Erste Urlaubswoche mit Baustelle und Eulen

Wir sind in Hessen… schon seit geraumer Zeit, aber in unserer ersten Urlaubswoche ist nicht so viel passiert, außer Baustellenurlaub, da war nämlich Stefan mit von der Partie. Also auch wenn man es jetzt hier nicht so sieht, es wurden 400 kg Renovierungsmüll beseitigt, Parkett geölt und Handwerker koordiniert, die Heizung wieder fit gemacht, das Wohnzimmer letztendlich eingeräumt und auch in dieser Woche habe ich mich damit vergnügt eine riesengroße Küchenanrichte voll Geschirr durchzuspülen, daß auf der Baustelle staubig geworden ist. Aber an einem Tag haben wir es geschafft und einen Ausflug nach Ermenrod zur Greifvogelwarte Feldatal gemacht. deshalb zeige ich euch jetzt lieber schöne Greifvogelbilder.

Da sitzen sie ganz erwartungsvoll. Auch wenn ich rein beruflich nicht viel mit Vögeln zu tun habe, bzw mich sehr gerne davor drücke, zwecks nicht vorhandenem Fachwissen, so finde ich diese großen und kleinen Greifvögel doch sehr interessant.

Zuerst gab es eine Rundtour an den Volieren entlang und dann eine Flugshow. Wir waren eine kleine Gruppe und gefühlt sehr nah dran, an den Falken, Eulen und Adlern. Als ich damals auf einer österreichischen Burg eine Greifvogelshow gesehen habe, saßen wir 50 m weit weg.

Jedes Tier wurde persönlich und auch rein artentechnisch vorgestellt, das Wetter war leider ziemlich warm… aber immerhin nicht so heiß, wie in den Wochen vorher, als die Flugshow ausfallen musste.

Dieser Kakadu konnte sich aus seinem Käfig befreien, inkl Schlüssel drehen.

Und dieser Buntfalke  (nagelt mich nicht bei den einzelnen Arten fest, am besten schaut ihr dafür auf der Homepage der Greifvogelwarte nach) war sehr sozial und landete erst einmal auf Stefans Knie.

Dies war der kanadische Eisvogel, auch lachender Hans genannt.

Und dann wurde es sehr potteresque, ich weiß, daß ist bestimmt überhaupt nicht fachmännisch ausgedrückt, aber ich kann nicht anders, bei Eulen und Uhus denke ich an Harry Potter.

Der große Uhu war aber auch wirklich sehr beeindruckend. Er schaut nur etwas bedeppert, weil gerade dann 4 Bussarde über uns gekreist sind und er hatte schlicht und einfach ein bisserl Angst, deshalb hat er sich dann auch zwischen uns auf´s Bänkchen gesetzt.

Hier der kleine Uhu. Die Schleiereule hatte dagegen nicht ihren besten Tag und hat diverse Ausflüge, auf eigene Faust unternommen und ist dann schließlich auf einem Baum jenseits der Straße gelandet.

Dafür war der Adler sehr imposant.

Der Karakara konnte einige Tricks, hier holt er bestimmte angesagte Gegenstände.

Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal da. Es war sehr interessant, die Flugshow super lustig kommentiert und man merkt, daß hinter der ganzen Anlage sehr viel Herzblut der Besitzer steckt. Dass es so ein Kleinod im tiefsten Feldatal gibt, macht die ganze Sache nur noch besser und auch die Kinder waren schwer beeindruckt.

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