Wir sind unterwegs, nach Schweden

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Hallo aus dem Vogelsberg!

Wir sind gestern in unseren Sommerurlaub gestartet und die halbe Strecke bis nach Alsfeld gefahren. Der perfekte Einstieg für den Sommerurlaub, eine kurze Heimat-Stippvisite bei schönstem Sommerwetter.

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Überall auf den Feldern wurde fleissigst gearbeitet, während wir unseren ersten Ferienabend genießen konnten.

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Aber nun ist es ja so, daß wir quasi nur auf der Durchreise waren und heute früh direkt weiter nach Kiel und zur Fähre gestartet sind. Und morgen sind wir dann schon in Schweden. Juchu!

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Wir ziehen um!

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Wenn man am Stadtplatz in Traunstein wohnt, ist es ein bißchen so, wie wenn man auf ein Wimmelbild von Ali Mitgutsch schaut, direkt vor dem Wohnzimmerfenster. Gegenüber ist das Eis Cortina und neben uns ist das Hofbräuhaus. Samstags ist Wochenmarkt, manchmal wir auf dem Stadtplatz musiziert und getanzt und ab und zu kommt die Feuerwehr vorbeigefahren. Im Sommer hört man die Leute in den Straßencafés sitzen und reden und kommt sich vor, wie im Süden von Italien und im Winter riecht es drei Wochen lang nach gebrannten Mandeln und Bosna, wenn der Weihnachtsmarkt direkt vor der Tür stattfindet.

Oskar liebt es, auf die Sofalehne zu klettern, aus dem Fenster zu schauen und die Autos zu zählen. Brmmm…brmmm.

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Wir haben eine kleine, feine Dachterrasse mit einem tollen Blick über die Unterstadt im Sonnenuntergang. Ich habe einen Topf-Dachgarten mit Tomaten, Minze, Basilikum, vielen Geranien, einen Feengarten und einem Miniteich.

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Was wir auch haben, ist eine Wohnung im 4. Stock ohne Aufzug, einen Autostellplatz 400m von der Wohnung entfernt, EIN kleines Kinderzimmer und müde Eltern, die nicht mehr alles hochtragen möchten, was eine 4-köpfige Familie so täglich braucht.

Als Stefan und ich vor 7 Jahren beschlossen, zusammenzuziehen haben wir nur eine einzige Wohnung angeschaut – eigentlich hat sie sogar Stefan alleine angeschaut. Wir waren auf dem Weg in einen Winterurlaub in Schweden und haben auf dem Weg zum Flugplatz zugesagt. Jetzt mit zwei kleinen Kindern wird es einfach Zeit für etwas Neues.

Deshalb ziehen wir um und tauschen unsere Stadtplatzwohnung gegen das hier:

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Ein Haus zum Wohnen und Arbeiten für Stefan, fast im Zentrum von Traunstein. Mit ganz viel Platz, zwei Kinderzimmern, einem Parkplatz vor der Tür und einem großen verwilderten Garten. Die Einladung zur Hausbesichtigung bekamen wir ganz überraschend an meinem Geburtstag. Es war die einzige Annonce auf die wir geantwortet haben und das einzige Haus, welches wir besichtigt haben.

Das Haus ist alt und hat Charakter, um es mal höflich zu umschreiben, aber ich habe Neubauten noch nie gemocht… zu glatt, zu steril. Stattdessen, werde ich mir eine ganze Ladung Vintagekleider zulegen und die Flohmärkte nach 70er-Jahre-Schätzen durchforsten.

Das ist aufregend und auch etwas beängstigend zugleich. Und wenn schon Veränderungen, dann aber auch richtig: Ab 1. August kehre ich auch nach der Babypause in meinen Job zurück, als Tierärztin und zwar hier. Darauf freue ich mich schon sehr, aber spannend wird es auch.

Vor dem Umzug werden wir aber erst noch unseren bereits gebuchten Schwedenurlaub genießen, sozusagen als Ruhe vor dem stürmischen Herbst.

