Urlaubsplanung

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Hej, hej! Ich habs geschafft – Wochenenddienst rum. Jetzt erstmal wieder auf Alltag umschalten und los geht die Woche. Sitze schon seit ein paar Tagen an meiner Urlaubsplanung mit Dienstplan, Kalender, Schließtagen von der Kinderkrippe und versuche die zweite Jahreshälfte irgendwie mit meinem Urlaub unter einen Hut zu bekommen. Ist das bei euch eigentlich auch solch eine Puzzelei? Und dabei arbeite ich ja nur halbe Stelle und wir haben nur ein Kind.

Man kann sich irgendwie gar nicht mehr so richtig über die Feiertagsschwemme im Frühling und Vorsommer freuen, wenn man gleichzeitig Notdienste, sehr tierarztbesuchswillige Patientenbesitzer- da Schulferien und Zeit, Brückentage in der Kinderkrippe und Urlaubsvertretungen für Kollegen, die ja auch Urlaub haben wollen, einplanen soll.

Jedenfalls geht es in 4 Wochen los nach Schweden. Das Ganze wird in diesem Jahr hoffentlich ein Kinderspiel, wenn wir für Sofia weder Kinderwagen noch Kindernahrung noch Milchpulver brauchen. Langsam macht sich auch die Vorfreude breit. Meine zweite Heimat- ich werde alles absorbieren, damit ich danach wieder ein Jahr schwedenlos überleben kann.

Stefan sagt zwar, es reiche, wenn ich nur die Sprache hören würde um zufrieden zu sein, aber der hat ja keine Ahnung. Diese kostbaren wenigen Tage bedürfen einer genauen und akkuraten Planung, um voll ausgenutzt zu werden und um nichts zu vergessen. In der Regel meine ich damit Listen mit den neuesten Pocketbook-Bestsellern – der Platz im Koffer ist beschränkt und nur die Besten dürfen mit (Auch wenn ich das jetzt etwas entspannter sehe, seit man Bücher über Bokus auch nach Deutschland bestellen kann).

Auch meine liebgewonnenen Kosmetikartikel aus Schweden, hauptsächlich von face Stockholm müssen regelmäßig aufgefüllt werden. Also: Liste dafür mitnehmen.

Klamottenmäßig scanne ich außer den großen Ketten noch NoaNoa, Cream, Indiska, Polarn O. Pyret (ihr wisst schon, die mit den Ringelpullovern), eben alles, was es bei uns nur selten gibt.

Meistens schaue ich, ob es auf der Route ein paar gute Läden gibt, und zwar unter hittaplagget.se. Eine wirklich praktische und zeitsparende Seite. Man gibt einfach eine beliebige Stadt ein und kann dann ganz speziell einzelne Marken finden, die man einkaufen möchte, inkl Adressen und Öffnungszeiten der Shops. Ein Superüberblick, wenn auch leider nicht immer ganz aktuell.

Und dann schaut man eben, was es sonst noch alles Neues zu entdecken gibt. Vielleicht neue Rezepte aus der Kaffetrink-Kuchen-Ess-Szene, in Schweden “fika” genannt. Neue Artisten und Bands, die man in Deutschland noch nicht gehört hat. Ihr seht schon, es gibt immer viel zu tun.

Und last but not least all die lieben Freunde und ehemaligen Arbeitskollegen im Norden, auf die ich mich wirklich unheimlich freue, auch wenn ich bei jedem Urlaub nur einen paar besuchen kann. Bei manchen ist es jetzt schon über 10 Jahre her, daß ich mit ihnen gearbeitet habe und wenn man ankommt kann man sofort dort weiterreden, wo man das letzte Mal aufgehört hat.

Ich mag Schweden, wird Zeit, daß man mal wieder hinfährt!

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