Sommerferien im Häuschen

Meine Sommerferienziel-Bilder: Hessen, Sommer, Dorf und Ruhe. Was waren das für vollgestopfte Wochen, bis wir jetzt endlich hier angekommen sind: Arbeit 1, Arbeit 2- Extraarbeit, sämtliche Schul- und Kinderkrippenabschluß- Sommer-und-sonstige-Feste. Autotausch… und dann auch noch gleich auf 2 Autos, weil der Mann auch eins braucht und dann wurde Sofia in der ersten Ferienwoche erst einmal krank und ich hab das erste Ferienwochenende auch fast nur geschlafen- ich war so, so müde.

Aber jetzt sind wir hier und angekommen. Das große Kind ist mehr oder weniger ausgezogen- von daheim (Darf man mit 7 schon auf Mitternachtspartys im Dorf unterwegs sein? Frage ich mich eigentlich gerade… nun gut, sie ist in Rufweite, aber trotzdem…)

Das hier war gestern. Auf dem Rückweg von einer Reitsunde in Alsfeld… eine extrem zufriedene Sofia, die in Reitsachen vor den Strohballen „modeln“ wollte, weil das bestimmt ganz gut passt. Aber bitte doch- gerne.

Langsam regt sich bei mir auch der Sommerferien-Tatendrang und ich habe den Balkon als Sommerprojekt auserkoren.

Der hat jetzt endlich- 11 Jahre nach Baubeginn- ein Geländer bekommen und muß dringenst entmoost und geölt, bzw das neue Geländer auch lasiert werden. Schade nur, daß das Wetter so unbeständig ist und es dauernd zwischendrin regnet… Wobei, lieber so als 32 Grad-Dauerhitze- nur zum Streichen bräuchte ich es etwas trockener.

Die Gefachecken müsste ich auch mal neu spachteln. Da muss ich mich aber erst einmal schlau machen, wie das so geht.

Stefan muß noch eine Woche arbeiten, deshalb hat das Fräulein Tochter uns mit der großen Kamera fotografiert… ich brauche dringenst ein Stativ. Haha!

Mit Oskar war ich heute in Lauterbach- dort war ein kleines Ufer-Sommerfest an den Trittsteinen.

Außerdem hatte ich keine Lust auf Abendessen kochen und richtig… es gab einen sehr leckeren Burger-Foodtruck, der nur leider ziemlich überlaufen war.

Oskar hat im Supermarkt ein „Buch“ mitgenommen- ein Rezeptheft mit Burger-Rezepten und schleppt es seit 2 Tagen rum und erzählt mir, daß ich ihm doch den Titelseiten-Burger machen soll. Mama hat aber keine Lust und hat das Burger-Machen (nicht nur irgendein Burger, es ist der Original Burger aus dem Edeka-TV-Spot!!) bis zu Stefans Ankunft vertagt.  Win-Win Situation- den der Foodtruck Burger sah genauso toll aus- außerdem durften wir 30 min beim Burger-Machen zuschauen- solange haben wir nämlich anstehen müssen und Oskar war selig und ich erst einmal aus dem Schneider… sehr gut.

Jetzt schläft er satt und zufrieden (nach 10 x Sesamstrassen-Klassiker „Ich mag Müll“ sein neues Lieblingslied) und ich warte, bis das Töchterchen von der „Mitternachtsparty“ heimkommt und kann endlich noch etwas stricken. Ich habe gezählt- ich habe 10 (!) Projekte dabei… mal sehen, wieviel ich hier so schaffe.