Große Garnliebe: Der Havskumgenser aus Tynn Line

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Der Havskumgenser ist fertig! Schon seit einer kleinen Weile, aber heute Abend hat sich das Fräulein Tochter zu einem Tragebild überreden lassen und damit kann ich ihn endlich verbloggen.

Ich liebe das Garn dazu: Tynn Line von Sandnes. Das Garn ist neu, erst in diesem Jahr herausgekommen und das passende Heft ( gibe es jetzt sogar auf Deutsch übersetzt!!) von Sandnes ist ein absoluter Traum, den ich sofort von der ersten bis zur letzten Seite durchstricken könnte, wenn ich die Zeit dazu hätte.

Das Leinengarn gibt es auch noch in einer dickeren Stärke mit dem passenden Erwachsenenpulli dazu und der steht ganz oben auf meiner Strickliste, als Egostrick für mich!

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Aber zum Pulli:

Gestrickt habe ich mit Tynn Line (Baumwolle, Viscose, Leinen) in der Farbe støvet lys blå mit Nadeln Nr 3 und für 6 Jahre (die Größen sind reichlich bemessen, also eher etwas zum Reinwachsen)

Die Anleitung ist super, Raglan von unten und dann die Ärmel mit dem Lacemuster einsetzen.

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Und so sieht er dann fertig aus:

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Und am Fräulein Tochter:

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Das war bestimmt nicht das letzte Projekt mit der Tynn Line. Auf der Liste stehen noch so 3-4, aber die werde ich in diesem Sommer bestimmt nicht alle schaffen.

Verlinkt mit “Auf den Nadeln” von Maschenfein und Kiddikram.

Auf dem Erdbeerfeld

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Was macht man, wenn der Kindergarten an einem Freitag Ende Juni einen Schließtag hat? Man geht auf das Erdbeerfeld und schlägt sich den Bauch voll… gesagt, getan.

Das Wetter war heiß und dann schwül und gewittrig, aber wir haben letztendlich nur ein paar Regentropfen abbekommen.

Das Fräulein Tochter musste sich erst noch umziehen, um Erdbeer-Pflückerinnen-mässig auszusehen, was ihr auch hervorragend gelungen ist: Second-Hand-Kleidchen, Strohhut und zwei Zöpfe, dann konnte es endlich losgehen.

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Oskar war als erster im Feld und fleissig am Futtern. Man konnte ihn immer hinter mir hören. Bei einem begeisterten: “Mhhhh!” hatte er wieder eine Erdbeere gepflückt und ich musste schnell kontrollieren, daß er keine angefaulte erwischt hatte…die Büsche hingen nämlich übervoll!

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Hier die Erdbeer-Pflückerin im Erdbeerfeld:

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Während Oskar eher für die Qualitätskontrolle zuständig war und immer in der Nähe der Körbe zu finden war und die Mama gleichzeitig noch mir dem Foto rumgeturnt ist und versucht hat, im prallen Sonnenlicht einigermaßen taugliche Fotos zu schießen.

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Vier kg haben wir gepflückt, dann ging es schnell heim und in den Schatten.

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Die Rosentage 2017 in Traunstein

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Die Traunsteiner Rosentage waren in diesem Jahr schon am 2. Juniwochenende und natürlich hatte ich wieder eine Dauerkarte. Ich zeige euch hier ein paar gesammelte Werke vom gesamten Wochenende, aber ich warne euch – es wird Rosenköniginnenlastig.

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Sofia war an allen Tagen meine treue Begleiterin.

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Herausgeputzt wie eine Prinzessin und auf der Suche nach der Rosenkönigin und der Rosenprinzessin, von denen sie einfach unglaublich fasziniert ist.

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Die Mama musste wieder Fotos machen. Am Samstag waren außerdem noch ganz viele andere Apfel-, Wein- und Hopfenköniginnen auf dem Fest anwesend…puuuh… Sofia hat von jeder einzelnen eine Autogrammkarte bekommen. Ich habe daheim dann gezählt und bin auf 25 Stück gekommen.

