Unser Sommer bis jetzt… und endlich Sommerferien

 

Wir haben endlich, endlich Sommerferien und starten morgen früh in unseren Sommerurlaub nach Hessen. Gefühlt ist es zwar eher schon herbstlich und alle kommen aus den Sommerferien zurück, aber vielleicht kommt einem das auch nur so vor, nach der Hitze seit Juni… und den langen Wochen mit Sonne und Wärme durch den ganzen Juni und Juli bis zu den bayrischen Sommerferien.

Ich könnte es ja auch auf die Hitze schieben, daß es einige unserer Sommerbilder noch gar nicht auf den Blog geschafft haben, aber wahrscheinlich war es einfach alles zusammen: Die Hitze, der Alltag, die Arbeit.

Aber das macht ja nichts, dann zeige ich sie einfach jetzt und zwischendurch. Im Juni hatte ich jedenfalls einen neuen Rock in blau-weiß mit Vintage-Kachelmuster und wir waren auf dem Schellenberg zum Kaffeetrinken.

Oskar, verweigert jegliche Mütze und möchte am liebsten nur seinen Strohhut tragen.

Genauso wie Sofia. Das neue Baby born-Einhorn saß auch mit am Tisch… eine Auktionsaktion von Vater und Tochter. Sofia hat jetzt nämlich die Vorzüge von Ebay und Ebay Kleinanzeigen entdeckt und daß es dort Puppen- und Barbiesachen zu einem Bruchteil vom Katalogpreis gibt, falls das Geburtstagsgeld für die Neuware nicht ausreicht. Inzwischen hat sich die Einhorn- und Pferdefamilie schon stark vermehrt und ich habe den Überblick über alle Namen endgültig verloren…

Es gab leckeren Kuchen und Limonade und dann ging es wieder den Berg runter in den heimischen Garten.

In dem man es dank Schatten und Planschbecken ganz gut aushalten konnte, diesen Sommer.

Jetzt werde ich aber noch schnell die restlichen Taschen packen, damit es morgen früh auch gleich losgehen kann.

Ankersjakke im August

Ein paar Sachen von meiner Sommerstrickliste sind fertig geworden: Hier, die Ankersjakke- Serie in Jeansblau.

Gestrickt mit Drops Cottonmerino und die perfekte Basicstrickjacke.

Eine für die Puppenmama und eine für das Puppenkind. Und wenn man dann noch in der Puppenkleiderkiste das perfekte Blümchenkleid dazu findet…hach.

Verlinkt mit „Creadienstag“  und „Kiddikram„.

 

 

Mondfinsternis am Chiemsee, Abendbad und Eis

Am Freitag sind wir an den Chiemsee gefahren. Wir und der halbe Landkreis und jede Menge Touristen noch dazu – wie es aussah. Wir wollten nach Übersee, sind aber ganz schnell geflüchtet, als wir die Menschen- und Automassen Richtung Strandbad gesehen haben.

Schließlich wurde Gstad als der idelae Mondfinsternis-Beobachtungsort auserkoren. Denn hier sollte laut Stefans Mond-App der Mond direkt über dem See zu sehen sein. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang an.

Zuerst musste aber das antike Karussell getestet und Eis gegessen werden.

Im Dunkeln im See herumzuwaten war natürlich auch sehr spannend. In Gstad war es übrigens sehr ruhig und entspannt – ein paar Rentner, ein paar Urlauber, ein paar Grüppchen auf Picknickdecken am Steg.

Die Chiemsseeschiffe waren alle beleuchtet, was Oskar sehr gut gefallen hat.

Und dann: Die Mondfinsternis. Ganz langsam wurde der verdunkelte Mond Stückchen für Stückchen über dem See sichtbar.

Nachdem er aus der Verdunklung wieder aufgetaucht ist, war er auch noch schön rot. Aber: Soooo groß war der Vollmond dann gar nicht….trotzdem ein wunderschönes Schauspiel.

Und als es dann richtig dunkel war, sind wir alle schnell und todmüde nach Hause gefahren.

Ausflug in den Vogelpark Schotten

Ich habe hier noch ein paar Bilder aus unserem Hessenurlaub für euch. Auf der Vortreppe vom Haus sitze ich am liebsten. Man hat immer einen warmen Popo vom Sandstein… nun gut, DAS Argument zieht in diesem Sommer jetzt nicht so und ich kann auch gut die gesamte Dorfstraße beobachten. Nicht, daß im Dorf sehr viel aufregendes passiert, aber trotzdem- ab und zu kommt dann doch jemand zum Ratschen vorbei.

