Mini-Windbeutel mit Himbeersahne

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Irgendwie habe ich mir immer gedacht, daß Windbeutel machen kompliziert ist. Phhht… Wir (meine Schwester und ich) haben es letztes Wochenende versucht und nachdem man den Dreh mit der Spritztüte raushat – wir hatten alles von platten breiten Windbeuteln bis zu schmalen hohen – war es eigentlich kein Problem mehr. Und diese Geschichte mit dem Brandteig im Topf kochen war ganz einfach. Hier also ein paar Fotos von meinen ersten Windbeuteln mit Himbeer-Sahnefüllung. Das Rezept war ein einfaches Standartrezept für Brandteig.

Bei uns herrscht jetzt seit Montag wieder der ganz normale Alltag, was sehr schön ist nach dem ganzen Trubel. Sofia hatte gestern ihre U7.  Da sie auch geimpft wurde haben wir uns danach einen ganz ruhigen Nachmittag gemacht.

Cranberry-Müsli mit Kokoschips

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Eiglentlich bin ich ein Gewohnheitstier. Am liebsten habe ich es, wenn sich nicht allzuviel verändert. Deswegen esse ich auch schon seit fast 20 Jahren dasselbe Schoko-Müsli zum Frühstück. Aber manchmal schiebe ich dann doch eine kleine Abwechslung ein und esse ein paar Wochen etwas anderes…um dann wieder zu meinem alten Müsli zurückzukehren. So wie jetzt im Januar. Da wollte ich zum neuen Jahr auch ein neues Frühstück. Da mir aber im Supermarkt nichts zu richtig gefallen hat, ahbe ich mir selbst eines gemischt. DAs Grundrezept habe ich mir hier abgeschaut. Ich muss sagen, es ist sehr, sehr lecker geworden. Und so habe ich es gemacht:

Zutaten:

500 gr 5-Korn-Flocken oder Basismüsli nach Geschmack
150 ml Wasser
5 El Rapsöl
100 gr Haselnusskerne
60 gr Kokos-Chips
75 gr Rohzucker (nach Belieben mehr oder weniger)
150 gr getrocknete Cranberries
Zubereitung:

Die Flocken mit den Nüssen, dem Zucker und den Kokos-Chips auf einem Backblech gut mischen. Dann in einer Schüssel Wasser und Öl verrühren und mit einem Löffel über das Backblech verteilen und alles vermengen. Im Ofen bei 180 Grad ca 30 min Rösten. Zwischendurch umrühren, damit die Flocken gleichmäßig geröstet werden  (Eine dünne Lage Flocken ausbreiten, damit alles gut angeröstet wird- sonst lieber auf 2x Rösten. Ich hatte die dicken Haferflocken in meiner Flockenmischung, die können evtl auch etwas länger dauern. Bei zarten Haferflocken verringert sich die Röstzeit). Das Müsli sollte nach dem Rösten schön trocken und crunchig sein, was vor allem durch das vorherige Bespritzen mit der Wasser-Öl-Mischung erreicht wird. Dann die Cranberries untermischen. Fertig!

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In the kitchen…

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Heute morgen haben wir „pepparkakor“ gebacken- harte Lebkuchen, Pfeffernüsse…ich weiß gar nicht die genaue deutsche Übersetzung. Mit dabei ein buntes Sammelsurium aus alten und neuen Förmchen. Die alten sind vom Flohmarkt, das sind die Formen, die man auf dem Backblech sehen kann: Besonders toll der Uhu und der Löwe. Die neuen von IKEA- man braucht schließlich ein paar Elchförmchen und die dicke Katze aus dem Sortiment sieht original wie Smilla aus- sehr passend- wie man auf dem Holzbrett sehen kann.

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Und hier kommt das Rezept:

Schwedische Pepparkakor

Zutaten:

375 g heller Rübensirup

60 g brauner Zucker

100 g Butter

2,5 TL Lebkuchenmischung

500 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

 

Zubereitung:

1. Sirup, Zucker und Fett in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen. Dann das Lebkuchengewürz unterrühren.