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Währenddessen hat sich die Mama lieber an den Austellern erfreut. Ganz besonders hübsch war der Stand  von Terra D´Oro mit selbstgetöpferten Keramiksachen in blau und grün. Sind die Froschkönige nicht herzallerliebst? Ein Froschkönig (Sofia sagt allerdings, es wäre ein Mädchen und damit eine Königin) durfte mit nach Hause in unseren neuen Miniteich auf der Dachterrasse. Eigentlich hätte ich sie alle gerne mitgenommen, inkl der Goldfische, aber soviel platz haben wir leider nicht.

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Deshalb hat mich auch der Wasserpflanzenstand ganz besonders angezogen. Hier habe ich ordentlich eingekauft, nachdem unser erster Versuch mit Wasserpflanzen gar nicht geklappt hat, bin ich jetzt gespannt.

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Blaue Hortensien undhübsche Leinentücher gab es an diesem Stand.

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Natürlich war auch meine Lieblings-Geranien-Gärtnerei wieder vor Ort, aber leider habe ich gar keinen Platz mehr und eine solche Menge an Ablegern überall herumstehen, daß nur eine kleine panaschierte Minigeranie mit nach Hause durfte. Die zeige ich euch, wenn ich sie umgetopft habe.

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Ganz originell war auch der Stand der Gärtnerei Schub. Dort gab es ein bayrisches Thema: Zuerst Schleierkrautbier im Maßkrug.

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Dann Blasmusikgestecke in der Tuba. Und sogar ein echtes Schilfdirndl.

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Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Fest, auch wenn ich ein paar Traunsteiner Geschäfte vermisst habe und dafür immer mehr Händler von außerhalb dabei sind, was eigentlich sehr schade ist.

Am Sonntag war dann auch noch die liebe Fanny von Fannys liebste zu Besuch. Da war es allerdings so voll auf den Rosentagen, daß wir uns nach einem Rundgang lieber gemütlich  in den Biergarten verzogen haben.

Von meinem Geburtstag…

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So sah unsere Kaffetafel am letzten Dienstag aus, als wir meinen Geburtstag gefeiert haben.

Es gab schwedische Himbeer-Zitrone-Schnecken und Erdbeer-Rhabarber-Crumble im Glas und gekaufte Donauwellen.

Da ich langsam schon für den Herbst vorarbeite, wenn Oskar in die Kinderkrippe kommt, war ich am Montag noch an meiner neuen Arbeitsstelle zum Einarbeiten und bin wirklich, wirklich spät nach Hause gekommen. Deswegen wurde der Crumble und die Hefeteilchen schon am Wochenende vorgebacken und eingefroren, was auch sehr gut geklappt hat.

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Oma und Opa kamen zum Kaffetrinken und ich habe von Stefan einen wunderschönen Sommerstrauß bekommen. Schau mal:

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Mit Brombeeren, Hirtentäscherl und Kamille.

Und am Vormittag hatten wir einen geheimen Termin, von dem ich euch vielleicht bald (Daumen drücken ist erwünscht!) erzählen kann…vielleicht sogar schon Ende dieser Woche.

Über meine Pelargonien…

Im letzten Jahr habe ich mir ja eine ganze Anzahl Pelargonien zugelegt (falls ihr nochmal nachlesen möchtet *HIER). Deswegen dachte ich, es wäre Zeit für ein kleines Geranien-Update. Ich habe alle über den Winter bekommen und sie sind richtig groß geworden, manche sind geradezu gewuchert.

Inzwischen habe ich das Stecklinge ziehen auch ganz gut raus und vielleicht möchtet ihr ja ein paar Tips hören.

Also los: Meine Lieblingsgeranie ist die Mårbacka-Geranie aus Schweden. Sie ist ganz hellrosa mit orangenen Staubgefäßen und sieht so aus. Der Name stammt vom Elternhaus von Selma Lagerlöf und auch bei dem Maler Carl Larsson stand sie auf der Fensterbank, also ein absolutes Muß für einen Schwedenfan wie mich.