 

Ostern in Oberhessen

Hier kommen ein paar Bilder von unserem Ostern im Vogelsberg. Am Ostersamstag, direkt nach meiner Marathon-Arbeitswoche-Vor-Ostern bin ich mit den Kindern nach Hessen gefahren. Nachdem wir nachmittags ausgepackt und noch schnell Essen eingekauft haben, konnte am Sonntag dann direkt der … Weiterlesen

Aus unserem Urlaub: Ausflug nach Lauterbach

Man kann ja seinen Urlaub nicht nur in einer Fachwerkstadt verbringen, wenn es noch andere schöne Städtchen drumherum gibt. Zwar hat Alsfeld eindeutig, den schöneren Marktplatz, aber auch in Lauterbach gibt es wunderschöne Ecken… und einen Wolladen, bei dem ich natürlich vorbeischauen musste.

Hier sind wir auf dem Weg zu den Trittsteinen über die Lauter, einem ganz alten Übergang… ob jetzt als schnelle Abkürzung, oder weil sich die ALuterbacher damals keine Brücke leisten konnten, daran scheiden sich die Gemüter.

Sofia war gleich voll dabei. Oskar hat lieber am Brunnen nebenan geplanscht.

Ach ja und an dieser Stelle steht auch das Strolch-Denkmal in der Lauter. Einserseits Werbegesicht für den Lauterbacher Camenbert, den es aber wohl gar nicht mehr gibt? (ich habe keinen mehr gefunden) andererseits kommt er ja auch in dem Lied: „In Lauterbach hab´ich mein Strump verlorn“ vor.

Dann hatten die Kinder aber Hunger, also sind wir am Ankerturm wieder hoch zum Marktplatz gelaufen und haben uns in der Milchbar gestärkt.

Ich bin immer noch ganz begeistert von den tollen Fotohintergründen in Lauterbach… ich glaube, da muss ich bald nochmal wieder zum Fotografieren hin.

Ausflug in den Vogelpark Schotten

Ich habe hier noch ein paar Bilder aus unserem Hessenurlaub für euch. Auf der Vortreppe vom Haus sitze ich am liebsten. Man hat immer einen warmen Popo vom Sandstein… nun gut, DAS Argument zieht in diesem Sommer jetzt nicht so und ich kann auch gut die gesamte Dorfstraße beobachten. Nicht, daß im Dorf sehr viel aufregendes passiert, aber trotzdem- ab und zu kommt dann doch jemand zum Ratschen vorbei.

Die Zweite Ankersjakke auf den Nadeln, diesmal in Grau und für Oskar.

Und weil so schönes Wetter war haben wir an einem Tag auch noch einen Ausflug in den Vogelpark Schotten gemacht.

Den Vogelpark mag ich sehr. Er ist so herrlich unhektisch und unaufgeregt entspannt…während man beim Zoo in München schon den ersten Schweißausbruch an der Kasse hinter sich hat oder sogar schon in der Schlange zur Kasse (nun gut der spielt vielleicht auch in einer anderen Liga) hatten wir noch nie großen Stress beim Besuch in Schotten.

Immer gibt es irgendetwas neues Gebautes oder ein neues Areal zu sehen, das mag auch daran liegen, daß der Park eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist und ein Teil der Einrichtung der Schottener sozialen Dienste. Außerdem kann man an der Kasse kleine Tüten mit Gemüsekroketten kaufen, die man an die Tiere verfüttern darf – wenn sie hungrige Kinder nicht zwischendurch knuspern..hähmm… und der Kaffee und der Kuchen im hauseigenen Café sind wirklich, wirklich gut.

Wir haben uns als erstes auf den Weg bis zum Streichelgehege ganz hinten gemacht, unterwegs bei Adler Oskar einen Stop eingelegt und dann die gierigen Schafe und Ziegen gefüttert.

Dann hatten wir schon die ersten Gewitterwolken über uns stehen und haben schnell den Rückweg angetreten.

Mussten dann aber natürlich noch am Alpakagehege halten und schauen, wie schnell Herr Lama seine Futterkroketten weginhalieren kann… sehr schnell: 10 in 10 Sekunden ungefähr.

