Knitting for Olive´s Swing Skirt

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Hallo ihr Lieben!

Ich habe mal wieder Wolle bestellt. Diesmal zur Abwechslung aus Dänemark von Knitting for Olive… und ich war schwer begeistert, sowohl von den Farben, als auch von der Qualität. Links sehr ihr eine Merinowool in “verbrannter Orange” und rechts eine Pure Seide in der Farbe “Quitte”.

Die Quitte ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Eigentlich hatte ich mit einem schönen Senfton oder Curry geliebäugelt, aber das Fräulein Tochter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und wollte: “Goldgelb nicht K*braun…” Na gut, ok.

Und weil es bei Knitting for Olive auch wunderbar süße Anleitungen (besonders Mädchensachen) gibt, habe ich den Swing Skirt ausprobiert.

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Er ist superschön geworden – auch wenn mich die letzten Reihen mit der extremen Weite fast gekillt haben und das Garn ist auch mit 28 M/10 cm eher dünn.

Hier eine Detailaufnahme:

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Und was soll ich sagen. Inzwischen habe ich mich mit dem Gelbton voll und ganz ausgesöhnt.

Zum Glück ist gelb ja in diesem Sommer “in” und auch in der aktuellen Next-Kollektion gut vertreten, bzw  es gibt dort gute Kombimöglichkeiten mit dunkelblau und grau. Also schnell noch ein paar Basics von dort bestellt und alles ist gut.

Verlinkt mit “Auf den Nadeln” von Maschenfein

Sofias 5. Geburtstag und eine Regenbogentorte

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Am 15. Februar haben wir Sofias 5. Geburtstag gefeiert.

Zum ersten Mal also beide Kinder direkt hintereinander. Ein bisschen komisch hat sich das schon angefühlt, aber die Deko war schon aufgebaut…das war ein eindeutiger Vorteil.

So sah es also bei der “Grossen” aus. es gab Marmorkuchenmuffins – reichlichst verziert und ein Prinzessinnenrosensträusschen.

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Eine Karte aus Schweden und natürlich Geschenke.

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Und natürlich eine sehr zufriedene frischgebackene 5-jährige.

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Unsere “Grosse”, die jetzt seit einem Jahr große Schwester ist und ihren Job sehr ernst nimmt. Die den ganzen Tag nur tanzen könnte, am liebsten  Ballett, aber auch für eine Kinderdisco mit Knabberbox immer zu haben ist. Die eine Meisterin des Smalltalks ist, ob am Telefon, an der Bäckertheke oder beim Kinderarzt. Die wahnsinnig gerne und kreativ bastelt und auch ein bisschen Stress mit ihren Puppenkindern hat, die manchmal nicht hören wollen. Die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt, was einerseits toll ist, aber auch manchmal etwas anstrengend. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt, was uns dieses Jahr alles so bringen wird!

Für die Geburtstagsparty gab es eine Regenbogentorte, aber da ich etwas skeptisch war, ob die Kinder bunten Kuchen essen, war sie nur äußerlich regenbogenfarben:

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Dafür gab es am Ende des Regenbogens echte Goldtaler und Marshmallowwölkchen.

Miniselbu – Norwegerhandschuhe

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Diese kleinen Babyhandschuhe im Selbu-Muster (einem traditionellen Norwegermuster-Stil) habe ich neulich als Zwischenprojekt gestrickt. Sie ähneln ein bißchen meinen Adventskalenderhandschuhen, aber diese hier sind zum Tragen gedacht.

Das Muster ist gratis und auf der Seite von Tina Hauglund alias Strikkezilla zu finden. Leider nur auf norwegisch, aber eigentlich erklärt sich das Muster von selbst und die Anleitung ist wirklich supersüß für die Allerkleinsten von 3-12 Monaten. UND eine prima Restegarnverwertung!

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Verlinkt mit “Auf den Nadeln im Februar” von Maschenfein und Kiddikram.

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Unser Oskar hat letzte Woche seinen ersten Geburtstag gefeiert. Hier schaut er noch ein wenig verschlafen aus, wurde er doch direkt aus dem Bett an den Geburtstagstisch gesetzt.

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Es gab Apfelmuffins in der Kleinkindedition (sprich zuckerreduziert).

