Buchrezension: Kranzbinderei

(Pr-Sample /Werbung)

Als die Einladung zur Buch-Release-Party von Karins, alias Greenfingers Munich, neuem Buch bei mir eintrudelte, habe ich mich zuerst wahnsinnig gefreut… um dann festzustellen, daß ich genau an dem Abend nicht nach München fahren konnte. Da habe ich mich dann schon etwas weniger gefreut.

Aber auch, wenn ich somit die Party verpasst habe, das Buch ,,Kranzbinderei“ ist jetzt ganz offiziell erschienen und als kleines Trostpflaster habe ich es netterweise, vom EMF-Verlag zur Rezension zugeschickt bekommen.

Ehrlich gesagt, bin ich wirklich nicht die objektiveste Kranz-Buch-Rezensentin, hängen doch in diesem Haus in jedem Zimmer (außer der Garderobe und im Bad) mindestens ein Kranz, an der Haustüre sogar von der Innen- und der Außenseite… im Schlafzimmer ganze fünf Stück, denn dort hängen auch die alten Schätzchen, die aufbewahrt werden müssen. Man könnte sogar sagen, ich habe einen mittelgroßen Blumenkranz-Spleen – mittelgroß auch nur, da er im Vergleich zu meinem riesengroßen Schwedenspleen schlechter abschneidet, aber nun gut.

Das Büchlein ist bei weitem das abwechslungsreichste in meiner Kranz-Buchsammlung. Die wunderbaren Fotos stammen von Wei Ling Khor und auch, wenn der Umschlag etwas düster-moody daherkommt, so herrschen innen doch sehr helle, klare, wunderschön arrangierte Bilder vor. Doch gibt es auch ein paar Bilder mit dunlerem Hintergrund, was mir persönlich als Abwechslung sehr gefällt.

Bei den insgesamt 22 Projekten sind vom Wandkranz, hängendem Kranz über kleine Tischkränzchen und, ganz wichtig, natürlich Haarkränze (ich lieebe Haarkränze) alle möglichen Kranzarten vertreten.

Die Projekte sind keine floristischen Hexenwerke sondern einfach daheim nachzumachen – mit einer durchaus übersichtlichen Materialliste. Hier oben sehr ihr eine Anleitungsseite, in der das Binden der Kränze wirklich Schritt für Schritt genau dargestellt wird. Aber auch mich als Kranzveteranin, hat es bei einigen neuen Kranzideen sofort in den Fingern gejuckt.

Jedenfalls habe ich gleich meine Hortensienbüsche im Garten geplündert und ein paar Messingkränze herbstlich aufgehübscht.

Wer also Kränzebinden mag und sich von den neuesten Trends inspirieren lassen möchte (ja, es gibt auch einen obligatorischen Eukalyptus-Kranz – siehe Bild oben), ist mit diesem Buch wirklich gut beraten. Man bekommt sofort Lust darauf, die Gartenschere und den Blumendraht herauszuholen und auch als Geschenk für Blumenkranzbegeisterte kann ich es mir sehr gut vorstellen.

Da Buch wurde mir vom EMF-Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank dafür.

Erstes Stricktreffen im Schnitzlbaumer in Traunstein

(Werbung, unbeauftragt und unbezahlt- wegen Markennennung)

Ihr Lieben!

Wie ihr wisstt, stricke ich immer und überall, aber meistens doch abends und im stillen Kämmerlein. Ich habe zwar meine lieben Strickmädels im Internet, mit denen ich über Modelle und Fragen diskutieren kann, aber so ein Stricktreffen im ganz realen Leben spukt schon lange in meinem Kopf herum.

Gemeinsam macht es einfach mehr Spaß und deshalb freue ich mich sehr darauf, euch zum allerersten Stricktreffen in Traunstein begrüßen zu können.

Wir treffen uns am Donnerstag, den 11.Oktober ab 19.00 Uhr im Schnitzlbaumer in Traunstein (Adresse und Anfahrtsbeschreibung *hier) zum miteinander Stricken, Häkeln und Handarbeiten allgemein, zum Ratschen und Fachsimpeln.

Jeder ist ganz herzlich eingeladen, egal ob Anfänger oder Profi, auch wenn man mal bei einer Anleitung hängt, helfen wir gerne weiter.

Danach haben wir ein Treffen alle 14 Tage geplant, aber ich werde die Daten dann auch hier auf dem Blog veröffentlichen.

Vielen, vielen Dank auch an Steffi Frauendörfer von der Privatbrauerei Schnitzlbaumer, die sich das alles zusammen mit mir ausgedacht hat und die uns den Raum zur Verfügung stellt.

Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch einfach bei mir.

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf nächsten Donnerstag und bin ziemlich gespannt, wer alles aus Traunstein und Umgebung dabei sein wird.

Aus unserem Urlaub: Ausflug nach Lauterbach

Man kann ja seinen Urlaub nicht nur in einer Fachwerkstadt verbringen, wenn es noch andere schöne Städtchen drumherum gibt. Zwar hat Alsfeld eindeutig, den schöneren Marktplatz, aber auch in Lauterbach gibt es wunderschöne Ecken… und einen Wolladen, bei dem ich natürlich vorbeischauen musste.

Hier sind wir auf dem Weg zu den Trittsteinen über die Lauter, einem ganz alten Übergang… ob jetzt als schnelle Abkürzung, oder weil sich die ALuterbacher damals keine Brücke leisten konnten, daran scheiden sich die Gemüter.

Sofia war gleich voll dabei. Oskar hat lieber am Brunnen nebenan geplanscht.

Ach ja und an dieser Stelle steht auch das Strolch-Denkmal in der Lauter. Einserseits Werbegesicht für den Lauterbacher Camenbert, den es aber wohl gar nicht mehr gibt? (ich habe keinen mehr gefunden) andererseits kommt er ja auch in dem Lied: „In Lauterbach hab´ich mein Strump verlorn“ vor.

Dann hatten die Kinder aber Hunger, also sind wir am Ankerturm wieder hoch zum Marktplatz gelaufen und haben uns in der Milchbar gestärkt.

Ich bin immer noch ganz begeistert von den tollen Fotohintergründen in Lauterbach… ich glaube, da muss ich bald nochmal wieder zum Fotografieren hin.

Zeit für Zwiebeln

Es ist September und damit Zeit für das Setzen von Blumenzwiebeln. Im letzten September waren wir gerade frisch ins Haus eingezogen und ich hatte noch gar keine Ahnung, was ich im folgenden Frühjahr im Garten finden würde. Trotzdem habe ich … Weiterlesen

Unser Sommer bis jetzt… und endlich Sommerferien

 

Wir haben endlich, endlich Sommerferien und starten morgen früh in unseren Sommerurlaub nach Hessen. Gefühlt ist es zwar eher schon herbstlich und alle kommen aus den Sommerferien zurück, aber vielleicht kommt einem das auch nur so vor, nach der Hitze seit Juni… und den langen Wochen mit Sonne und Wärme durch den ganzen Juni und Juli bis zu den bayrischen Sommerferien.

Ich könnte es ja auch auf die Hitze schieben, daß es einige unserer Sommerbilder noch gar nicht auf den Blog geschafft haben, aber wahrscheinlich war es einfach alles zusammen: Die Hitze, der Alltag, die Arbeit.

Aber das macht ja nichts, dann zeige ich sie einfach jetzt und zwischendurch. Im Juni hatte ich jedenfalls einen neuen Rock in blau-weiß mit Vintage-Kachelmuster und wir waren auf dem Schellenberg zum Kaffeetrinken.

Oskar, verweigert jegliche Mütze und möchte am liebsten nur seinen Strohhut tragen.

Genauso wie Sofia. Das neue Baby born-Einhorn saß auch mit am Tisch… eine Auktionsaktion von Vater und Tochter. Sofia hat jetzt nämlich die Vorzüge von Ebay und Ebay Kleinanzeigen entdeckt und daß es dort Puppen- und Barbiesachen zu einem Bruchteil vom Katalogpreis gibt, falls das Geburtstagsgeld für die Neuware nicht ausreicht. Inzwischen hat sich die Einhorn- und Pferdefamilie schon stark vermehrt und ich habe den Überblick über alle Namen endgültig verloren…

Es gab leckeren Kuchen und Limonade und dann ging es wieder den Berg runter in den heimischen Garten.

In dem man es dank Schatten und Planschbecken ganz gut aushalten konnte, diesen Sommer.

Jetzt werde ich aber noch schnell die restlichen Taschen packen, damit es morgen früh auch gleich losgehen kann.

Ankersjakke im August

Ein paar Sachen von meiner Sommerstrickliste sind fertig geworden: Hier, die Ankersjakke- Serie in Jeansblau.

Gestrickt mit Drops Cottonmerino und die perfekte Basicstrickjacke.

Eine für die Puppenmama und eine für das Puppenkind. Und wenn man dann noch in der Puppenkleiderkiste das perfekte Blümchenkleid dazu findet…hach.

