darf alleine shoppen?” charmant rausgeschmissen.

Jedenfalls, weil ziemlich was los war und ich meistens ein Baby auf dem Arm hatte, haben wir gar nicht viel fotografiert. Außer der Ostereiersuche:

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Die fand leider im Regen statt. Überhaupt war der Osterhase in Hessen etwas verwirrt und ist gleich mehrmals vorbeigekommen, bzw hat immer wieder etwas im Nest verloren. Manchmal auch auf der Treppe im Haus. Sofia meinte daraufhin, wenn er einen Navi gehabt hätte, wäre ihm das nicht passiert. Dann hätte er gewußt, wo er schon überall vorher gewesen ist …

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Da Nest war übrigens ein Original-Ostergärtchen. Eine Mooshöhle mit Garten davor.

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Nach dem großen Familientreffen am Montag, sind wir dann Dienstag wieder nach Bayern gefahren und jetzt hat uns der Alltag wieder.

“Strack” oder “groad”? – “Best of” aus 10 Jahren Feldataler Mühlenfest

Alleweil häufen sich die Feste auf meinem Blog. Tja, man muss sie eben feiern, wie sie fallen. Nach einer schwedischen Kaffetafel und den Traunsteiner Rosentagen geht es jetzt in meine alte Heimat: den Vogelsberg. Ihr könnt mir nun wirklich nicht vorwerfen, nicht abwechslungsreich zu sein. Es ist mir eine echte Herzensangelegenheit die Werbetrommel für unser Stumpertenröder Mühlenfest zu rühren, das am 5. Juli 2015 zum 18. Mal stattfindet.

In diesem Jahr gibt es einen Bildband über die vorherigen Feste und das habe ich zum Anlass genommen und ein bißchen im eigenen Mühlenfestarchiv gegraben.

Los geht´s mit den Jahren 2005 – 2007:

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Damals haben wir noch in Stumpertenrod gewohnt und so sah unsere Flohmarktscheune zum Mühelnfest aus. Eine bunte Mischung aus Schaufensterpuppen, Schmuck, Büchern und Porzellan.

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In der Garage gibt es traditionell Bücher zum Kilopreis. Mit einer Original- Kaufmannsladenwaage abgewogen. Und eine Schaufensterpuppe wirbt an der Straße für den Bücherflohmarkt.

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Der alte Pferdestall ist gemütlich hergerichtet und auf Strohballenreihen sitzend, kann man Mundartlesungen lauschen. Vor dem Stall und wachen einige der guten Geister des Mühlenfestes. Natürlich stilvoll mit ´de Kaffetass in der Hand.

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2005 war der einmalige Rüdiger Ludwig mit seinen Töpferwaren noch dabei. Hier eine Horde Waschbären in unserem alten Katzenkorb versammelt. Und ein Katzendachreiter.

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Ein Blech Salzekuchen, frisch aus dem Backhaus. Über 100 Bleche werden am Mühlenfest verkauft. Die Verantwortlichen backen im Akkord und er ist soooo lecker!

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Eine andere Vogelsberger Spezialität: Beulche oder Beutelches (im Leinenbeutel gekochte Kartoffelklöße).

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Ein weiteres traditionelles Highlight sind die Sperrmüllpiloten mit phantasievollen Installationen, die entweder Krach machen oder rauchen, sich drehen oder begehbar sind. 2006 gab es ein begehbares Haus aus alten Radios zu erforschen und 2007 einen Fluß aus Tortenplatten natürlich mit Brücken darüber.

So: und nachdem ihr euch jetzt schon einen kleinen Überblick über das Mühlenfest verschaffen konntet, kommen wir zum Jahr 2008. In diesem Jahr war Stefan zum ersten Mal dabei, das bedeutet ich hatte einen Privatfotografen vor Ort und das bedeutet viele schöne Bilder. Denn zwischen vorbereiten, Tisch decken, verkaufen und überall rumflitzen blieb sonst immer wenig Zeit zum Bilder machen.

