Das Märchenhaus in Alsfeld

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Hier kommt ein „Stadtausflug“ nach Alsfeld vom letzten Wochenende. Oben das Alsfelder Rathaus, weil es ein so schöner Fachwerkbau ist und den Alsfelder Marktplatz einfach dominiert aber unser eigentliches Ziel war das Alsfelder Märchenhaus. Alsfeld liegt schließlich an der Märchenstrasse und angeblich soll ja bei Rotkäppchen die rote Kopfbedeckung der Schwälmer Tracht gemeint sein. Sofia war jedenfalls schon ganz gespannt und hat uns die ganze Woche in den Ohren gelegen: “ Wann sehen wir und endlich da Märchenhaus an?“ Und da es am letzten Wochenende immer mal wieder geregnet hat und wir vom Räumen im Garten auch ein bißchen müde waren, kam so ein Museumsbesuch gerade recht.

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Das Märchenhaus von außen sieht schon mal schmuck aus. Oben hängt Rapunzels Zopf aus dem Fenster und Frau Holle schüttelt ihre Betten aus.

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Innen sind verschiedene Märchenszenen nachgebaut. Die sind alle wirklich liebevoll gestaltet, aber insgesamt fand ich doch alles ein bißchen kunterbunt zusammengewürfelt. Hier Puppen, dort geschnitzt und es war auch recht viel Goldlametta, z. B. bei der Goldmarie, im Spiel. Sofia hat es aber gefallen.

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Hier das Innere vom Hexenhäuschen.

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Im oberen Stockwerk gab es noch eine Puppenstubenausstellung mit antiken Puppenstuben, Kaufläden und Spiel-Bauernhöfen.

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Die war wirklich sehr schön und mit Liebe zum Detail nachgebaut, obwohl Sofia die Märchen unten besser fand, fand ich es oben deutlich interessanter.

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Wenn man ein bißchen mit der Kamera reinzoomt, könnten die Möbel fast auch als „groß“ durchgehen…

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Landleben

Hier Im Vogelsberg geht der Urlaub weiter. Faules Ferienleben gepaart mit Arbeiten am und um das Haus. Leckeres Frühstück aus handgetöpferten Müslischalen gehört definitiv zum faulen Ferienleben. Brotzeit für Sofia mit unserer Lieblingswurst: Hausmacher Blutwurst. So lecker! Stricken auf der … Weiterlesen

Endlich Sommerferien!

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Endlich Ferien! Wir sind im Ferienhäuschenurlaub in Hessen. Endlich! Sofia hat die Kindergartenferien mit einer Woche Sommergrippe gestartet, was mich auch ziemlich geschlaucht hat, aber seit dem Wochenende sind wir hier und genießen das Landleben in Hessen.

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Das Wetter ist perfekt. Warm und sonnig, abends aber schön kühl, so daß man trotzdem gut schlafen kann. Sofia ist im Straßen-Malkreide-Rausch und hat unseren gesamten Bürgersteig mit Hüpfkästchen vollgemalt und den Hof der Verwandtschaft mit diesem Kunstwerk (mit Hilfe von Tante Micha):

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Wahrscheinlich müssen wir bald neue Kreide kaufen gehen. Überhaupt klappt es mit beiden Kindern bis jetzt toi, toi, toi, sehr gut hier. Oskar ist super entspannt und hat (durch die Frischluft?) einen wahren Riesenappetit entwickelt…isst 2 Gläschen am Tag komplett weg + Milch und starrt bei jeder Mahlzeit auf meinen Teller- bzw reisst hoffnungsvoll den Mund auf, wenn ich mit der Gabel Richtung Mund gehe und schaut mich dann vorwurfsvoll an, wenn er nichts bekommt. Er hat bereits zermatschten Nudelsalat, Kartoffeln und Fleisch probiert und will mehr, mehr, mehr!

Das Dorf ist buzy, buzy in Erntestimmung. Überall fahren die Mähdrescher bis spät in die Nacht. Das gibt dem Dorfeingang einen leichten Touch von Prärie bzw, kann man im Mähdrescherstaub schöne Stimmungsbilder schießen.

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Das ist die Wiese hinter unserem Haus. Manchmal erwischt man auch die Nachbarspferde beim abendlichen Grasen dort.

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Das Häuschen befindet sich übrigens seit Anfang der 80er-Jahre im „Familienbesitz“. Damals wohnte dort eine türkische Familie, die in die Türkei zurückgegangen ist. Es gab ein Straßenfest zum Abschied mit einem Fäßchen Bier und einem Spanferkel und am nächsten Tag hatte mein Papa das Haus gekauft. In den nächsten 10 Jahren wurde es kernsaniert und war unser Baustellen-Wochenendhaus, unser Kindheitsparadies, unsere Villa Kunterbunt. Fertig wurde es nie. Anfang der 90er zogen wir schließlich von Wiesbaden komplett in den Vogelsberg, daß heißt es wurde seitdem nicht mehr genutzt und nach dem Tod meiner Eltern habe ich es übernommen. 2008 wurde es soweit saniert, daß man es nutzen kann (sprich eine Heizung eingebaut usw) – aber es gibt noch viel zu tun.

Morgen kommt ein Container, um den Garten zu entrümpeln. Hach ja!