Verlinkt mit „Creadienstag“  und „Kiddikram„.

 

 

Mondfinsternis am Chiemsee, Abendbad und Eis

Am Freitag sind wir an den Chiemsee gefahren. Wir und der halbe Landkreis und jede Menge Touristen noch dazu – wie es aussah. Wir wollten nach Übersee, sind aber ganz schnell geflüchtet, als wir die Menschen- und Automassen Richtung Strandbad gesehen haben.

Schließlich wurde Gstad als der idelae Mondfinsternis-Beobachtungsort auserkoren. Denn hier sollte laut Stefans Mond-App der Mond direkt über dem See zu sehen sein. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang an.

Zuerst musste aber das antike Karussell getestet und Eis gegessen werden.

Im Dunkeln im See herumzuwaten war natürlich auch sehr spannend. In Gstad war es übrigens sehr ruhig und entspannt – ein paar Rentner, ein paar Urlauber, ein paar Grüppchen auf Picknickdecken am Steg.

Die Chiemsseeschiffe waren alle beleuchtet, was Oskar sehr gut gefallen hat.

Und dann: Die Mondfinsternis. Ganz langsam wurde der verdunkelte Mond Stückchen für Stückchen über dem See sichtbar.

Nachdem er aus der Verdunklung wieder aufgetaucht ist, war er auch noch schön rot. Aber: Soooo groß war der Vollmond dann gar nicht….trotzdem ein wunderschönes Schauspiel.

Und als es dann richtig dunkel war, sind wir alle schnell und todmüde nach Hause gefahren.

Ausflug in den Vogelpark Schotten

Ich habe hier noch ein paar Bilder aus unserem Hessenurlaub für euch. Auf der Vortreppe vom Haus sitze ich am liebsten. Man hat immer einen warmen Popo vom Sandstein… nun gut, DAS Argument zieht in diesem Sommer jetzt nicht so und ich kann auch gut die gesamte Dorfstraße beobachten. Nicht, daß im Dorf sehr viel aufregendes passiert, aber trotzdem- ab und zu kommt dann doch jemand zum Ratschen vorbei.

Die Zweite Ankersjakke auf den Nadeln, diesmal in Grau und für Oskar.

Und weil so schönes Wetter war haben wir an einem Tag auch noch einen Ausflug in den Vogelpark Schotten gemacht.

Den Vogelpark mag ich sehr. Er ist so herrlich unhektisch und unaufgeregt entspannt…während man beim Zoo in München schon den ersten Schweißausbruch an der Kasse hinter sich hat oder sogar schon in der Schlange zur Kasse (nun gut der spielt vielleicht auch in einer anderen Liga) hatten wir noch nie großen Stress beim Besuch in Schotten.

Immer gibt es irgendetwas neues Gebautes oder ein neues Areal zu sehen, das mag auch daran liegen, daß der Park eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist und ein Teil der Einrichtung der Schottener sozialen Dienste. Außerdem kann man an der Kasse kleine Tüten mit Gemüsekroketten kaufen, die man an die Tiere verfüttern darf – wenn sie hungrige Kinder nicht zwischendurch knuspern..hähmm… und der Kaffee und der Kuchen im hauseigenen Café sind wirklich, wirklich gut.

Wir haben uns als erstes auf den Weg bis zum Streichelgehege ganz hinten gemacht, unterwegs bei Adler Oskar einen Stop eingelegt und dann die gierigen Schafe und Ziegen gefüttert.

Dann hatten wir schon die ersten Gewitterwolken über uns stehen und haben schnell den Rückweg angetreten.

Mussten dann aber natürlich noch am Alpakagehege halten und schauen, wie schnell Herr Lama seine Futterkroketten weginhalieren kann… sehr schnell: 10 in 10 Sekunden ungefähr.

Die Stachelschweine und die richtigen Schweine haben es sich derweil gemütlich gemacht, jeder nach seinem Gusto….das war schon ein ordentliches Schlammbad.

Und als der Regen losging, sind wir schnell ins Cafe geflüchtet.

Ich mag ja diese Konsequenz, schaut mal her:

Genau, so isses.

Nach dem Essen hat Oskar dann ein Verdauungsschläfchen im Auto gehalten und ich bin mit Sofia noch durch die Freiflughalle und das Affenhaus gelaufen.

Und dann war auch dieser Auflug schon wieder vorbei, aber wie immer sehr nett und lohnenswert. Die Riesenspielplatzbereiche haben wir sogar gar nicht mehr richtig geschafft.