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Die aber sofort  probiert werden mussten. Wir konnten kaum das Geburtstagslied singen und die Kerze auspusten, da wurde schon danach gegriffen…

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Probiert und für gut befunden.

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Und so sah der Rest vom Tisch aus:

Geburtstagszug, Blümchen, Luftballons und natürlich die Geschenke.

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Kaum zu fassen, daß schon ein ganzes Jahr vergangen ist seit unser Valentintags-Baby geboren wurde. Einen Tag vor dem Geburtstag seiner großen Schwester.

Bleib so, wie du bist: Freundlich, unerschrocken, kuschelig, verschmitzt und mitteilsam.

Oder wie Sofia immer sagt: ” Mama, was für ein Glück, daß ausgerechnet wir den Oskar bekommen haben, weil er der beste kleine Bruder der Welt ist!”

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Auf dem Eis am Chiemsee

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Ende Januar war es eisig kalt. So kalt, daß sogar der Chiemsee zugefroren ist (was wohl nur alle 10-15 Jahre passiert). Hier kommen ein paar Bilder aus Stöttham von unserem Sonntagsspaziergang, bei dem wir auch auf dem Eis am Ufer geschlittert sind.

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Es war ein fantastisch sonniger Wintertag. Ein ganz tolles Licht mit all dem Eis in der Sonne und weiter oben an den Bergen hing ein bißchen Nebel.

Hier sieht man den zugefrorenen Chiemsee. So weit raus, haben wir uns allerdings nicht getraut… war ja auch nicht offiziell freigegeben. Wir sind also brav am Rand geblieben.

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Sofia war auch schwer begeistert.

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Ich habe meinen neuen Strickpullover ausgeführt und das Eis war die perfekte Kulisse für ein paar Tragebilder.

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Kurz danach sind wir dann alle krank geworden – nein, nicht weil ich kurz auf dem Eis ohne Jacke posiert habe! Oskar hat den RS-Virus erwischt und danach auch Stefan und ich. Deswegen kommen die Bilder auch mit ein bißchen Verspätung. Aber wie heißt es : Besser spät als nie!

Mein Marygenser

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Der Marygenser von Marianne J. Bjerkmann stand schon lange auf meiner Strickliste (“Genser” bedeutet einfach Pullover, aber da Marypullover irgendwie nicht passt, lasse ich das mal so stehen). Ich hatte sogar schon das Garn im Schrank, aber dann kam die Schwangerschaft dazwischen und da ich mich jetzt endlich wieder meinen normalen Maßen nähere, bin ich das Projekt im Januar endlich angegangen.

Und was soll ich sagen? Ich bin selbst erstaunt, wie schnell das ging aber in 14 Tagen war er fertig.

Gestrickt habe ich mit Drops Air in himmelblau und naturweiß mit Nadeln 4,5 mm und 5 mm. Die Anleitung war sehr einfach zu verstehen und kommt sogar in drei Sprachen (Englisch, Norwegisch und Deutsch!). Das Muster ist auch super geeignet für Anfänger des zweifarbigen Strickens, weil es insgesamt nur 2 x 8 Reihen mit zwei Farben gibt, ansonsten wird einfach abgewechselt und die Paßform war für mich einfach perfekt.

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Bei Marianne auf Ravelry gibt es noch eine Vielzahl anderer Anleitungen  mit demselben Muster und das Töchterchen hat auch schon einen Wunsch angemeldet ( Das Muster heißt auf Norwegisch übrigens #snøløv und auf Englisch #winterbud)

UND ein Tragebild gibt es auch schon, denn ich habe ihn am letzten Wochenende auf dem Eis am Chiemsee ausgeführt.

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Verlinkt mit Marisas “Auf den Nadeln Februar” und RUMS.

Frostbilder

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Genau vor Weihnachten gab es hier einen Tag mit wunderschönem Frost. Kurz danach wurde es wieder wärmer und alles ist weggetaut, aber auf dem Weg zum Weihnachtseinkauf haben wir einen Abstecher in den Wald und an den Fluß gemacht.

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Die Sonne stand, kurz nach der Wintersonnenwende noch ziemlich tief.

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Hier sieht man die  schrägen Strahlen durch den Nebel an der Traun. Moody….

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Weihnachten im Kinderzimmer

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Hallo ihr Lieben!