2. Mehl und Backpulver vermischen. In eine Schüssel geben und in der Mitte der Schüssel eine Mulde formen.

3. Sirup in die Mulde geben und alles mit dem Knethaken des Handrührers verkneten. Teig über Nacht oder einige Tage im Kühlschrank ruhen lassen.

4. Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen.

5. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Figuren ausstechen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech 6-8 min backen.

6. Wer mag kann Löcher zum Aufhängen vor dem Backen ausstechen.

PS: Der Teig ist ziemlich hart, wenn er kalt ist- dann lässt er sich aber gut verarbeiten. Wenn er zu warm wird, klebt er nur, dann einfach nochmal ind en Kühlschrank legen.

 

 

Lussekatter

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Jetzt habe ich auch endlich meine Lussekatter gebacken. Safran-Hefeteigbrötchen- übersetzt. Nachdem ich es zu Lucia am 13. Dezember nicht geschafft habe. Wie jedes Jahr verwende ich ein Rezept von einer ehemaligen Arbeitskollegin aus Öjebyn. Ein bißchen schief sind sie geworden, weil das Backen noch durch eine Dienstbesprechung unterbrochen wurde, aber ich bin trotzdem zufrieden. Hauptsache sie schmecken gut – und das tun sie – jeden Nachmittag zu meiner Tasse Kaffee.

Kleine Stollen mit Schokolade und Cranberries

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Hier kommt ein neues Rezept, das ich gerade ausprobiert habe!

Ich bin wirklich kein Stollen-Fan. Ich habe Respekt vor dem Können einen richtig guten Stollen zu backen und auch vor der jahrhundetealten Tradition des Stollen-Backens, aber er schmeckt mir einfach nicht. Die Konsistenz so trocken und dann so viele Rosinen oder gar Zirtonat…ach nee. Deswegen war ich froh, als ich dieses Rezept für Kinderstollen aus Quark-Ölteig in der Brigitte entdeckte. Quark-Teig ist genau mein Ding – ich habe ihn dann noch mit Haselnüssen, Schokoladentropfen und Cranberries verfeinert. Lecker! Die ergänzenden Zutaten sind nach Belieben austauschbar. Wer mag gibt eben Rosinen und Mandeln dazu. Macadamianüsse und Krokant wären bestimmt auch lecker…das muss ich demnächst nochmal ausprobieren.

Das Rezept findet ihr hier.

Ich habe, wie gesagt, 75 g Schokotropfen, 75 g gehackte Cranberries und 100 g gehackte Haselnüsse zugegeben. Meine Stollen sind eher klein – ca 60 g Teig pro Portion – und sie wurden ca 10 min bei 200 Grad gebacken. Sie halten sich leider nur 3-4 Tage, was natürlich ein Nachteil zum traditionellen Stollen ist, aber alle, die jetzt nicht aufgegessen werden, werden eingefroren und nach dem Auftauen einfach nochmal ein bißchen mit Puderzucker bestäubt.

 

 

 

Apfel-Birnenpunsch

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Hallo und einen schönen Samstag, euch allen!

Ich wollte noch schnell das Rezept vom Apfel-Birnenpunsch nachreichen. Eigentlich ist es ganz einfach- nur eine Zutat ist etwas speziell. Man braucht nämlich dafür absolut pears (Birnenvodka). Der schmeckt zwar pur ziemlich künstlich ist aber eine absolut notwendige Zutat für den Punsch, denn mit normalem Vodka schmeckt es nicht annähernd so gut.

Rezept für Apfel-Birnenpunsch:

4 Teile Apfelsaft mit 1 Teil Birnenvodka in einem Topf mit einer Zimtstange erwärmen. Nicht kochen lassen. Fertig!

Die Rentier-Glöggtassen stammen übrigens von SIA aus Stockholm aus einer alten Weihnachtskollektion, ich glaube es war 2006.