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Da die Mårbacka wohl gerade sehr beliebt und nicht überall zu haben ist, lohnt es sich durchaus, Ableger von ihr zu ziehen. Wenn ich zum Beispiel die Triebe kürze, damit sie sich mehr verzweigen und nicht zu lang werden, stelle ich die Spitzen einfach in ein Glas mit Wasser.

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Das sieht dann ungefähr so aus. Sobald kleine Wurzeln da sind, setzte ich sie in Anzuchterde. Man kann sie auch direkt in Erde setzen, aber erstens finde ich die Fläschchen so schön und zweitens ist es einfacher für mich: Zack, Wasser rein, fertig, als jedes Mal extra die Töpfe und die Erde rauszuholen. Bei manchen wird es auch nix und sie faulen oder schimmeln, aber ca 2/3 der Spitzen gehen ganz gut an.

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Eingepflanzt sehen sie dann so aus. Und immer schön kürzen, damit sie sich verzweigen. Geranien müssen regelmäßig gegossen und ein Mal wöchentlich gedüngt werden, mögen aber keine nassen Füße – also nicht im Wasser stehen lassen.

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Die Schweden stellen sich die Geranien übrigens innen auf die Fensterbank. Und da ich keinen kalten Platz zum Überwintern in der Wohnung habe, mache ich das auch über den ganzen Herbst, winter und Frühling. Im Sommer dürfen sie auf der Dachterrasse stehen und Sonne tanken.

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Meine zweiten Lieblinge sind übrigens die Duftpelargonien. Ich habe verschiedene Sorten, die in Schweden unter dem Trivialnamen Dr. Westerlund laufen. Nur sind die etwas empfindlicher, was das wässern angeht, habe ich festgestellt. Sie lassen sich aber auch alle prima in der Wohnung überwintern und riechen soooo gut.

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Falls es bei euch übrigens gar keine Mårbacka oder Duftgeranien gibt, die Gärtnerei Angermaier versendet auch. Dort habe ich meine gekauft, allerdings auf der Gartenmesse hier vor Ort.

Ein neuer Snøløvgenser…

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Erinnert ihr euch noch an meinen Marygenser vom Januar? Er hat Zuwachs bekommen: Es gibt nämlich nicht nur eine Anleitung für den Erwachsenen-Pullover, sondern auch für Kinder und Mützen und Jacken…eine richtige Familie. Das Muster heißt dann übrigens “Snøløv” oder auch “Winterbud”.

Und weil Sofia auch so einen Flauschepulli haben wollte und ich nicht nein sagen konnte, habe ich Anfang Mai einen Winterbud-Pullover für Sofia angenadelt.

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Ich weiß auch nicht, was an diese Anleitung für ein Geheimnis hat, aber nach einer Woche war ich schon oben am Muster. Dann gab es eine kleine Verzögerung, weil mir die Musterfarbe nicht gereicht hat und ich nachbestellen musste, aber…trotzdem, war ich nach gut 3 Wochen fertig.

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Er ist genauso toll, wie sein großer Bruder geworden und darf auch mit in den Sommerurlaub nach Schweden. Da kann man einen warmen Pulli bestimmt gut gebrauchen.

Gestrickt mit Drops Air und Nadeln Nr 5.

Anleitung von Marianne J. Bjerkmann von Ravelry

Verlinkt mit “Auf den Nadeln Juni” und “Kiddikram

Sonntagsausflug zum Kloster Seeon mit einer Janosch Ausstellung und Biergarten stricken

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Heute waren wir in Seeon, weil es hier alles gab, was sich die Familie an diesem Sonntag gewünscht hat. Sofia mag das Kloster Seeon, weil sie hierher mal einen Kindergartenausflug gemacht hat und die Janosch- Ausstellung sehen wollte, die hier gerade stattfindet.

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Stefan wollte Biergarten und Kaffee trinken.