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Der Korchertshof geputzt und geschmückt und bereit für die Mühlenfestbesucher.

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Der Pferdestall ist hergerichtet. Der Literatenschreibtisch mit Lampe steht bereit.

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Die Flohmarktscheune ist frisch bestückt und ich stehe hinter dem Verkaufstresen.

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Im Vorgarten tummeln sich eine Herde Maulwürfe, getöpfert von Rüdiger Ludwig. Man beachte den extra aufgeschütteten Maulwurfshügel!

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Die Sperrmüllpiloten haben einen Spazierstockapfelbaum und ein Siebrondell aufgebaut.

Und natürlich gibt es noch viele farbenfrohe Stände auf der Feststrasse.

20012 war ich mit einem eigenen kleinen Mützchenstand vertreten. Und Sofia war auch schon dabei. Da 2012 das Brüder-Grimm-Jahr gefeiert wurde, hatte ich eine historischen Kopfbedeckung auf.

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Hier noch weiteres Mühlenfesttreiben. Besonders Spaß macht es, bei den Nachbarn in die Höfe und Scheunen  zu schauen, die extra für´s fest geöffnet sind.

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Am Dorfgemeinschaftshaus gibt es jedes Jahr eine Spilestraße, die der kindergarten organisiert.

Im Jahr 2013 war ich nur als Besucherin da. Mit Sofia, die nicht von der Wasserpumpe wegzubringen war. Es war aber auch wirklich ziemlich heiß.

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Und ich beende diesen Mega-Blogpost mit einem Stand von der lieben Sandra und ihren bunten, wunderschönen, genähten Kindersachen. Mit ihr zusammen werdet ihr mich in diesem Jahr in der Dorfmitte an der Feststraße auch wieder finden. Blauer Pavillion- nicht zu verfehlen!

Das Mühlenfest ist einfach einmalig. Ein unbeschreibliches, herzliches, verrücktes Dorffest, denn was hier 350 Ortsbewohner inklusive einem Organisationskomitee mit nicht nur Stumpertenrödern und einige Heimkehrer für Tausende Besucher auf die Beine stellen, ist einfach nur toll. Punkt!

Und da ich 4 Jahre in Stumpertenrod wohnen durfte und danach noch 6 Jahre unser Haus dort hatte, ist es auch immer wie nach Hause kommen für mich und darauf freue ich mich schon.

Also: Nicht vergessen, am Sonntag, den 5. Juli 2015 von 11-18 h in Stumpertenrod. Das 18. Feldataler Mühlenfest.

Ausflug zum Vogelpark Schotten

So, wir sind wieder da! Haben es gestern über die Autobahn im Ferienverkehr wieder bis ganz in den Süden geschafft und alles ausgepackt. Eigentlich wollte ich in dieser Woche noch sommerurlauben, aber jetzt ist es plötzlich schon so herbstlich kalt in der Luft. So wie es aussieht, wird es eher ein Herbst-Regenurlaub. Naja auch gut! Nachdem ich in Hessen keine einzige Masche gestrickt bekommen habe, ist mir Regen auch ganz recht.

Am Montag waren wir noch auf einem Familienausflug im Vogelpark Schotten. Der liegt hinter Scotten-Rudigshain mitten in der Pampa – ich war schon seit Jahren nicht mehr dort und ganz überrascht. Der Park hat sich enorm vergrößert, überall wird an- und ausgebaut. Eine sehr schöne unkomplizierte Atmosphäre und mit 4 Euro Eintritt pro Erwachsener wirklich günstig. Hauptteil ist immer noch der Tierpark. Aber inzwischen gibt es nicht nur Vögel, sondern auch viele andere Tiere und einen Streichelzoo.