Die Zweite Ankersjakke auf den Nadeln, diesmal in Grau und für Oskar.

Und weil so schönes Wetter war haben wir an einem Tag auch noch einen Ausflug in den Vogelpark Schotten gemacht.

Den Vogelpark mag ich sehr. Er ist so herrlich unhektisch und unaufgeregt entspannt…während man beim Zoo in München schon den ersten Schweißausbruch an der Kasse hinter sich hat oder sogar schon in der Schlange zur Kasse (nun gut der spielt vielleicht auch in einer anderen Liga) hatten wir noch nie großen Stress beim Besuch in Schotten.

Immer gibt es irgendetwas neues Gebautes oder ein neues Areal zu sehen, das mag auch daran liegen, daß der Park eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist und ein Teil der Einrichtung der Schottener sozialen Dienste. Außerdem kann man an der Kasse kleine Tüten mit Gemüsekroketten kaufen, die man an die Tiere verfüttern darf – wenn sie hungrige Kinder nicht zwischendurch knuspern..hähmm… und der Kaffee und der Kuchen im hauseigenen Café sind wirklich, wirklich gut.

Wir haben uns als erstes auf den Weg bis zum Streichelgehege ganz hinten gemacht, unterwegs bei Adler Oskar einen Stop eingelegt und dann die gierigen Schafe und Ziegen gefüttert.

Dann hatten wir schon die ersten Gewitterwolken über uns stehen und haben schnell den Rückweg angetreten.

Mussten dann aber natürlich noch am Alpakagehege halten und schauen, wie schnell Herr Lama seine Futterkroketten weginhalieren kann… sehr schnell: 10 in 10 Sekunden ungefähr.

Die Stachelschweine und die richtigen Schweine haben es sich derweil gemütlich gemacht, jeder nach seinem Gusto….das war schon ein ordentliches Schlammbad.

Und als der Regen losging, sind wir schnell ins Cafe geflüchtet.

Ich mag ja diese Konsequenz, schaut mal her:

Genau, so isses.

Nach dem Essen hat Oskar dann ein Verdauungsschläfchen im Auto gehalten und ich bin mit Sofia noch durch die Freiflughalle und das Affenhaus gelaufen.

Und dann war auch dieser Auflug schon wieder vorbei, aber wie immer sehr nett und lohnenswert. Die Riesenspielplatzbereiche haben wir sogar gar nicht mehr richtig geschafft.

Erster Mini-Sommerurlaub im Vogelsberg

Letzte Woche sind wir für 5 Tage ins Häuschen nach Alsfeld gefahren. Nach dem Wasserschaden im letzten Jahr haben sich die Reparaturen über Weihnachten und Ostern hingezogen, bis jetzt…die Pfingstferien haben wir auch ganz knapp nicht geschafft und nun galt es, die Küche wieder einzuräumen und alles anzuschließen.

Deshalb mussten wir alle fahren, denn alleine mit den Kids, kann ich keine Schränke tragen und die 5 Tage waren die inzigen im Juli ohne Termine…ganz schön schlimm, aber so ist es nun mal, in Zeiten von Kindergärten-Sommerfesten  etc… alles vollgebucht.

Ich hatte ein bisschen Angst, seit dieser Wassergeschichte, male ich mir immer aus, was noch alles so passieren könnte und bei einem alten Haus…passiert einfach immer mal wieder etwas. Aber wir haben  einen kleinen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitscomputer installiert, den ich über´s Handy abfragen kann und jetzt bin ich schon etwas beruhigter.

Aber, als hätte es der Vogelsberg gewusst und sich von der besten Seite gezeigt- es waren so schöne Tage…vielleicht war es auch der Entzug vom letzten Jahr. Das Wetter war toll, sogar richtig heiß (hier in Bayern herrschte dagegen Dauerregen, wie ich von überall zu hören bekam) die Gerstenernte war in vollem Gang, das bedeutete viele Traktoren, Anhänger und Mähdrescher, sehr zu Oskars Freude. Das große Kind habe ich sowieso kaum gesehen…es galt, die wenigen Tage mit Großcousine und Großtante zu nutzen. Da wurde stundenlang im Gartenzelt Barbie gespielt, Shoppingtouren nach Alsfeld geplant und Abendrunden mit dem Hund gedreht.

Das allerbeste Erlebnis, war aber laut Sofia, wie sie dann eines Abends noch die ausgebrochenen Rinder vom Nachbarn zusammentreiben mussten: Spannung und Westernfeeling pur- sie redet jeden Tag davon.