Inzwischen schreiben wir schon 2017, aber ich möchte euch trotzdem noch ein paar Bilder aus dem alten Jahr nachreichen. (Tss, daß der Dezember aber auch so schnell vorüber ging…)

Auch in diesem Jahr gab es beim Baumkauf wieder einen Minibaum für´s Kinderzimmer, der in diesem Jahr von Sofia ganz alleine (hinter verschlossener Türe!) alleine geschmückt wurde… mit dem Ergebnis, daß danach die ganze Strohschmuckschachtel ratzekahl leer war. Laut 4-jährigen Logik ist es beim Dekorieren nämlich sehr wichtig, immer mehrere gleiche Teile nebeneinanderzuhängen, damit sie sich nicht so alleine fühlen. Ein Prinzip, das bei diesem Bäumchen ausnahmslos angewendet wurde, wenn ihr etwas genauer hinschaut.

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Danach durfte die Familie zum Bestaunen kommen.

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Einer hat besonders gestaunt, nämlich Oskar. Kurz danach gab es dann einen kleinen Zornausbruch, weil er ins Bett musste und nicht weiterstaunen durfte…zumindest nicht an DIESEM Abend.

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Und mit der Winkekatze aus dem Chinarestaurant war es dann laut Oberdekorateurin Sofia “Wunderschön!”

Da kann man nicht widersprechen!

Lussekatter / Schwedische Safranbrötchen

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Am Wochenende war es wieder Zeit für die jährlichen Lussebullar. Schon seit Wochen lachen sie mich auf Instagram und überall an, so daß ich schon einen richtigen Heißhunger hatte. Aber da man die in Bayern einfach schwer bekommt, musste ich sie selbst backen.

Und dann konnte ich mit selbstgebackenen Lussekatter die Nobelpreisverleihung im schwedischen Fernsehen verfolgen. Wenn auch etwas abgelenkt, da ich gleichzeitig für meinen Stockholm-Trip gepackt habe. Ich habe nämlich spontan 2,5 Tage Stockholm gebucht, um ein bisschen schwedische Weihnachtsstimmung zu atmen. Ich freu mich so!

Das Rezept habe ich übrigens hier schon einmal gepostet.

Plätzchenrezept: Schwedische Zuckerkringel

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Als ich letztens in meinen schwedischen Backbüchern geblättert habe, hat mich dieser Zuckerkringel doch sehr angelacht. Ursprünglich für die ganz normale Kaffeetafel vorgesehen, finde ich doch, daß diese Zuckerkringel extrem weihnachtlich aussehen – ein bißchen wie diese rot-weiß gestreiften Zuckerstangen.

Das Rezept ist etwas friemelig und auch zeitintensiv, aber das Auge isst ja bekanntlich mit und hübsch anzusehen (und auch sehr lecker) sind diese Kringel allemal.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem ICA-Kochbuch “Sju sorters kakor”. Ich übersetze nur und ihr wisst ja Bescheid: Bei Schwedenrezepten immer den Meßbecher parat halten, denn es wird in dl gemessen.

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Schwedische Zuckerkringel

 

Zutaten:

2 dl Weizenmehl

1/2 dl Zucker
1/2 Tl Vanillezucker
100 g Butter oder Margarine
1/2 kleines Ei

Belegkirschen und Zucker zum Garnieren

 

Und so wird es gemacht:

1. Mehl, Zucker und Butter zu einem Teig arbeiten. Das Ei hinzufügen und alles gut verkneten.

2. Den Teig 1 h im Kühlschrank ruhen lassen

3. Den Teig zu haselnußgroßen Kugeln formen (kleine Haselnüsse) und 8 Kugeln zu einem Kringel zusammenlegen. Am Besten direkt auf ein Blech mit Backpapier, den die Kränze sind ziemlich unstabil. Dazwischen einen schmalen Halbmond von den Belegkirschen legen.

4. Die Kringel ca 10 min bei 175° Ober- Unterhitze backen und noch warm in Zucker rollen. (Vorsicht, sie sind etwas zerbrechlich. Am besten die Kugeln vor dem Backen noch einmal schön aneinanderdrücken)

5. Fertig. Eigentlich ganz einfach. Nur das Kugeln rollen und das Kirschenstreifchen schneiden dauert durchaus seine Zeit.

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