Vögel gab es in allen nur erdenklichen Größen und Sorten. Eine echte Harry-Potter-Schneeule- sie hieß sogar Hedwig. Außerdem viele Papageien, Marabus, Gänse, Enten, Löffler, Störche…

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Der Park arbeitet mit den Schottener Sozialen Diensten zusammen. Das heißt hier arbeiten überall behinderte Menschen unter Anleitung in der Tierpflege und bei der Unterhaltung des Parks. Am Eingang kann man für 1,50 Euro Universal-Tierfutter kaufen, kleinen orangene Maisbällchen (sehen aus wie Frühstückscerealien), die man dann an die Säugetiere verfüttern darf. Das fand Sofia natürlich ganz toll. Sie hat sich auch mal eins zwischendurch – wupps in den Mund geschoben, sehr zur Belustigung der anderen Parkbesucher…hmmmm. Sie waren aber dann wohl doch nicht soo lecker.

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Die Streichelzootiere waren ein bißchen aufdringlich, vor allem der große Ziegenbock. Besonderer Trick: Tüte von unten aufbeißen und dann Futtermassen schnell auffressen. Hier das Lama und Alpaka-Gehege. Alle Gehege sind selbst gebaut und mit Holzschildern und den Namen der Bewohnern versehen. Wirklich nett gemacht.

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Die Erdmännchen waren besonders süß.

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In einer alten Fabrik/Lagerhalle ist eine Freiflughalle mit Reptilien- und Affenhaus zum Durchgehen eingerichtet. Es gab drei riesige Spornschildkröten, Totenkopfäffchen, entzückende superflitzend-schnelle Streifenhörnchen und einige Echsen zu bestaunen.

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Auf dem Gelände gibt es außerdem noch einen großen Spielplatz, einen Sinnespark mit Grillplätzen, Barfußpfad und einer Seilbahn, die es in sich hat. Und nach dem ganzen füttern findet sich auch noch ein Imbißwagen und ein nettes Café mit sehr gutem Kaffee und Kuchen, wenn man selbst etwas futtern möchte. Ein sehr schöner Auflug – wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal da!

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Lebenszeichen…von Schränken und Straßenmalereien im Urlaub

Ein Lebenszeichen aus dem Urlaub. Wenn man wie ich total im Funkloch urlaubt, muss man schon einmal zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen. Hier die einzige Stelle auf der Straße, an der man Handyempfang hat.

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Zweites großes Projekt für den Urlaub: Schrank aufstellen. Gar nicht so einfach, wenn man dafür erst einmal Platz schaffen muss. Es blutet mir zwar das Herz, wenn ich dafür 260 Jahre alte Balken absägen muss, aber es hilft ja nix. Irgendwo muss der geerbte Schrank ja stehen. Meine lieben Handwerker haben sich etwas vermessen, deshalb mussten wir gestern nochmal mit der Säge über Kopf und dem Stemmeisen dran.

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Der Stand von gestern abend. Nur mal so zum Ausmessen die hintere Schrankwand aufgestellt. Dann noch schnell gestrichen und über Nacht trocknen lassen.

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Zwischendurch muss ja auch noch das Kind beschäftigt werden. Das sieht dann ungefähr so aus: Straßenkreide, Seifenblasen usw… Währenddessen kann ich schnell meine Dachwurzsammlung umtopfen und einen Platz für die Neuerwerbungen suchen.

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Heute Tag 2 vom Schrankprojekt.  Mit Hilfe der lieben Verwandtschaft den Schrank aufgebaut. Ich sage nur MASSARBEIT – mit 1 cm Marginal den Deckel draufbekommen – und das auch nur, weil die Füße rausgenomen wurden und erst hinterher wieder druntergeschoben wurden.

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Und so sieht das Ganze dann aus. Ein Standort für die Ewigkeit. Nach einer kleinen Reise vom Vogelsberg über Wiesbaden, Stumpertenrod ist er jetzt wieder 100 m Luftlinie von seinem ursprünglichen Standort angekommen. Jetzt fehlen nur noch die 15 Kisten Geschirr – die nach 5 Jahren Lagerung durchgespült und eingeräumt werden müssen. Juchu!