Wir haben, wider Erwarten, fast die ganze Liste abgearbeitet, alle Geräte angeschlossen, geputzt, geräumt und gewerkelt….gut ich gebe zu, zwischenzeitlich war ich auch gestresst…. wie immer, wenn man das Gefühl hat, man wird mit diesem Projekt einfach nicht fertig.

Aber deshalb sind die Brennesseln im Garten jetzt auch nur notdürftig gesenst….Hauptsache, die Küche steht und wir können im August dann für einen längeren Urlaub kommen… und im Herbst…und im Winter.

Ich meine, jetzt mal ehrlich- wenn selbst das Rübenfeld mit Unkraut so hübsch aussieht…hach. Dann bekomme ich so richtig Lust auf mehr Vogelsberg.

Ich habe Stefan gezwungen, ein paar Fotos von mir im Kornfeld in der Abendsonne zu machen. Als Erinnerung, an ein hoffentlich besseres Jahr im Ferienhäuschen.

Es gibt auch noch ein paar Bilder von unserem Ausflug in den Vogelpark, aber die kommen das nächste Mal.

Sommerstrick: Der Nordisk Sommertopp- Mini-KAL

(Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung für Wolle, Strickanleitung und Designer; die Wolle und die Anleitung habe ich selbst gekauft)

Im Juni, habe ich ganz spontan bei einem kleinen, netten Mini-KAL auf Instagram mitgemacht. Wir haben das Nordisk Sommertopp von Ida Witre gestrickt. Das stand sowieso auf meiner Sommerstrickliste, nur nicht direkt an 1. Stelle.

Ich habe mich für die Belle von Drops entschieden, in der Farbe Zink (ein sehr schönes Grau-Braun). Gestrickt habe ich hauptsächlich im Garten, weil es im Juni einfach so heiß war.

Die Armlöcher und die Träger habe ich etwas angepasst, ich wollte ein relativ kurzes Top, das zu meinen Sommerröcken passt.

Und es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich denke schon über eine zweite Farbe nach.

Verlinkt mit „Du für Dich am Donnerstag“ und „Auf den Maschen Juni“ von Maschenfein

Geburtstag und Midsommar und noch mehr Blumenkränze

Am Mittwoch war mein Geburtstag und so sah der Geburtstagsfrühstückstisch aus.

Ich hatte wegen meinen Arbeitstagen montag/Dienstag nur einen superschnellen, immer gelingenden Apfelkuchen zusammengerührt, das Elfenhäuschen ist für einen neuen Mini-Feengarten gedacht, diesmal in Rosa und mit winzigkleinen Blüten- das haben Sofia und ich uns auf den Rosentagen ausgedacht und das Häuschen mitgenommen und das Buch kam aus Schweden.

Das Buch ist der Wahnsinn… ich konnte es bis jetzt nur durchblättern, aber ich muss es euch unbedingt dann noch genauer vorstellen. Es enthält berühmte Strickjacken oder Strickpullis aus der ganzen Welt, eben Klamotten, die zu ihrer Zeit Furore gemacht haben. Über einen Strickpulli auf einem Gemälde von Carl Larsson, aufgefundene löchrige Pullireste im Eis nach der desaströsen Nordpolüberquerung, Miss Marples Spitzenhalstuch und Kurt Cobains berühmte  MTV-Unplugged- Grungejacke ist alles drin…oh ich liebe solche nerdigen Bücher… muss unbedingt genauer nachlesen. Die Autorin ist übrigens dieselbe von dem Kinderfiguren-Märchen-Strickbuch, das ich euch *hier gezeigt habe.

Aber das Hauptgeschenk war dieses himmelblaue Träumchen… ein Vintage-Cityfahrrad mit korb und Satteltaschen. Ich bin ein bißchen aufgeregt…habe bestimmt seit 15 Jahren kein Fahrrad mehr besessen. Wie ihr sehr ist es kein Sportrad, nein ….puuh  ich mag nämlich Fahrradfahren eigentlich überhaupt nicht…lieber laufe ich alles, aber das Sachen schleppen für eine 4-köpfige Familie nervt dann schon. Ich bin schon sehr gespannt… vielleicht sollte ich ihm auch einen Namen geben. Sofia hat ihren ganzen Fuhrpark getauft. ich werde mich mal beraten lassen.

Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen und dann habe ich mich ins Auto gesetzt und bin nach München gefahren, um diese gutgelaunte Fanny zu treffen.

Katharina vom heiter magazine hatte zu einem Event eingeladen, einem Flower und Instagram Workshop im Café Shotgun Sister.