Die Stachelschweine und die richtigen Schweine haben es sich derweil gemütlich gemacht, jeder nach seinem Gusto….das war schon ein ordentliches Schlammbad.

Und als der Regen losging, sind wir schnell ins Cafe geflüchtet.

Ich mag ja diese Konsequenz, schaut mal her:

Genau, so isses.

Nach dem Essen hat Oskar dann ein Verdauungsschläfchen im Auto gehalten und ich bin mit Sofia noch durch die Freiflughalle und das Affenhaus gelaufen.

Und dann war auch dieser Auflug schon wieder vorbei, aber wie immer sehr nett und lohnenswert. Die Riesenspielplatzbereiche haben wir sogar gar nicht mehr richtig geschafft.

Erster Mini-Sommerurlaub im Vogelsberg

Letzte Woche sind wir für 5 Tage ins Häuschen nach Alsfeld gefahren. Nach dem Wasserschaden im letzten Jahr haben sich die Reparaturen über Weihnachten und Ostern hingezogen, bis jetzt…die Pfingstferien haben wir auch ganz knapp nicht geschafft und nun galt es, die Küche wieder einzuräumen und alles anzuschließen.

Deshalb mussten wir alle fahren, denn alleine mit den Kids, kann ich keine Schränke tragen und die 5 Tage waren die inzigen im Juli ohne Termine…ganz schön schlimm, aber so ist es nun mal, in Zeiten von Kindergärten-Sommerfesten  etc… alles vollgebucht.

Ich hatte ein bisschen Angst, seit dieser Wassergeschichte, male ich mir immer aus, was noch alles so passieren könnte und bei einem alten Haus…passiert einfach immer mal wieder etwas. Aber wir haben  einen kleinen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitscomputer installiert, den ich über´s Handy abfragen kann und jetzt bin ich schon etwas beruhigter.

Aber, als hätte es der Vogelsberg gewusst und sich von der besten Seite gezeigt- es waren so schöne Tage…vielleicht war es auch der Entzug vom letzten Jahr. Das Wetter war toll, sogar richtig heiß (hier in Bayern herrschte dagegen Dauerregen, wie ich von überall zu hören bekam) die Gerstenernte war in vollem Gang, das bedeutete viele Traktoren, Anhänger und Mähdrescher, sehr zu Oskars Freude. Das große Kind habe ich sowieso kaum gesehen…es galt, die wenigen Tage mit Großcousine und Großtante zu nutzen. Da wurde stundenlang im Gartenzelt Barbie gespielt, Shoppingtouren nach Alsfeld geplant und Abendrunden mit dem Hund gedreht.

Das allerbeste Erlebnis, war aber laut Sofia, wie sie dann eines Abends noch die ausgebrochenen Rinder vom Nachbarn zusammentreiben mussten: Spannung und Westernfeeling pur- sie redet jeden Tag davon.

Wir haben, wider Erwarten, fast die ganze Liste abgearbeitet, alle Geräte angeschlossen, geputzt, geräumt und gewerkelt….gut ich gebe zu, zwischenzeitlich war ich auch gestresst…. wie immer, wenn man das Gefühl hat, man wird mit diesem Projekt einfach nicht fertig.

Aber deshalb sind die Brennesseln im Garten jetzt auch nur notdürftig gesenst….Hauptsache, die Küche steht und wir können im August dann für einen längeren Urlaub kommen… und im Herbst…und im Winter.

Ich meine, jetzt mal ehrlich- wenn selbst das Rübenfeld mit Unkraut so hübsch aussieht…hach. Dann bekomme ich so richtig Lust auf mehr Vogelsberg.

Ich habe Stefan gezwungen, ein paar Fotos von mir im Kornfeld in der Abendsonne zu machen. Als Erinnerung, an ein hoffentlich besseres Jahr im Ferienhäuschen.

Es gibt auch noch ein paar Bilder von unserem Ausflug in den Vogelpark, aber die kommen das nächste Mal.