Ich wollte Outdoor- Stricken und hübsches Fotomilieu und Oskar…wurde nicht gefragt, denn wer noch nichts reden kann, der muß eben einfach so mit. (Hilfe! Ich glaube ich habe zuviele Janosch-Bücher vorgelesen…der Stl färbt schon ab!) Nur die Tigerente haben wir daheim gelassen.

Zuerst waren wir in der Ausstellung mit Original-Radierungen von Janosch. Die war klein und fein!

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Tigerenten weisen den Weg vom Eingang zur Ausstellung.

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Oskar ist dann gleich mal hinter die Vitrinen gekrabbelt und hat es sich in der Fensternische gemütlich gemacht. Was ich bei DER Aussicht in den Innenhof auch gut verstehen kann.

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Also ging es weiter nach draußen.

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Hübsche Deko an der Klosterkirchentreppe…da hat wohl jemand Hochzeit gefeiert, gestern.

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Sofia macht Quatsch auf dem hölzernen Steg über den Klostersee.

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Die Mama macht Fotos und wird fotografiert…Ahhh, Sonne. Sorry, Leute für`s Augen zukneifen, aber es war einfach zu hell.

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Der Papa bekommt endlich Kaffee und Apfelstrudel, die Tochter Apfelschorle und die Mama Strickzeit.

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Richtige Urlaubsstimmung hier!

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Und kurz vor dem Heimfahren noch schnell ein paar Wiesenblumen gepflückt. Schee war´s!

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Eine unendliche Geschichte oder… Ballettjäckchen für Sofia

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Die unendliche Geschichte vom Ballettjäckchen für Sofia. Das Kind wollte einen Ballettbolero aber die gekauften waren der Frau Mama nicht recht, weshalb sie beschloss, das Jäckchen einfach selbst zu stricken. Das war ungefähr Ende Januar und zu diesem Zeitpunkt kam auch die Wolle an: Brushed Alpaca Silk in der Farbe lavendel.

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Ich war von dem Garn begeistert und habe gleich ein Märchenbuchshooting mit ihm gemacht. Hach, einfach fotogen – dieses brushed Alpaca. Leider hat es mit der Anleitung gehapert, denn irgendwie war alles in 4 Teile für den Körper und dann noch extra Arme aufgeteilt und nachdem ich angefangen hatte zu stricken hatte ich überhaupt keine Lust auf ewiges Nachmessen und nachher Zusammenstricken und, dazu noch Umrechnen…

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habe deshalb erst einmal Stulpen gestrickt, während ich über die Ballettjäckchen-Anleitung weiter gegrübelt habe. Dann gab es noch ein fotogenes Shooting, diesmal grau in grau und mit neuem Tonpapier in der Fotoecke. Habe ich schon erwähnt, daß die wolle unglaublich fotogen ist – hach.  Inzwischen schreiben wir übrigens Mitte März, wie man an den Weidenkätzchen im Hintergrund sehen kann….hüstel, räusper.

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Im März waren dann auch die Stulpen fertig, das Kind glücklich und die Mama hatte sich noch etwas Zeit verschafft, um endlich das Jäckchen anzugehen.

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Und im April kam mir dann endlich ein Geistesblitz. Es wurde ein Raglanjäckchen mit einfachen Abnahmen an der Vorderseite und mit einem I-Cord-Abschluss, der im Bindebändchen endet (nicht von mir, die Idee, die habe ich in meinem Paelas-Buch gefunden und einfach geklaut!)

Und schwupps, war das Ballettjäckchen fertiggestrickt. Mit 5er-Nadeln geht es auch (eigentlich) wirklich ratz-fatz.

Fertig!

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Falls ich noch eines stricke, würde ich den Körperteil noch etwas schmaler machen und ich liebäugele auch mit einem anderen Garn, nämlich der neuen Premia von Lamana, die würde da hervorragend dazu passen..und es gibt sie auch in einem herrlichen puderrosa. Aber bis dahin bin ich einfach froh, daß diese unendliche Geschichte ein Ende gefunden hat.

Verlinkt mit Maschenfein “Auf den Nadeln im Mai”