Wie ihr wisst, kann ich ja zu Blumenkränzen niemals nein sagen und es sah so schön aus. Die liebe Karin von Greenfingers Munich hatte den halben Blumengroßmarkt eingekauft und es gab unglaublich viel schönes Material.

Ich habe einen bunten Kranz gewunden, eigentlich sollte er ganz leicht und filigran werden, aber ich musste einfach all diese wunderschönen Blumen mit reinpacken, also wurde er dann eher etwas üppig.

Fannys Kranz war ein Traum in Rosa. Danach gab es noch einen sehr informativen Workshop von Katharina über Instagram, bei dem ich mal wieder festgestellt habe, daß ich wirklich etwas konsequenter sein sollte und strukturierter und vorausplanender …hmmm.

Das Essen war sehr, sehr lecker und dann waren die zwei Stunden auch schon vorbei. Ich habe noch ein bisschen bei den anderen Teilnehmern geschaut.

Dieser Kranz von Andrea hat mir auch sehr gefallen. So schön schlicht und stimmig.

Dagegen meiner: Frida-Khalo-Style, habe ich ihn genannt…. getauft… arggh, jetzt hat mich Sofia schon mit ihrer Namensgeberei angesteckt.

 

Und weil ich abends erst ganz spät aus München heimgekommen bin; hier noch ein Tip für alle Midsommarfeiernden. wenn ihr euren Kranz mit Wasser besprüht und in eine Plastiktüte in den Kühlschrank packt (Ja, auch wenn der Mann schimpft: „Was hat das blumenzeug im Kühlschrank zu suchen?) Dann hält er prima  1-2 Tage, also bis heute zur großen Midsommar-Gartenparty hier.

Ich wünsche euch eine wunderschönen Midsommartag, denkt dran, wenn es heute regnet, ist es nur Tradition, ich erinnere mich ganz genau an einen Midsommar an meinem Geburtstag mit langen Skiunterhosen, also so schlimm wird es hier in deutschland wohl nicht. Ich muss jetzt Kartoffeln kochen und Bullar backen und schnell vorher noch mit meinem Fahrrad einkaufen fahren. Sommer ist schon was Schönes! Darum genießt ihn.

Endlich von den Nadeln: Mein Verenatuch

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So, ihr Lieben!

Es ist vollbracht. Mein Verenatuch ist fertig und wird hiermit offiziell verbloggt. Ein Ewigkeitsprojekt… dabei weiß ich gar nicht warum? Die Anleitung (von Maschenfein) ist intelligent und sehr schön (außerdem habe ich dabei viel gelernt… ich sage nur: zweifarbiges Patent), die Wolle (Alpakka Silke von Sandnes) wunderbar, mir gefallen die Farben immer noch sehr…aber es hat sich etwas hingezogen, dieses Projekt.

Ich bin kein Tücherstricker, ich hatte nie das Verlangen, ein Tuch zu stricken, bis ich dieses Verenatuch gesehen habe. Dann hatte ich immer noch nicht angebissen, aber als es endlich die Sandnes Wolle auch hier in Deutschland zu bestellen gab, hab ich dann doch angebissen.

Am 2.August 2017 habe ich die Wolle auf der Dachterrasse unserer alten Wohnung fotografiert:

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Am 23.August hat die Wolle dann an der Westküste von Schweden in unserem Sommerurlaub auf Klippen mit Heidekraut gemodelt, aber irgendwie war das zweifarbige Patent nichts für den Urlaub, ich bin nicht richtig vorangekommen.

Am 29. September kurz vor dem Yarncamp auf der neuen Gartenterrasse em Ende des Umzugmarathons- nicht wirklich weiter.

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Dann im zweiten Patentteil habe ich mich verstrickt und musste ein Stück ribbeln und danach lag es dann bis in 2018. Am 5. April habe ich laut Instagram die I-Cordumrandung gestrickt, dann hat es noch etwas gelegen bis zum Waschen und Spannen und jetzt (Trommelwirbel, Fanfarentusch etc) ist es endlich, endlich fertig.

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Ich liebe es sehr, aber ich fürchte es wird ein Einzel-Tuch-Kind bleiben. Sollte ich irgendwann noch einmal ein Tuch stricken wollen, bitte haltet mich davon ab- es ist einfach nix für mich. In der Zeit stricke ich lieber drei Pullover.

Trotzdem und für das tapfere Durchhalten, darf das Tuch jetzt zu „Auf den Nadeln“ von Maschenfein.