Ausflug zum Vogelpark Schotten

So, wir sind wieder da! Haben es gestern über die Autobahn im Ferienverkehr wieder bis ganz in den Süden geschafft und alles ausgepackt. Eigentlich wollte ich in dieser Woche noch sommerurlauben, aber jetzt ist es plötzlich schon so herbstlich kalt in der Luft. So wie es aussieht, wird es eher ein Herbst-Regenurlaub. Naja auch gut! Nachdem ich in Hessen keine einzige Masche gestrickt bekommen habe, ist mir Regen auch ganz recht.

Am Montag waren wir noch auf einem Familienausflug im Vogelpark Schotten. Der liegt hinter Scotten-Rudigshain mitten in der Pampa – ich war schon seit Jahren nicht mehr dort und ganz überrascht. Der Park hat sich enorm vergrößert, überall wird an- und ausgebaut. Eine sehr schöne unkomplizierte Atmosphäre und mit 4 Euro Eintritt pro Erwachsener wirklich günstig. Hauptteil ist immer noch der Tierpark. Aber inzwischen gibt es nicht nur Vögel, sondern auch viele andere Tiere und einen Streichelzoo.

Vögel gab es in allen nur erdenklichen Größen und Sorten. Eine echte Harry-Potter-Schneeule- sie hieß sogar Hedwig. Außerdem viele Papageien, Marabus, Gänse, Enten, Löffler, Störche…

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Der Park arbeitet mit den Schottener Sozialen Diensten zusammen. Das heißt hier arbeiten überall behinderte Menschen unter Anleitung in der Tierpflege und bei der Unterhaltung des Parks. Am Eingang kann man für 1,50 Euro Universal-Tierfutter kaufen, kleinen orangene Maisbällchen (sehen aus wie Frühstückscerealien), die man dann an die Säugetiere verfüttern darf. Das fand Sofia natürlich ganz toll. Sie hat sich auch mal eins zwischendurch – wupps in den Mund geschoben, sehr zur Belustigung der anderen Parkbesucher…hmmmm. Sie waren aber dann wohl doch nicht soo lecker.

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Die Streichelzootiere waren ein bißchen aufdringlich, vor allem der große Ziegenbock. Besonderer Trick: Tüte von unten aufbeißen und dann Futtermassen schnell auffressen. Hier das Lama und Alpaka-Gehege. Alle Gehege sind selbst gebaut und mit Holzschildern und den Namen der Bewohnern versehen. Wirklich nett gemacht.

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Die Erdmännchen waren besonders süß.

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In einer alten Fabrik/Lagerhalle ist eine Freiflughalle mit Reptilien- und Affenhaus zum Durchgehen eingerichtet. Es gab drei riesige Spornschildkröten, Totenkopfäffchen, entzückende superflitzend-schnelle Streifenhörnchen und einige Echsen zu bestaunen.

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Auf dem Gelände gibt es außerdem noch einen großen Spielplatz, einen Sinnespark mit Grillplätzen, Barfußpfad und einer Seilbahn, die es in sich hat. Und nach dem ganzen füttern findet sich auch noch ein Imbißwagen und ein nettes Café mit sehr gutem Kaffee und Kuchen, wenn man selbst etwas futtern möchte. Ein sehr schöner Auflug – wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal da!

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Lebenszeichen…von Schränken und Straßenmalereien im Urlaub

Ein Lebenszeichen aus dem Urlaub. Wenn man wie ich total im Funkloch urlaubt, muss man schon einmal zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen. Hier die einzige Stelle auf der Straße, an der man Handyempfang hat.

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Zweites großes Projekt für den Urlaub: Schrank aufstellen. Gar nicht so einfach, wenn man dafür erst einmal Platz schaffen muss. Es blutet mir zwar das Herz, wenn ich dafür 260 Jahre alte Balken absägen muss, aber es hilft ja nix. Irgendwo muss der geerbte Schrank ja stehen. Meine lieben Handwerker haben sich etwas vermessen, deshalb mussten wir gestern nochmal mit der Säge über Kopf und dem Stemmeisen dran.

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Der Stand von gestern abend. Nur mal so zum Ausmessen die hintere Schrankwand aufgestellt. Dann noch schnell gestrichen und über Nacht trocknen lassen.

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Zwischendurch muss ja auch noch das Kind beschäftigt werden. Das sieht dann ungefähr so aus: Straßenkreide, Seifenblasen usw… Währenddessen kann ich schnell meine Dachwurzsammlung umtopfen und einen Platz für die Neuerwerbungen suchen.

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Heute Tag 2 vom Schrankprojekt.  Mit Hilfe der lieben Verwandtschaft den Schrank aufgebaut. Ich sage nur MASSARBEIT – mit 1 cm Marginal den Deckel draufbekommen – und das auch nur, weil die Füße rausgenomen wurden und erst hinterher wieder druntergeschoben wurden.

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Und so sieht das Ganze dann aus. Ein Standort für die Ewigkeit. Nach einer kleinen Reise vom Vogelsberg über Wiesbaden, Stumpertenrod ist er jetzt wieder 100 m Luftlinie von seinem ursprünglichen Standort angekommen. Jetzt fehlen nur noch die 15 Kisten Geschirr – die nach 5 Jahren Lagerung durchgespült und eingeräumt werden müssen. Juchu!